Empathie fängt da an, wo Bewertung endet…

… war sicherlich eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten vier Webinare.

Stellen wir uns für einen Moment eine Welt vor, in der wir nur einige der Basics gelungener Kommunikation leben würden: Offenheit, Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Neugierde, Wohlwollen, Empathie… Es ist kaum vorstellbar, welche Energie wir gemeinsam entwickeln und wie viele Herausforderungen an Macht und Schrecken verlieren würden. Kaum vorstellbar, wie sich der Druck, unsere Ängste, unsere Unsicherheiten in positive Energie wandeln und Raum für Verbindung, Kreativität, Motivation und gute Laune schaffen würde.

Wir könenn bei uns anfangen… in ganz kleinen Schritten. Indem wir unsere Sprache reflektieren, unsere Wertschätzung nach innen und außen tragen und, indem wir Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir gewollt oder ungewollt ausösen. Und dabei muss man noch nicht einmal perfekt sein – vermeidliche Fehler zu machen ist normal – ja, sogar gewünscht. Denn das macht uns Menschen aus, so bleiben wir authentisch.

Meine letzten vier Webinare haben gezeigt, dass das Bedürfnis vorhanden ist und hoffentlich haben sie auch gezeigt, dass dieses Vorhaben von Gelassenheit und Humor geprägt ist. Also, dass gelungene Kommunikation Spaß macht.

In Zeiten des „woken Schwachsinns“ – Wie woke bin ich wirklich?
Neben einem Test zu Bestimmung der eigenen Workeness (selbstverständlich mit einigen Augenzwinkern), haben wir WOKO, den lautstarken und polternden Wokeness-Kontrollverlierer, also quasi den Master der Empörung kennengelernt. Der leise seufzende Defensiv-Kritiker alter Ordnung, auch DEKA genannt, kam ebenso zu Wort, wie selbsternannte und echte Opfer der Wokeness. Und am Ende die Frage: Was passiert, wenn Wokeness aus unserem Verständnis verschwindet. Und glaubt mir: In einer solchen Welt möchtet Ihr nicht leben…

In meiner Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ zum Thema Umgang mit Depressionen, wurden Hintergründe der Krankheit beleuchtet und zahlreiche Kommunikationstipps, die Druck abbauen und Offenheit signalisieren, diskutiert. Wie kann ich signalisieren, dass ich da bin und immer ein offenes Ohr und Herz habe. Und selbstverständlich ging es auch darum, wie wir uns selbst stärken können, um Betroffene zu unterstützen.

Eine ganz besondere Fahrt mit einem Fahrstuhl der Emotionen des beruflichen Alltags habe wir in „Cool bleiben, auch wenn´s kocht“ durch die Welt der emotionalen Intelligenz gemeinsam unternommen. Anhand des Modells von Daniel Goleman gab es Tipps, Hintergrundinformationen, Übungen, Denkanregungen und Reflektionsfragen zu den einzelnen Säule. Und es gab erstmalig zu Beginn und zum Ende kleine Poetry-Slam-Blöcke zum Thema. Ob das jemand bemerkt hat?

Gewohnt bunt ging es in meiner Reihe „#communicate fresh 2025“ zu. Diesmal zum Thema „Nix darf man mehr sagen“. Heißt diskutiert und nicht „ganz ohne“. Das Thema erregt aktuell die Gemüter. Ich hoffe, ich konnte auch hier ein bischen zur Gelassenheit aufrufen und Humor ins Spiel bringen.

Wie Ihr seht, liegen wieder turbulente Tage hinter mir. Einen herzlichen Dank an alle, die diese Webinare besucht haben, für die tolle Unterstützung im technischen und seelischen Support sowie an den pme Familienservice, der mir die Möglichkeit gibt, über Herzensthemen zu sprechen.

Ich freue mich schon auf die nächste Runde.

Bleibt gelassen, bleibt optimistisch und bleibt freundlich…
Liebe Grüße
Wolli (he/him)
ZAI-Tainer, Referent, Coach


Die Zeit des „woken Schwachsinns“

Ein Vortrag zwischen Cancel Culture, Kulturkampftaktik und kollektiver Verwirrung

Mancheine:r mag sich fragen: Wie konnte es nur soweit kommen?
In den 1930igern und 1960igern noch als „Aufschrei“ gegen Rassimus verstanden, hat heute alles rund um die Begrifflichkeit Wokeness einen eher verwirrenden Beigeschmack. Manchmal löst alleine der Gedanke daran, dass „etwas woke“ sein könnte, Panikattaken oder sogar Agressionen aus.

Aber – Wer ist eigentlich woke, wer nicht und warum?
Und vor allem: Was bedeutet es, woke zu sein und welche Folgen hat es, Wokeness zu canceln? Was hat die heutige Debatte noch mit Rassismus zu tun?
Und wer profitiert von dieser oftmals inszenierten Debatte?

„Woke“ war ursprünglich ein Weckruf – heute ist es oft ein Aufreger…

Vom solidarischen Appell zur Wachsamkeit zum ideologisch aufgeladenen Kampfbegriff. Geht es womöglich schon lange nicht mehr „nur“ um Empathie, Achtsamkeit und Gerechtigkeit?

In diesem Vortrag schauen wir mit Humor, Ironie und einer gehörigen Portion kritischer Neugier auf eine Debatte, die mehr über uns aussagt, als es auf den ersten Blick scheint.

Wir machen den Selbsttest, prüfen wer Opfer und Nutznießer dieser Debatte sind und geben Tipps, wie wir mit „zuviel Wokeness“ umgehen können.

Das wird spannend!

Liebe Grüße
Euer Wolli (he/him)
ZAI-Trainer / Referent / Coach

Diversity nervt!

Meine Diversität

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Warum soll ich mir Gedanken darüber machen, welches Geschlecht oder welche sexuelle Identität jemand hat. Interessiert mich doch gar nicht. Soll doch jeder so machen, wie er will. Geht mich doch gar nichts an.

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Haben wir vielleicht doch etwas falsch gemacht? Mit erhobenem Zeigefinger und mit provokanten Aktionen auf unsere Ideologien hingewiesen. Versucht, andere von unseren Ideologien mit Nachdruck zu überzeugen?

Die militante Veganerin, das halbnackte Schwulenpärchen auf dem CSD, oder auch die Aktivisten, die sich auf der Straße festkleben und Kunstgegenstände verschandeln. Und die Genderextremisten, die nicht müde werden, mich immer wieder zu korrigieren und darauf hinzuweisen, wenn ich mal nicht gegendert habe? Oder die Feministin, die alle Männer nieder machen möchte, weil jetzt „die Frauen mal dran sind“?

Diversity ist unangenehm. Da geht es nämlich darum, Defizite unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und auf Menschen hinzuweisen, die nicht die gleichen Möglichkeiten und Rechte haben, wie die meisten anderen von uns. Das kann man nun sinnvoll finden oder nicht. Das blöde ist nur: Alles und Jeder, der nicht der „Norm entspricht“, findet sich früher oder später in der Kategorie „divers“ wieder. Ganz abhängig davon, wen wir diese „Norm“ definieren lassen.

Wir müssten gar nicht über Diversity diskutieren, würden wir die Fähigkeit mitbringen, Menschen, die wir nicht in den uns bekannten Schubladen unterbringen können, wertfrei, interessiert und entspannt zu begegnen. Das liegt allerdings nicht in unserer Natur, denn alles, was wir nicht kennen, nicht nachvollziehen können, riecht zunächst einmal nach Gefahr. Und genau diese Erkenntnis macht uns Menschen schwach und verletzbar. Klar, das ist frustrierend. Dann doch lieber „weg damit“. Die gute Nachricht: Wr können das lernen. Wir haben die Möglichkeit, die Genzen zu sprengen.

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Darum ist es einfacher, die Regenbogenfahnen langsam abzuhängen – Amerika macht es vor – viele in Deutschland aktive Unternehmen machen es nach.

Aber, was bedeutet das eigentlich, wenn Homosexuelle, Transmenschen, Frauenrechte, Behinderte, Religionsfreiheit, alte Menschen, Ausländer etc. langsam aus unserem Bewusstsein verschwinden? Müssen wir dann zukünftig alle so sein – so leben – so aussehen wie Trump, Vance, Urban und Weidel? Müssen wir hinnehmen, dass Menschen in der Gesellschaft oder auch im Job ungerecht behandelt werden, weil eben diese Typen die Normen für uns festlegen? Oder geht es darum, dass wir divers oder nicht, einfach die Klappe halten und Missstände hinnehmen sollen?

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Andererseits können wir überall dort, wo über Diverstiy gesprochen wird – wo Diversity gelebt wird, einfach so ein, wie wir sind – solange wir andere Menschen nicht schädigen. Wir können uns geben, wie wir sind. Wir können sagen, was wir wollen. Wir können unser Potential ausschöpfen. Überall dort, wie über Diversity gesprochen wird, finden wir einen Safe-Space für unsere inneren Werte.

Nimmt das nicht jedem von uns wahnsinnig viel Druck?
Wäre es nicht wunderbar, seine eigene Verletzbarkeit nicht mehr verstecken zu müssen?
Wäre es nicht befreiend, in einer Gemeinschaft stark sein zu dürfen, ohne dieses „verkrampfte Anpassen“ um jeden Preis – damit man gefällt? Könnten wir diese Enegie, die es braucht, sich zu verbiegen, nicht sinnvoller einsetzen?

Lasst uns doch einfach mal wieder miteinander reden, verschiedene Lebensweise akzeptieren und vielleicht sogar Anregungen für uns selbst aus dieser Offenheit ziehen. Das wäre doch richtig cool!

Ich möchte nicht, dass Frauen sich Gedanken darüber machen müssen, ob sie genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte nicht, dass Homosexuelle Angst vor einem Outing der Kolleg:innen haben – schließlich arbeiten die als Menschen im Unternehmen. Ich möchte, dass Gefühl haben, dass ich über alles reden kann, ohne verurteilt zu werden.

Ich möchte nicht über Diversität sprechen.
Ich möchte über Freundlichkeit, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung sprechen.
Ich möchte über ein WIR sprechen, damit wir Herausforderungen gemeinsam meistern und Probleme gemeinsam aus der Welt schaffen können.
Ihr auch?

Liebe Grüße
Euer Wolli (he/him)

Resilienz hat gerockt!

Liebe Leser:innen,

gestern hat Resilienz (mal wieder) gerockt.

Eine spannende Reise lag hinter mir, bevor ich gestern diesen Vortrag gehalten habe. Es war der Versuch, Resilienz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
„Resilienz rockt“ hatte nicht den Anspruch, mit Lösungen und Übungen aufzuwarten. Vielmehr war mein Ziel, Impulse und Denkanstöße zu geben, damit wir zwischendurch auch einmal in die Reflektion kommen.

Gestartet sind wir mit einem Songext zum Webinar, den ChatGPT geschrieben hat. Zugegeben, an der ein oder anderen Stelle ein wenig verwirrend, zeigte dieses Experiment einmal mehr, dass eine KI unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht so in Worte fassen kann, dass es der Individualität unserer Persönlichkeiten gerecht wird.

Neben vielen Gedanken zur kontextspezifischen Selbstwirksamkeit, habe ich das Resilienzdreieck, die verschiedenen Variationen der Dankbarkeit und die Positive Grundeinstellung noch einmal vorgestellt.


Alles mit den Fragen verbunden,
– in welche „Rolle“ wollen wir schlüpfen?
– Privat authentisch – im Job funktional?
– Was macht Erwartungshaltung mit uns und anderen?
– Wie kommen wir da hin: Bye bye Erwartungsdruck – hallo innere Freiheit?
– Wie können wir unseren Körper nutzen, wenn uns das Lampenfieber packt?
– Wie schaffen wir einen Raum für unsere Kompetenzen und Ressourcen?
– Wie entwickeln wir Mut zu „Unperfektheit“

Aufgrund der aktuellen Diskussionen haben wir die Bands Dankbarkeit und Positive Grundeinstellung in ein Battle geschickt. Wer hat wohl gewonnen?

Resilienz rockt:

„Resilienz ist wie ein guter Song: Du kannst nicht jede Note kontrollieren – aber du entscheidest, wie du spielst.“
„Resilienz ist der innere Beat, der dich weiterspielen lässt, selbst wenn das Leben den Takt ändert.“
„Resilienz ist wie Improvisation auf der Bühne: Du stolperst übers Kabel – und machst ’ne Show draus.“
„Resilienz ist keine harte Schale, sondern die Fähigkeit, auch schiefe Töne in eine neue Melodie zu verwandeln.“
„Resilienz ist die Kunst, aus jedem Rückschlag eine Zugabe zu machen.“
„Resilienz ist nicht, wenn alles perfekt läuft – sondern wenn du trotzdem die Bühne rockst.“

… und darum : Resilienz rockt

Liebe Grüße
Wolli (he/him)

Resilienz rockt!

Wie Dankbarkeit und Selbstwirksamkeit dich unkaputtbar machen…

Mentale Gesundheit, Motivation und Erfolg durch individuelle Resilienz und gestärkter Selbstwirksamkeit. Ein Fachvortrag über eine bunte Reise vom Resilienzdreieck zur Dankbarkeit.

Wie wir wissen, ist Individuelle Resilienz das Wundermittel vor, während und nach der Begegnung mit herausfordernden Situationen.

Es heißt: Wenn Dankbarkeit ins Spiel kommt, erreichen wir unsere Ziele schneller und mit Leichtigkeit. „Erfolgreiche“ Menschen machen es vor.

Oder ist es doch besser, Optimismus und eine positive Grundeinstellung zu pflegen?

Das schauen wir uns gemeinsam an:
Montag, 24.03.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
live beim pme Familienservice
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_94246

Lasst uns gemeinsam Resilienz rocken!
Ich freue mich drauf!

Liebe Grüße
Wolli (he/him)

Ein Raum für Konflikte beim pme Familienservice

Halli Hallo,

In der kommenden Woche startet das Gruppencoaching mit der wunderbaren Yvonne Hayward zum Umgang mit Konflikten beim pme Familienservice.

Ein Thema, dass aktuell immer wichtiger wird.

Ich durfte beim letzen Mal dabei sein und war begeistert (und das soll echt was heißen…) 🙂
Das Gruppencoaching ist humorvoll, praxisnah, einfühlsam und bietet überraschende Perspektiven. Das ganze findet in einem wertschätzenden und sicheren Rahmen statt. Der Wohlfühlfaktor wird hier groß geschrieben.

3 Räume, die unsere innere Kraft und den Umgang mit Konflikten stärken.

VA_96004 Ein Raum für Konflikte
Gruppencoaching mit Yvonne Hayward
Dienstag, 11.03.2025 von 15:30 bis 17:15 Uhr
Dienstag, 18.03.2025 von 15:30 bis 17:00 Uhr
Dienstag, 25.03.2025 von 15:30 bis 17:00 Uhr
virtuell über ZOOM

Raum 1
Hier nimmst Du Deinen persönlichen Umgang mit Konflikten intensiv wahr kreierst einen Konflikt-Rahmen.

Raum 2
Anhand von praktischen Beispielen aus Deinem Alltag, erfährst Du, Konflikt als ein positives Werkzeug für Veränderungen und Vertrauen zu nutzen.

Raum 3
Dieser Termin dient dazu eine Konflikt-Kultur in Deiner Abteilung, Deinem Unternehmen, Deinem Leben zu kreieren und zu etablieren.

