Zum Jahresende darf man kurz stehen bleiben. Durchatmen. Dieses Jahr hatte Tempo. Es hatte Kurven. Es war spannend – und manchmal schlicht anstrengend. Wir haben gelernt, gelacht, gezweifelt, weitergemacht. Nicht immer elegant, aber meist mutig.
Jetzt darf 2025 den Mantel ablegen und sich verabschieden. Und 2026 klopft schon an – mit neuen Abenteuern im Gepäck, ungeplanten Begegnungen, kleinen Umwegen und großen Geschichten.
Lass uns neugierig bleiben. Gelassen, wo es möglich ist. Humorvoll, wo es nötig ist. Und bereit, wieder loszugehen – nicht perfekt, aber lebendig.
Auf ein neues Jahr voller Menschlichkeit, Leichtigkeit und dem Mut, das Leben nicht zu ernst zu nehmen.
Viel Spaß und Liebe Grüße Wolfgang Boy ZAI-Trainer / Referent / Coach / MHFA Ersthelfer für psychische Gesundheit
der pme Familienservice NRW startet gleich zu Beginn des Jahres mit drei Knallern ins Vortragsjahr 2026:
VA_100460 Plötzlich geht die nächste Fahrt rückwärts – Über den humorvollen Umgang mit Veränderungen Ein Webinar für alle, die Veränderungen nicht nur überstehen, sondern aktiv gestalten und dabei Ihren Humor bewahren möchten. Referent: Wolfgang Boy Dienstag, 13.01.2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr – Dieses Webinar wird simultan in englisch übersetzt –
Mehr Infos:
VA_100548 Schluss mit People Pleasing! So setzen Sie gesunde Grenzen. Ein Webinar für alle die sich von dem Zwang befreien möchten, es allen recht zu machen. Referentin: Nina Buckemüller Mittwoch, 14.01.26 von 16:00 bis 17:00 Uhr
Mehr Infos:
VA_100969 Kommunikation als Schlüssel bei Demenz Ein Webinar für alle, die etwas über gelungene Kommunikation im Umgang mit Demenz erfahren möchten, um Beziehungen zu stärken. Referentin: Carina Betzing Donnerstag, 15.01.26 von 19:00 bis 20:00 Uhr
Mehr Infos:
Die Teilnahme an diesen Formaten steht den Mitarbeitenden der pme Kooperationspartner kostenlos zur Verfügung. Du bist unsicher, ob Du den Service des pme Familienservice nutzen kannst? Dann melde Dich sehr gerne bei mir.
Mit besten Grüßen Wolfgang Boy ZAI®-Trainer – systemischer Coach – Referent – MHFA®Ersthelfer für psychische Gesundheit
Zum Ende des Jahres reflektieren wir ja gerne, was das Jahr alles so mit sich gebracht hat. Und ich kann nur sagen: Puh – Das war einiges…
Als ich 2018, während meiner Ausbildung zum ZAI-Trainer, der Vertriebstätigkeit den Rücken gekehrt habe, hatte ich nur eine sehr wage und verschwommene Vorstellung von dem, was da kommen sollten.
Die letzten Jahren kommen mir machmal wie eine spannende TV-Serie vor.
2019 bin ich mit Impro-Work-Shops gestartet und habe meine Homepage ErlebnisWorkShops gegründet. Kurz darauf kam Corona. 2020 lief dann fast alles online, virtuell – anfangs über GoToWebinar und GoToMeeting, später über Zoom und Teams. In dieser Zeit drehte sich thematisch alles um Positive Grundeinstellung, Diversity und Angewandte Improvisation.
2021 folgten die ersten Kommunikationworshops und die begleiteten Entspannungs- und Motivationsreisen „Power Break“ und „Happiness Anchor“, inspiriert vom NLP Ankern. Wertschätzung und das „Hier und Jetzt“ wurden große Themen, pme4Diversity und immer wieder Positive Grundeinstellung.
