pme 4 Diversity

Unternehmen und Institutionen werden durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten erst lebendig. Wenn Anerkennung und Wertschätzung, unabhängig der sozialen Herkunft, Religion, geschlechtlicher Identität, Nationalität oder Alter, gelebt wird, wird diese Lebendigkeit sichtbar.

Die Charta der Vielfalt macht sich stark für die Förderung von Diversity in der Arbeitswelt und setzt sich damit für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.

Der pme Familienservice unterstützt dieses Bündnis schon seit den frühen Jahren und ist bereits zum 9. Mal dabei.

In diesem Jahr ist der pme Familienservice mit dem Projekt pme 4 Diversity dabei.

pme 4 Diversity soll zeigen, dass das Thema Vielfalt nicht nur an einem Tag im Jahr relevant ist. Wir leben es nachhaltig: 365 Tage im Jahr!

Mit verschiedenen Aktionen und 4 virtuellen Veranstaltungen setzen wir Highlights für 2021 und rufen Tolerenz und Offenheit immer wieder ins Bewusstsein.

Erlebt über das gesamte Jahr verteilt verschiedene Inputs und Aktionen:

Gibt mir mal die Hautfarbe…
Donnerstag, 08.07.2021
Thema: Alltagsdiskriminierung

Wir lernen eine neue Sprache…
Donnerstag, 16.09.2021
Thema: Gendern

Welche Schublade bediene ich heute?
Donnerstag, 14.10.2021
Thema: Pädagogik / Vorurteilsbewusste Erziehung

Alters unterschiedlich?
Donnerstag 18.11.2021
Thema: Generationen

Am Diversity-Tag stellen wir unser Konzept und unsere Aktionen vor:

pme 4 Diversity
Dienstag, 18.05.2021
Von 18:30 bis 19:00 Uhr

Über folgendem Link könnt Ihr an der Informationsveranstaltung kostenlos teilnehmen:

https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_MGZiNjJkYjktMjIzNy00NGI2LWI5YjUtMjk3N2FmYjY4ZjAw%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22c229483e-2fbc-4888-bc7b-a6b78eb4a7de%22%2c%22Oid%22%3a%22780d6b0c-149b-4f37-a376-97f673476c3d%22%7d

Wählt Euch ein!
Wir freuen uns auf Euch!

Mit bunten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

Diversity 2021

Diversity – Was soll das?

Zugegeben, das habe ich mich auch oft gefragt.

Ich für meinen Teil habe mich bereits in ganz jungen Jahren dazu entschlossen, offen homosexuell zu leben – was immer das heißt. Zum Einen, weil ich im Privat- und Berufsleben keine Rolle spielen wollte und, weil ich immer dachte, ich würde mich nicht über meine Sexualität definieren. (Was ich übrigens heute noch denke).

Und ich hatte Glück. Mein Umfeld hat auf mein Outing mit Offenheit reagiert, und ich habe jahrzehnte lang keine Diskriminierung erfahren – zumindest nicht bewusst. Okay, die Schwulenwitze auf einigen Betriebsfeiern waren oftmals recht nervig, aber ich habe sie nie persönlich genommen.

Ich habe die Menschen eigentlich immer nur in zwei Kategorien unterteilt: nett oder nicht nett. Mein Kriterium hatte also immer etwas mit meinem Wohlbefinden zu tun, und das ist eben unabhängig von Geschlecht, Herkuft, Alter, sexueller Orientierung etc.

Charta der Vielfalt – Für Diversity in der Arbeitswelt


Diskriminierung hat in meinem Lebenslauf einen ganz anderen Verlauf genommen.
Vor vielen Jahren wurde ich im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs gefragt, ob ich keine Probleme damit hätte „für eine Frau zu arbeiten“. Zugegeben, ich war mit dieser Frage damals (wahrscheinlich sichtlich) überfordert. Ich hatte bereits in mehreren Firmen gearbeitet – mir aber nie Gedanken darüber gemacht, welches Geschlecht mein Chef oder meine Chefin hatte. Warum auch? Auf jeden Fall hat diese Situation ein mulmiges Gefühl bei mir hinterlassen.

Im privaten Umfeld ist es relativ einfach, vor dem Thema abzutauchen. Schließlich umgibt man sich privat in der Regel mit Menschen, die auf der gleichen „Wellenlänge“ schwimmen. Und in der Familie? Da findet man gerne Entschuldigungen wie „er/sie meint das ja nicht so“ – „ist halt eine andere Generation“.