Begleite unsere mehrfach ausgezeichnete Reiki Großmeisterin und Heilpraktikerin (Psychotherapie) Yvonne Hayward auf dem Weg zum physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Einklang, der die Basis für den Raum für Konflikte bildet.

Es gibt noch freie Plätze!
Meldet Euch an – es lohnt sich.

Hier gibt es mehr Infos:
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_96004

Bei Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung:
Wolfgang.Boy@familienservice.de

Liebe Grüße
Wolli


What´s up next? – 7 Tage – 7 Kommunen

Themen, Trends und Angebote für die Generation 50+ sowie Seniorinnen und Senioren bietet die Aktionswoche Senioren in der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Der BürgerSTÜTZPUNKT+ der VG Weißenthurm und der Pflegestützpunkt haben gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern ein umfangreiches, informativ-unterhaltsames Programm für die Woche zwischen dem 2. und dem 8. November 2024 zusammengestellt. Das Besondere: Die Aktionswoche ist an jedem Tag in einer anderen Kommune zu Gast.

Und, wisst Ihr was?
Ich bin auch dabei!

ErlebnisWorkShops mit hohem Wohlfühlfaktor, viel Humor und ganz viel positiver Energie. Konzipiert für alle über 50, die gerne lachen, Ihre Fantasie aktivieren, sich fit halten und anderen Menschen in einem wertschätzenden Rahmen begegnen möchten.

Ganz nach dem Motto „Wer nicht rastet, der rostet auch nicht…“, haben wir ein Training speziell für die Bedürfnisse von Senioren erstellt.

Lachen, Bewegungen, Begegnungen – und das alles mit dem Anspruch eines hohen Wohlfühlfaktors:
– Wir bleiben in Bewegung
– Wir bleiben optimistisch
– Wir bleiben neugierig
– Wir bleiben gelassen und entspannt
– Wir bleiben gesellig
– Wir lachen und haben Spaß

Mit humorvollen Elementen aus den Bereichen Life Kinetik, Brain-Gym und Angewandter Improvisation sorgen wir für positive Stimmung. Und „ganz nebenbei“ aktivieren und verbessern wir auf spielerische Weise unsere Leistungsfähigkeit.

Brain-Gym – Durch körperliche Bewegungsabläufe Konzentrationfähigkeit und Gehirnaktivitäten steigern

Life-Kinetik – Leichte Übungen zur sanften und effektiven Auflösung von Blockaden, Ängsten, Sorgen, Schlafstörungen

Humorvolle Kommunikationsübungen zur Festigung der Selbstwirksamkeit

Anregung der Fantasie und Stärkung der Identifikation durch leichte, humorvolle Szenenübungen und Rollenspielen.

Mehr Infos und zur Anmeldung geht es über die QR-Codes:


Es was der Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini
Eine humorvolle Reise in die Welt des deutschen Schlagers mit leichten Bewegungsübungen, einem Quiz, improvisierten Szenen, vielen positiven Erinnerungen und einer Menge Musik.


Lachen ist die beste Medizin
Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen einem herzhaften Lachen und einem künstlichen Lachen. Wie wir positive Signale an unser Gehirn senden und unsere Stimmung aufhellen, zeigen wir in diesem Workshop. Von den neusten Erkenntnissen der Neurologie bis zum Lach Yoga. Hier wird gelacht, bis sich die Balken biegen.


Mach Dich mal locker
Entspannung, Achtsamkeit, Konzentration und stimmungsaufhellende Übungen stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. Einfache Übungen mit großer Wirkung in einem sicheren, humorvollen und wertschätzenden Rahmen.

Ich freue mich auf viele humorvolle Begegnungen.

Mit besten Grüßen
Wolfang Boy (he/him)
ZAI-Trainer / Referent / Coach

25 Jahre Trauerkloß – Umgang mit Depressionen

Am vergangenen Montag habe ich endlich die Gelegenheit bekommen und den Mut gefunden, über eines meiner Herzensthemen zu sprechen: Über das Leben mit Depressionen.
Das Besondere an diesem Format: Kein Vortrag von Wissenschaftler für Teilnehmendem – kein Vortrag von Therapeut für Teilnehmendem – sondern ein Vortrag von Mensch zu Mensch. Rund 100 Menschen schauten sich das Format an. Und dem Feedback nach zu urteilen, ist das gut angekommen. Darüber freue ich ich natürlich sehr.

