Ein Rückblick

Hallo Ihr Lieben,

Zum Ende des Jahres reflektieren wir ja gerne, was das Jahr alles so mit sich gebracht hat. Und ich kann nur sagen: Puh – Das war einiges…

Als ich 2018, während meiner Ausbildung zum ZAI-Trainer, der Vertriebstätigkeit den Rücken gekehrt habe, hatte ich nur eine sehr wage und verschwommene Vorstellung von dem, was da kommen sollten.

Die letzten Jahren kommen mir machmal wie eine spannende TV-Serie vor.

2019 bin ich mit Impro-Work-Shops gestartet und habe meine Homepage ErlebnisWorkShops gegründet. Kurz darauf kam Corona. 2020 lief dann fast alles online, virtuell – anfangs über GoToWebinar und GoToMeeting, später über Zoom und Teams. In dieser Zeit drehte sich thematisch alles um Positive Grundeinstellung, Diversity und Angewandte Improvisation.

2021 folgten die ersten Kommunikationworshops und die begleiteten Entspannungs- und Motivationsreisen „Power Break“ und „Happiness Anchor“, inspiriert vom NLP Ankern. Wertschätzung und das „Hier und Jetzt“ wurden große Themen, pme4Diversity und immer wieder Positive Grundeinstellung.

2022 ergänzten Vorträge und Workshops zum Thema Resilienz und die intensive Auseinandersetzung mit Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven mein Repertoire. Und endlich: Teambuilding mit Angewandter Improvisation und ein kurzer Abstecher in die Welt des Kinder-Ferienprogramms. Ach ja, und es war der Start in eine ganz neue Richtung: Tagesseminare – ErlebnisWorkShops für Angestellte in der Pflege. Bis heute bin ich regelmäßig mit Teamresilienz und Alltagskommunikation in Pflegeeinrichtungen unterwegs. Der erste Halt war damals,übrigens Castrop-Rauxel.

2023 Mindset, Ausbau meiner Resilienz-Reihe, die ersten Führungskräftetrainings, Stressmanagement und „Schlaf“. Höhepunkt waren sicherlich die Live-Seminare im Sinneswald in Leichlingen.

2024 wurde der Happiness Anchor durch die „Wellness Hour“ in Zusammenarbeit mit der wunderbaren Yvonne Hayward ersetzt. Neu war auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Komfortzone“. Und erstmal das Thema „Depressionen“. Ach, und „nebenbei“ noch die Ausbildung zum systemischen Coach. Und immer mehr Teamresilienz und Alltagskommunikation im Pflegebereich – Eine Reise quer durch NRW – von Hofgeismar, über Bochum nach Klein-Lengden. Introversion und Extraversion kamen als Thema hinzu – Schlagfertigkeit und Unconscious Bias. Ach ja, und der Abstecher nach Rheinland-Pfalz zur Aktion 7 Tage – 7 Kommunen…

Mein virtuelles Jahr 2025

2025 sollte ein ruhiges Jahr werden…. Na, von wegen! Intensiver Einstieg in das Führungskräftetraining, die Reise durch die Pflegeeinrichtungen in NRW ging weiter, leider kein Sinneswald in diesem Jahr, dafür ganz viele Veranstaltungen in den Bereichen Depressionen und psychische Belastungen. „Nebenbei“ die Ausbildung zum Ersthelfer für psychische Gesundheit. Das Geburtsjahr von Knut, Frida und Hein im Rahmen des Projekts #communicate fresh. Resilienz wurde aufgepimpt: Mal als Menü-Karte mit passenden Kochrezepten „Resilienz à la carte – Das 7-Gänge-Menue für die Seele„ – mal als Rock-Konzert „Resilienz rockt!“ Achtsamkeit und Entspannung für Skeptiker und Alles rund um die Emotionale Intelligenz kamen genauso hinzu wie Change Management. Ein bisschen provokant und nicht überraschend kontrovers diskutiert: Die Vorträge über Wokeness und „Nichts darf man mehr sagen…“. Der Kampf gegen die Schlafblindheit ging weiter. Empathie, Erwartungshaltung, Intuition… Abstecher zur Diakonie in Koblenz. Ach ja… und mein Auftritt in der Westfalenhalle… (okay war lediglich in einem Messeraum – liest sich aber doch super, oder?)

Ich habe bestimmt etwas vergessen…

Hätte man mich vor 8 Jahren gefragt, was ich alles „nicht so gut“ bei meinem Job finde, wäre ein kleines Büchlein dabei herausgekommen. Am Ende dieses Jahres habe ich mich gefragt: Was stört Dich aktuell an Deinem Job? Und ich komme auf nur zwei Punkte:

  1. Die Deutsche Bundesbahn mit ihren Ausfällen und Verspätungen (gefühlt bei jeder Reise)
  2. Anonym desktruktives Feedback, was allerdings ein Zeichen unserer Zeit ist. (Kommt natürlich nicht oft vor)

An dem zweiten Punkt arbeite ich noch. Schließlich ist es ganz natürlich, dass nicht jeder meine Formate, meine Art der Präsentationen und meinen Humor mag. Ich bin eben weder ein Oberschullehrer noch ein Professor. Meine Formate agieren von Mensch zu Mensch und sind aus dem Alltag gegriffen. Das schlimmste Feedback, dass ich mir vorstellen kann? Dass sich jemand bei meinen Formaten gelangweilt hat oder, dass jemand meine Formate nicht als authentisch empfindet.

Das, was ich mache, soll zum Erlebnis werden:
Für die Teilnehmenden und für mich auch. Sonst wäre es ja der langweilige Einheitsbrei.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich genau das heute machen kann. Ich bin stolz auf meinen Mut, meine Neugier und meine Power, die mich zwar zwischendurch mal verlässt, aber immer dann da ist, wenn ich sie brauche. Und ich bin dankbar für all die tollen Menschen, die ich durch diese Aufgabe kennenlernen darf. Das war in diesem Jahr echt crazy. Wenn Du 8 x beim gleichen Kunden bist und hörst, dass sich die Mitarbeitenden auf und über Deinen Besuch freuen. Das kann mir auch die Deutsche Bundesbahn nicht nehmen. Danke! Danke! Danke!

Am Ende dieser 7. Staffel unserer Fernsehserie komme ich auf rund 530 Veranstaltungen, und ich bin total gespannt auf den Cliffhanger und die Fortsetzung im kommenden Jahr.

Ich hoffe, Ihr seid dabei.

Liebe Grüße
Wolfgang Boy
ZAI-Trainer – Coach – Referent – Ersthelfer

2026 – Fly with me

Zwischen Schweigen und Stolpern…

… Kommunikation bei psychischen Belastungen


Hallo Ihre Lieben,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu.
Und bekanntlich kommt ja das beste zum Schluß. Mal sehen, ob das in diesem Jahr so ein wird. Am kommenden Freitag gibt es bei mir mal wieder ein bisschen Kontrastprogramm. Zunächst ist ein witziger Impro-Work-Shop angesagt und im Anschluß:

VA_99009 Zwischen Schweigen und Stolpern
– Kommunikation bei psychischen Belastungen
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Freitag, 12.12.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM beim pme Familienservice

Wenn es um Gespräche im Zusammenhang mit pychischen Belastungen geht, stehen wir oft ratlos vor einer riesigen Mauer. Warum wir uns damit so schwertun und wie wir diese Mauer einreißen und die Türe für einen sicheren Raum öffnen, klären wir in diesem Vortrag.

– Wie sehen die Warnsignale aus?
– Was können wir tun?
– Was sollten wir nicht tun?
– Wann werden wir aktiv?
– Wie kommen wir ins Gespräch?
– Wie unterstützen wir?
– Warum sollten wir unterstützend aktiv sein?


Mehr Infos gibt es hier:

Meldet Euch gerne noch an. Wenn Ihr nicht wisst, ob Ihr den Service des pme Familienservice nutzen könnt, meldet Euch einfach per E-Mail: Wolfgang.Boy@familienservice.de .

Wenn Worte Brücken sein können, muss niemand alleine kämpfen.

Ich freue mich auf Euch.
Liebe Grüße
Wolfgang Boy

ZAI-Trainer – Referent – Coach – Ersthelfer für psychische Gesundheit

Mehr als nur ein Trauerkloß – Über den Umgang mit Depressionen

Hallo Ihr Lieben,
morgen, am Dienstag, bietet der pme Familienservice einen weiteren Vortrag zum Thema „Umgang mit Depressionen“ an.
Unsere Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ wirft diesmal einen Blick auf die positiven Veränderungen, die Menschen mit Depressionen durchmachen und auf die Goldmomente zwischen Menschen, die mit Depressionen leben und den Menschen, die sie begleiten.
Unser Ziel ist es, zu informieren, mit Vorurteilen aufzuräumen, Unsicherheiten und Berührungsängste aufzulösen sowie Verbundenheit zu stärken.

VA_99360 Mehr als nur ein “Trauerkloß“ – Über den Umgang mit Depressionen
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Dienstag, 02.12.2025 von 17:00 bis 18:00 Uhr
Virtuell über ZOOM
Mehr Infos: https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_99360

Jetzt noch schnell anmelden. Es gibt noch einige, wenige freie Plätze.
Wenn Ihr unsicher seid, ob Ihr den Service des pme Familienservice nutzen könnt, schreibt mir gerne eine kurze E-Mail: Wolfgang.Boy@familienservice.de .

Ich freue mich auf Euch.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
Trainer – Coach – Referent