2022 ergänzten Vorträge und Workshops zum Thema Resilienz und die intensive Auseinandersetzung mit Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven mein Repertoire. Und endlich: Teambuilding mit Angewandter Improvisation und ein kurzer Abstecher in die Welt des Kinder-Ferienprogramms. Ach ja, und es war der Start in eine ganz neue Richtung: Tagesseminare – ErlebnisWorkShops für Angestellte in der Pflege. Bis heute bin ich regelmäßig mit Teamresilienz und Alltagskommunikation in Pflegeeinrichtungen unterwegs. Der erste Halt war damals,übrigens Castrop-Rauxel.
2023 Mindset, Ausbau meiner Resilienz-Reihe, die ersten Führungskräftetrainings, Stressmanagement und „Schlaf“. Höhepunkt waren sicherlich die Live-Seminare im Sinneswald in Leichlingen.
2024 wurde der Happiness Anchor durch die „Wellness Hour“ in Zusammenarbeit mit der wunderbaren Yvonne Hayward ersetzt. Neu war auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Komfortzone“. Und erstmal das Thema „Depressionen“. Ach, und „nebenbei“ noch die Ausbildung zum systemischen Coach. Und immer mehr Teamresilienz und Alltagskommunikation im Pflegebereich – Eine Reise quer durch NRW – von Hofgeismar, über Bochum nach Klein-Lengden. Introversion und Extraversion kamen als Thema hinzu – Schlagfertigkeit und Unconscious Bias. Ach ja, und der Abstecher nach Rheinland-Pfalz zur Aktion 7 Tage – 7 Kommunen…
Mein virtuelles Jahr 2025
2025 sollte ein ruhiges Jahr werden…. Na, von wegen! Intensiver Einstieg in das Führungskräftetraining, die Reise durch die Pflegeeinrichtungen in NRW ging weiter, leider kein Sinneswald in diesem Jahr, dafür ganz viele Veranstaltungen in den Bereichen Depressionen und psychische Belastungen. „Nebenbei“ die Ausbildung zum Ersthelfer für psychische Gesundheit. Das Geburtsjahr von Knut, Frida und Hein im Rahmen des Projekts #communicate fresh. Resilienz wurde aufgepimpt: Mal als Menü-Karte mit passenden Kochrezepten „Resilienz à la carte – Das 7-Gänge-Menue für die Seele„ – mal als Rock-Konzert „Resilienz rockt!“ Achtsamkeit und Entspannung für Skeptiker und Alles rund um die Emotionale Intelligenz kamen genauso hinzu wie Change Management. Ein bisschen provokant und nicht überraschend kontrovers diskutiert: Die Vorträge über Wokeness und „Nichts darf man mehr sagen…“. Der Kampf gegen die Schlafblindheit ging weiter. Empathie, Erwartungshaltung, Intuition… Abstecher zur Diakonie in Koblenz. Ach ja… und mein Auftritt in der Westfalenhalle… (okay war lediglich in einem Messeraum – liest sich aber doch super, oder?)
Ich habe bestimmt etwas vergessen…
Hätte man mich vor 8 Jahren gefragt, was ich alles „nicht so gut“ bei meinem Job finde, wäre ein kleines Büchlein dabei herausgekommen. Am Ende dieses Jahres habe ich mich gefragt: Was stört Dich aktuell an Deinem Job? Und ich komme auf nur zwei Punkte:
Die Deutsche Bundesbahn mit ihren Ausfällen und Verspätungen (gefühlt bei jeder Reise)
Anonym desktruktives Feedback, was allerdings ein Zeichen unserer Zeit ist. (Kommt natürlich nicht oft vor)
An dem zweiten Punkt arbeite ich noch. Schließlich ist es ganz natürlich, dass nicht jeder meine Formate, meine Art der Präsentationen und meinen Humor mag. Ich bin eben weder ein Oberschullehrer noch ein Professor. Meine Formate agieren von Mensch zu Mensch und sind aus dem Alltag gegriffen. Das schlimmste Feedback, dass ich mir vorstellen kann? Dass sich jemand bei meinen Formaten gelangweilt hat oder, dass jemand meine Formate nicht als authentisch empfindet.
Das, was ich mache, soll zum Erlebnis werden: Für die Teilnehmenden und für mich auch. Sonst wäre es ja der langweilige Einheitsbrei.
Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich genau das heute machen kann. Ich bin stolz auf meinen Mut, meine Neugier und meine Power, die mich zwar zwischendurch mal verlässt, aber immer dann da ist, wenn ich sie brauche. Und ich bin dankbar für all die tollen Menschen, die ich durch diese Aufgabe kennenlernen darf. Das war in diesem Jahr echt crazy. Wenn Du 8 x beim gleichen Kunden bist und hörst, dass sich die Mitarbeitenden auf und über Deinen Besuch freuen. Das kann mir auch die Deutsche Bundesbahn nicht nehmen. Danke! Danke! Danke!
Am Ende dieser 7. Staffel unserer Fernsehserie komme ich auf rund 530 Veranstaltungen, und ich bin total gespannt auf den Cliffhanger und die Fortsetzung im kommenden Jahr.
Ich hoffe, Ihr seid dabei.
Liebe Grüße Wolfgang Boy ZAI-Trainer – Coach – Referent – Ersthelfer
„Nur Mut Knut“ ist als neues Format aus der #communicate fresh – Reihe an den Start gegangen. Wir haben über Sinn und Unsinn unserer Erwartungshaltung gesprochen: „Ich dachte, Du machst das…“. Wir haben uns gefragt: „Dein Bauch weiß mehr, als Du denkst … oder doch nicht?“ und unsere inneren Saboteure auf die Bühne gebracht: „Vorsicht, Kopfkino! – Wie wir dem inneren Saboteur die Regie klauen“. Dann „zwischendurch mal eben“ den Ersthelfer-Kurs bei der wunderbaren Erika Moser im Sinneswald besucht und ein richtig starkes Gruppencoaching zum Thema Emotionale Intellgenz am Arbeitsplatz mit dem Titel „Drama? Oder cool bleiben?“ erlebt, dank der motivierten Teilnehmer:innen.
Was kommt als nächstes? Urlaub! Naja, nicht ganz…
Am 20.09.2025 darf ich im Rahmen des Ehrenamtstag bei der Diakonie in Andernach den ErlebnisWorkShop zur #communicate fresh – in der Comic-Edition präsentieren. Bislang gibt es rund 60 Anmeldungen – aber da geht bestimmt noch etwas. Wenn Ihr also gesetzliche Betreuer:innen oder Bevollmächtigte in der Region seid – kommt gerne vorbei.
Es wird ein buntes, humorvollers Event, dass zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregen darf. Knut wird auch mit dabei sein. Wer sich also für wertschätzende, lösungsorientierte und verbindende Kommunikation interessiert und wissen möchte, wie wir diese mit Humor, ganz ohne Druck und mit einer Prise Leichtigkeit einsetzen können, ist herzlich willkommen.
Endlich. Knut und Frida sind in Köln angekommen. Die beiden haben eine lange Reise hinter sich und werden mich bei meinem ErlebnisVortrag unterstützen:
VA_98928 Nur Mut, Knut… – Mutige Kommunikation nicht nur für Mutige Fachvortrag mit Wolfgang Boy Donnerstag, 14.08.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr virtuell über ZOOM beim pme Familienservice
Wir begleiten Knut auf seinem Weg ins Mut-Trainings-Center, wo der Mut-Muskel mit kommunikativen Mitteln gestärkt wird und erleben Knuts Veränderung. Du wirst erstaunt sein!
Wir schauen uns die 3 Kommunikationswerkzeuge gegen Angst und Selbstzweifel an, zeigen, wie Smalltalk zum positiven Erlebnis wird und geben Tipps zum wertschätzenden „Nein“ sagen.
Erlebe diesen kommunikativen Mut-Booster. Entdecke, wie Du Deine innere Stimme und Dein Kopfkino positiv nutzen kannst.
Mit den Tipps von Knut wirst Du zum kommunikativen Alltagshelden jedes Meetings… oder eben zum Partykönig bzw. zur Partykönigin.
Mehr Infos gibt es hier:
Ich freue mich auf Dich! Wolfgang Boy (he/him) ZAI-Trainer – Referent – Coach
Jeder Fan des Eurovision Song Contest schaut sicherlich auch in diesem Jahr auf eine spannende und aufregende Zeit zurück. Nach Monaten der Vorentscheidungen, zwei Semi-Finalen – Endlich der große Abschluss der ESC-Saison 2025 – das Finale in Basel.
Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt zum Finale vor Ort war. Verändert hat sich aber nicht viel. Naja, die Fans sind heute wesentlich jünger, so zumindest mein Eindruck. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich älter geworden bin.
Aufwendige Inszenierungen, ein Publikum so bunt wie sonst nirgendwo. Das gibt es bei keinem CSD. Eltern mit Kindern, Rentner, LGBTQIA+ und alles daneben, dazwischen und mittendrin. Der ESC ist der anerkannte Safe-Space aller Menschen, die einfach zusammenkommen und feiern möchten. Entspannt, freundlich, offen und gut gelaunt.
Und es ist schon fanszinierend, wie dort jeder Song gefeiert wird – egal aus welchem Land, in welcher Sprache… – und wie textsicher viele sind. Vor allem, weil die meisten Titel in diesem Jahr in den jeweiligen Landessprachen gesungen wurden. Plötzlich singen deutsche Fans finnisch, Italiener singen schwedisch, Schweizer singen albanisch… Bei diesem Event herrscht eben noch Toleranz, Wertschätzung, Respekt und Offenheit. Die pure Begeisterung für einander.
Zumindest so lange, bis die israelische Sängerin auf die Bühne kommt. Das selbe Prozedere wie bereits im Vorjahr. In der Fernsehübertragung hat man davon nichts mitbegkommen. Da werden Zuschauerreaktionen herausgefiltert, wenn sie nicht zum Konzept passen. Ich zumindest habe vor lauter Buh-Rufe nichts von dem Song hören können. Selbst bei der Punktevergabe Gebrüll und Geschrei, wenn Israel Punkte bekam.
Und ich muss zugeben: Auch ich bin hin- und hergerissen. Sollte Israel, aufgrund der aktuellen Greueltaten, an einem solchen Event teilnehmen dürfen? Ausgerechnet an diesem Abend wurden wieder neue Großoffensiven angekündigt. Und auch das gebe ich zu: Beim spannenden Finale ging mir nichts anderes durch den Kopf als „Lass blos Israel nicht diesen Song Contest gewinnen“.
Ich frage mich nur, was in diesem Moment mit unserem Diversity-Gedanken passiert, wenn Künstler:innen und Sportler:innen aus Israel, aufgrund Ihrer Herkunft, ausgebuht werden. Sicher, man kann sagen: Die wissen ja, worauf sie sich einlassen. Aber auch für diese Menschen ist so ein Event vielleicht der Höhepunkt ihres Schaffens und Ihrer Leidenschaft. Die Leistung wird belohnt – begleitet von Buh-Rufen. Die Magie des Erfolges wird getrübt – die harte Arbeit endet in einer Atmosphäre aus Zorn, Wut und Verachtung.
Leider hat sich auch das nicht verändert. 2014 in Dänemark wurde das Zwillingspaar aus Russland gnadenlos ausgebuht. 2025 versuchten, palästinensische Fans während des Auftrittes von Yuval Raphael aus Israel die Bühne zu stürmen – 2014 waren es russische Fans, die den Auftritt von Mariya Yaremchuk aus der Ukraine zu stören versuchten.
Bei aller gerechtfertigten Kritik an dem Treiben der Politiker in den jweiligen Ländern, sollten wir vielleicht nicht vergessen, dass die Künstler:innen Menschen, wie Du und Ich sind, die wir hier aufgrund ihrer Herkunft diskiminieren, anschreien und Ihrer Magie berauben.
Naja, am Ende wurde die aufgeladene Situation durch das etwas undurchsichtige (aber durchaus spannende) Punktesystem aus Jury-Punkten und Televoting entschärft. Österreich gewinnt den Gesamtwettbwerb – Israel bekam allerdings im Televoting mit Abstand die meisten Stimmen (warum immer). Der EBU wird ein Stein vom Herzen gefallen sein. Nun muss sich niemand Gedanken darüber machen, ob der ESC im kommenden Jahr in Israel stattfindet.
Am Ende bleibt ein schaler Geschmack zurück nach einem wunderbaren Erlebnis. Und wiedereinmal hat sich der Mensch ein kleines Stück Magie selbst zerstört.
… war sicherlich eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten vier Webinare.
Stellen wir uns für einen Moment eine Welt vor, in der wir nur einige der Basics gelungener Kommunikation leben würden: Offenheit, Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Neugierde, Wohlwollen, Empathie… Es ist kaum vorstellbar, welche Energie wir gemeinsam entwickeln und wie viele Herausforderungen an Macht und Schrecken verlieren würden. Kaum vorstellbar, wie sich der Druck, unsere Ängste, unsere Unsicherheiten in positive Energie wandeln und Raum für Verbindung, Kreativität, Motivation und gute Laune schaffen würde.
Wir könenn bei uns anfangen… in ganz kleinen Schritten. Indem wir unsere Sprache reflektieren, unsere Wertschätzung nach innen und außen tragen und, indem wir Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir gewollt oder ungewollt ausösen. Und dabei muss man noch nicht einmal perfekt sein – vermeidliche Fehler zu machen ist normal – ja, sogar gewünscht. Denn das macht uns Menschen aus, so bleiben wir authentisch.
Meine letzten vier Webinare haben gezeigt, dass das Bedürfnis vorhanden ist und hoffentlich haben sie auch gezeigt, dass dieses Vorhaben von Gelassenheit und Humor geprägt ist. Also, dass gelungene Kommunikation Spaß macht.
In Zeiten des „woken Schwachsinns“ – Wie woke bin ich wirklich? Neben einem Test zu Bestimmung der eigenen Workeness (selbstverständlich mit einigen Augenzwinkern), haben wir WOKO, den lautstarken und polternden Wokeness-Kontrollverlierer, also quasi den Master der Empörung kennengelernt. Der leise seufzende Defensiv-Kritiker alter Ordnung, auch DEKA genannt, kam ebenso zu Wort, wie selbsternannte und echte Opfer der Wokeness. Und am Ende die Frage: Was passiert, wenn Wokeness aus unserem Verständnis verschwindet. Und glaubt mir: In einer solchen Welt möchtet Ihr nicht leben…
In meiner Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ zum Thema Umgang mit Depressionen, wurden Hintergründe der Krankheit beleuchtet und zahlreiche Kommunikationstipps, die Druck abbauen und Offenheit signalisieren, diskutiert. Wie kann ich signalisieren, dass ich da bin und immer ein offenes Ohr und Herz habe. Und selbstverständlich ging es auch darum, wie wir uns selbst stärken können, um Betroffene zu unterstützen.
Eine ganz besondere Fahrt mit einem Fahrstuhl der Emotionen des beruflichen Alltags habe wir in „Cool bleiben, auch wenn´s kocht“ durch die Welt der emotionalen Intelligenz gemeinsam unternommen. Anhand des Modells von Daniel Goleman gab es Tipps, Hintergrundinformationen, Übungen, Denkanregungen und Reflektionsfragen zu den einzelnen Säule. Und es gab erstmalig zu Beginn und zum Ende kleine Poetry-Slam-Blöcke zum Thema. Ob das jemand bemerkt hat?
Gewohnt bunt ging es in meiner Reihe „#communicate fresh 2025“ zu. Diesmal zum Thema „Nix darf man mehr sagen“. Heißt diskutiert und nicht „ganz ohne“. Das Thema erregt aktuell die Gemüter. Ich hoffe, ich konnte auch hier ein bischen zur Gelassenheit aufrufen und Humor ins Spiel bringen.
Wie Ihr seht, liegen wieder turbulente Tage hinter mir. Einen herzlichen Dank an alle, die diese Webinare besucht haben, für die tolle Unterstützung im technischen und seelischen Support sowie an den pme Familienservice, der mir die Möglichkeit gibt, über Herzensthemen zu sprechen.
Ein Vortrag zwischen Cancel Culture, Kulturkampftaktik und kollektiver Verwirrung…
Mancheine:r mag sich fragen: Wie konnte es nur soweit kommen? In den 1930igern und 1960igern noch als „Aufschrei“ gegen Rassimus verstanden, hat heute alles rund um die Begrifflichkeit Wokeness einen eher verwirrenden Beigeschmack. Manchmal löst alleine der Gedanke daran, dass „etwas woke“ sein könnte, Panikattaken oder sogar Agressionen aus.
Aber – Wer ist eigentlich woke, wer nicht und warum? Und vor allem: Was bedeutet es, woke zu sein und welche Folgen hat es, Wokeness zu canceln? Was hat die heutige Debatte noch mit Rassismus zu tun? Und wer profitiert von dieser oftmals inszenierten Debatte?
„Woke“ war ursprünglich ein Weckruf – heute ist es oft ein Aufreger…
Vom solidarischen Appell zur Wachsamkeit zum ideologisch aufgeladenen Kampfbegriff. Geht es womöglich schon lange nicht mehr „nur“ um Empathie, Achtsamkeit und Gerechtigkeit?
In diesem Vortrag schauen wir mit Humor, Ironie und einer gehörigen Portion kritischer Neugier auf eine Debatte, die mehr über uns aussagt, als es auf den ersten Blick scheint.
Wir machen den Selbsttest, prüfen wer Opfer und Nutznießer dieser Debatte sind und geben Tipps, wie wir mit „zuviel Wokeness“ umgehen können.
Eine spannende Reise lag hinter mir, bevor ich gestern diesen Vortrag gehalten habe. Es war der Versuch, Resilienz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. „Resilienz rockt“ hatte nicht den Anspruch, mit Lösungen und Übungen aufzuwarten. Vielmehr war mein Ziel, Impulse und Denkanstöße zu geben, damit wir zwischendurch auch einmal in die Reflektion kommen.
Gestartet sind wir mit einem Songext zum Webinar, den ChatGPT geschrieben hat. Zugegeben, an der ein oder anderen Stelle ein wenig verwirrend, zeigte dieses Experiment einmal mehr, dass eine KI unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht so in Worte fassen kann, dass es der Individualität unserer Persönlichkeiten gerecht wird.
Neben vielen Gedanken zur kontextspezifischen Selbstwirksamkeit, habe ich das Resilienzdreieck, die verschiedenen Variationen der Dankbarkeit und die Positive Grundeinstellung noch einmal vorgestellt.
Alles mit den Fragen verbunden, – in welche „Rolle“ wollen wir schlüpfen? – Privat authentisch – im Job funktional? – Was macht Erwartungshaltung mit uns und anderen? – Wie kommen wir da hin: Bye bye Erwartungsdruck – hallo innere Freiheit? – Wie können wir unseren Körper nutzen, wenn uns das Lampenfieber packt? – Wie schaffen wir einen Raum für unsere Kompetenzen und Ressourcen? – Wie entwickeln wir Mut zu „Unperfektheit“
Aufgrund der aktuellen Diskussionen haben wir die Bands Dankbarkeit und Positive Grundeinstellung in ein Battle geschickt. Wer hat wohl gewonnen?
Resilienz rockt:
„Resilienz ist wie ein guter Song: Du kannst nicht jede Note kontrollieren – aber du entscheidest, wie du spielst.“ „Resilienz ist der innere Beat, der dich weiterspielen lässt, selbst wenn das Leben den Takt ändert.“ „Resilienz ist wie Improvisation auf der Bühne: Du stolperst übers Kabel – und machst ’ne Show draus.“ „Resilienz ist keine harte Schale, sondern die Fähigkeit, auch schiefe Töne in eine neue Melodie zu verwandeln.“ „Resilienz ist die Kunst, aus jedem Rückschlag eine Zugabe zu machen.“ „Resilienz ist nicht, wenn alles perfekt läuft – sondern wenn du trotzdem die Bühne rockst.“