Im Job gestaltet sich das ganze etwas schwieriger. Das habe ich gespürt, als ich in einem Unternehmen gelandet bin, in dem Klischees und sexualisierte Sprache an der Tagesordnung waren. Das hat mein Weltbild durcheinander geworfen. Jeder Mensch hat doch das Recht nicht diskrimiert und nicht durch beliebige Betrachter mutwillig auf irgend etwas reduziert zu werden. Es ist erstaunlich, welche „Rechte“ sich Menschen bei der Bewertung und Reduzierung von anderen Menschen herausnehmen.


Und darum ist Diversity auch so wichtig.
In einer immer globaler werdenden Welt begegnen wir den unterschiedlichsten Menschen.
Nutzen wir die Chance auf das Arbenteuer, uns zu öffnen – unseren Horizont zu erweitern!
Räumen wir die alten Schubladen auf!

Und darum ist auch das Gendern so wichtig.
Ja, es nervt mich, ständig sprachlich demonstrieren zu müssen, dass ich niemanden ausschließe. Aber, wir müssen uns für das Thema sensibilisieren, weil Diskriminierung, Vorurteile und das Ausschließen von Menschen „normal“ ist und täglich praktiziert wird. Und unsere Sprache ist unsere positivste Waffe.

Ganz egal, ob es darum geht, dass Schwule bis heute kein Blut spenden dürfen, die Grundrechte von Kindern nicht im Gesetz verankert sind, Frauen nicht selbst über Ihren Körper bestimmen dürfen, Rassisten immer noch denken, ihre Hautfarbe würde sie in irgend einer Form für irgend etwas privilegieren.

Seid dabei ! Lasst uns aktiv aufräumen mit den verstaubten Ansichten und der Gleichgültigkeit.
Lasst uns Menschen aufgrund Ihres Wesens – ihrer Qualitäten wertschätzen – mögen. Dabei spielen Geschlecht, Aussehen, Hautfarbe, Herkunft, Religion, Alter, sexuelle Orientierung etc. überhaupt keine Rolle. Das macht das Leben leichter, positiver und bunter.

Mit bunten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation




SONDERAKTION: #thinkpositive RELOADED 2.0

Unser virtueller Impro-Zug fährt weiter.

Jeden Dienstag, pünktlich um 18:30 Uhr, starten wir mit guter Laune. Der Zug fährt über die Haltestellen Achtsamkeit, Entspannung und Humor in Richtung Positiver Grundeinstellung.

Der Ein- und Ausstieg ist jederzeit möglich.

Tickets gibt es bis für kurze Zeit zum absoluten Hammerpreis von 15,00 € pro Monat.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • ideal zum Einsteigen
  • ideal zum Auffrischen
  • ideal zum Reinschnuppern
  • ideal zum Spaß haben

Lasst uns verrückte Dinge tun..

Möchtes Du:

  • Deine Spontanität und Deine Schlagfertigkeit verbessern?
  • gelassener auf Herausforderungen reagieren?
  • mehr Humor in Deinen Alltag bringen?
  • Deine Kommunikation fantasievoller gestalten?
  • mehr Wertschätzung leben?
  • Deine Achtsamkeit nach Innen und Außen stärken?
  • in einem sicheren Rahmen netten Menschen virtuell begegnen?
  • Verbindungen schaffen?
  • Deine Positive Grundeinstellung stärken?
  • … ganz viel lachen?

Dann bis Du bei unserem wöchentlichen Improtreffen genau richtig!


Mit Übungen aus den Bereichen Entspannung, Achtsamkeit und Improvisation 90 Minuten abschalten – lachen und neue Energie tanken.

Bei uns wird gespielt und gelacht bis sich die virtuellen Balken biegen.


Und wie jeder weiß: Die Übungen der Improvisation reduzieren Ängste und Hemmungen, schaffen motivierend euphorische Zustände und stärken Achtsamkeit, Residenz und Positive Grundeinstellung.
In dieser virtuellen ErlebnisWorkShopReihe werden wir die Übungen der Angewandten Improvisation nach Keith Johnstone auf den Bildschirm holen. Wir werden spielen, Geschichten erzählen und mit viel Humor unsere Positive Grundeinstellung stärken.


Denn die ist gerade aktuell besonders wichtig!
Wer seine Positive Grundeinstellung stärkt, der ist auch gegen Burnout, Mobbing, Stress und schlechter Laune gewappnet. Plötzlich werden Herausforderungen und Begegnungen zu Abenteuern. Wir kommunizieren im Flow und unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Und? Wann sehen wir Dich online?
Ich freue mich schon.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation