der pme Familienservice NRW startet gleich zu Beginn des Jahres mit drei Knallern ins Vortragsjahr 2026:
VA_100460 Plötzlich geht die nächste Fahrt rückwärts – Über den humorvollen Umgang mit Veränderungen Ein Webinar für alle, die Veränderungen nicht nur überstehen, sondern aktiv gestalten und dabei Ihren Humor bewahren möchten. Referent: Wolfgang Boy Dienstag, 13.01.2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr – Dieses Webinar wird simultan in englisch übersetzt –
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VA_100548 Schluss mit People Pleasing! So setzen Sie gesunde Grenzen. Ein Webinar für alle die sich von dem Zwang befreien möchten, es allen recht zu machen. Referentin: Nina Buckemüller Mittwoch, 14.01.26 von 16:00 bis 17:00 Uhr
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VA_100969 Kommunikation als Schlüssel bei Demenz Ein Webinar für alle, die etwas über gelungene Kommunikation im Umgang mit Demenz erfahren möchten, um Beziehungen zu stärken. Referentin: Carina Betzing Donnerstag, 15.01.26 von 19:00 bis 20:00 Uhr
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Die Teilnahme an diesen Formaten steht den Mitarbeitenden der pme Kooperationspartner kostenlos zur Verfügung. Du bist unsicher, ob Du den Service des pme Familienservice nutzen kannst? Dann melde Dich sehr gerne bei mir.
Mit besten Grüßen Wolfgang Boy ZAI®-Trainer – systemischer Coach – Referent – MHFA®Ersthelfer für psychische Gesundheit
… war sicherlich eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten vier Webinare.
Stellen wir uns für einen Moment eine Welt vor, in der wir nur einige der Basics gelungener Kommunikation leben würden: Offenheit, Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Neugierde, Wohlwollen, Empathie… Es ist kaum vorstellbar, welche Energie wir gemeinsam entwickeln und wie viele Herausforderungen an Macht und Schrecken verlieren würden. Kaum vorstellbar, wie sich der Druck, unsere Ängste, unsere Unsicherheiten in positive Energie wandeln und Raum für Verbindung, Kreativität, Motivation und gute Laune schaffen würde.
Wir könenn bei uns anfangen… in ganz kleinen Schritten. Indem wir unsere Sprache reflektieren, unsere Wertschätzung nach innen und außen tragen und, indem wir Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir gewollt oder ungewollt ausösen. Und dabei muss man noch nicht einmal perfekt sein – vermeidliche Fehler zu machen ist normal – ja, sogar gewünscht. Denn das macht uns Menschen aus, so bleiben wir authentisch.
Meine letzten vier Webinare haben gezeigt, dass das Bedürfnis vorhanden ist und hoffentlich haben sie auch gezeigt, dass dieses Vorhaben von Gelassenheit und Humor geprägt ist. Also, dass gelungene Kommunikation Spaß macht.
In Zeiten des „woken Schwachsinns“ – Wie woke bin ich wirklich? Neben einem Test zu Bestimmung der eigenen Workeness (selbstverständlich mit einigen Augenzwinkern), haben wir WOKO, den lautstarken und polternden Wokeness-Kontrollverlierer, also quasi den Master der Empörung kennengelernt. Der leise seufzende Defensiv-Kritiker alter Ordnung, auch DEKA genannt, kam ebenso zu Wort, wie selbsternannte und echte Opfer der Wokeness. Und am Ende die Frage: Was passiert, wenn Wokeness aus unserem Verständnis verschwindet. Und glaubt mir: In einer solchen Welt möchtet Ihr nicht leben…
In meiner Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ zum Thema Umgang mit Depressionen, wurden Hintergründe der Krankheit beleuchtet und zahlreiche Kommunikationstipps, die Druck abbauen und Offenheit signalisieren, diskutiert. Wie kann ich signalisieren, dass ich da bin und immer ein offenes Ohr und Herz habe. Und selbstverständlich ging es auch darum, wie wir uns selbst stärken können, um Betroffene zu unterstützen.
Eine ganz besondere Fahrt mit einem Fahrstuhl der Emotionen des beruflichen Alltags habe wir in „Cool bleiben, auch wenn´s kocht“ durch die Welt der emotionalen Intelligenz gemeinsam unternommen. Anhand des Modells von Daniel Goleman gab es Tipps, Hintergrundinformationen, Übungen, Denkanregungen und Reflektionsfragen zu den einzelnen Säule. Und es gab erstmalig zu Beginn und zum Ende kleine Poetry-Slam-Blöcke zum Thema. Ob das jemand bemerkt hat?
Gewohnt bunt ging es in meiner Reihe „#communicate fresh 2025“ zu. Diesmal zum Thema „Nix darf man mehr sagen“. Heißt diskutiert und nicht „ganz ohne“. Das Thema erregt aktuell die Gemüter. Ich hoffe, ich konnte auch hier ein bischen zur Gelassenheit aufrufen und Humor ins Spiel bringen.
Wie Ihr seht, liegen wieder turbulente Tage hinter mir. Einen herzlichen Dank an alle, die diese Webinare besucht haben, für die tolle Unterstützung im technischen und seelischen Support sowie an den pme Familienservice, der mir die Möglichkeit gibt, über Herzensthemen zu sprechen.
Ein Vortrag zwischen Cancel Culture, Kulturkampftaktik und kollektiver Verwirrung…
Mancheine:r mag sich fragen: Wie konnte es nur soweit kommen? In den 1930igern und 1960igern noch als „Aufschrei“ gegen Rassimus verstanden, hat heute alles rund um die Begrifflichkeit Wokeness einen eher verwirrenden Beigeschmack. Manchmal löst alleine der Gedanke daran, dass „etwas woke“ sein könnte, Panikattaken oder sogar Agressionen aus.
Aber – Wer ist eigentlich woke, wer nicht und warum? Und vor allem: Was bedeutet es, woke zu sein und welche Folgen hat es, Wokeness zu canceln? Was hat die heutige Debatte noch mit Rassismus zu tun? Und wer profitiert von dieser oftmals inszenierten Debatte?
„Woke“ war ursprünglich ein Weckruf – heute ist es oft ein Aufreger…
Vom solidarischen Appell zur Wachsamkeit zum ideologisch aufgeladenen Kampfbegriff. Geht es womöglich schon lange nicht mehr „nur“ um Empathie, Achtsamkeit und Gerechtigkeit?
In diesem Vortrag schauen wir mit Humor, Ironie und einer gehörigen Portion kritischer Neugier auf eine Debatte, die mehr über uns aussagt, als es auf den ersten Blick scheint.
Wir machen den Selbsttest, prüfen wer Opfer und Nutznießer dieser Debatte sind und geben Tipps, wie wir mit „zuviel Wokeness“ umgehen können.
Wie Dankbarkeit und Selbstwirksamkeit dich unkaputtbar machen…
Mentale Gesundheit, Motivation und Erfolg durch individuelle Resilienz und gestärkter Selbstwirksamkeit. Ein Fachvortrag über eine bunte Reise vom Resilienzdreieck zur Dankbarkeit.
Wie wir wissen, ist Individuelle Resilienz das Wundermittel vor, während und nach der Begegnung mit herausfordernden Situationen.
Es heißt: Wenn Dankbarkeit ins Spiel kommt, erreichen wir unsere Ziele schneller und mit Leichtigkeit. „Erfolgreiche“ Menschen machen es vor.
Oder ist es doch besser, Optimismus und eine positive Grundeinstellung zu pflegen?