Was gab es alles?
Wir haben uns ein wenig Statistik angeschaut, einen kurzen (ganz kurzen) Abstecher in die Neurologie gemacht, über Stigmatisierungen und den Umgang gesprochen, einige Prominente getroffen, einen Blick auf die Kommunikation geworfen, Tipps und Übungen angeschaut, die die Stimmung aufhellen. Es gab sogar Ernährungstipps. Und vor allem haben wir uns angesehen, welche Stärken und besondere Fähigkeiten Menschen entwickeln, die mit Depressionen leben.

Im nächsten Schritt möchte ich über den pme Familienservice Menschen zusammenbringen: Egal, ob Du selbst betroffen bist, jemanden kennst, der an Depressionen leidet, oder einfach mehr über dieses Thema erfahren möchtest – Alle sind herzlich Willkommen zu einem Erfahrungsaustausch in virtuellen Kleingruppen von bis zu 10 Personen.

In einem geschützten, wertschätzenden und lockeren Rahmen werden wir uns autauschen, Erfahrungen und Strategien teilen, einander zuhören und gemeinsam darüber sprechen, wie wir diese herausfordernde Situation besser verstehen und bewältigen können. Von Mensch zu Mensch!

Dieser Austausch soll dazu beitragen, ein kleines Stück der Last durch Akzeptanz und den Abbau von Unsicherheiten zu nehmen.

Im November geht es los:
VA_93740 Mehr als nur ein Trauerkloß – Leben mit Depressionen
Montag, 25.11.2024 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Montag, 02.12.2025 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Montag, 09.12.2025 von 19:00 bis 20:30 Uhr
virtuell über ZOOM

Zunächst sind 3 Termine geplant, weitere folgen im Januar.
Ich bin gespannt und freue mich riesig auf Euch!

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy (he/him)


… und bereits am kommenden Montag findet beim pme Familienservice unser Gruppecoaching


VA_92935 Die nächste Fahrt geht rückwärts!
– Stop das Gedankenkarussell
Montag, 14.10.2024 von 17:00 bis 20:00 Uhr
virtuell über ZOOM

Wir tauschen uns über Tricks und Methoden aus, wie wir das Gedankenkarussell zum Stillstand bringen können. Erlebt in einem humorvollen und sicheren Rahmen die exclusive Mischung aus Impulsen, Übungen und kollegialem Austausch des pme Familienservice. Es gibt noch einige, wenige Plätze.

Heute bleibt die Küche kalt – wir gehen in den Sinneswald…

Zu meinen ganz persönlichen ErlebnisWorkShopHighlights 2023 zählen eindeutig die pme-Events im Sinneswald in Leichlingen. Kommunikations– und Resilienztraining in dem wunderbaren Ambiente der Alten Spinnerei – verbunden mit der Ausstellung im Sinneswald „MUT“.


Am 05.05.2024 wird die neue Ausstellung im Sinneswald eröffnet. Der Titel passt zu meinen Formaten wie das verloren geblaubte letzte Puzzleteil: HUMOR.

Entsprechend happy bin ich, denn ich darf Euch heute die ersten 3 Formate und Termine für dieses Jahr im Sinneswald vorstellen:

VA_90072 Akademie im Grünen:
Mach Dich mal Locker – HUMOR als Resilienzfaktor
Mit einem Lächeln das Leben meistern. Wie das funktioniert, zeigen wir in dieser Kombination aus Impulsen, Übungen, Coaching und Austausch in Verbindung mit Natur und Kunst. Ein humorvoller Workshop für alle, die mit mehr Gelassenheit, Humor und Stärke durchs Leben gehen möchten.
Samstag, 22.06.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

VA_90851 Akademie im Grünen:
Feel your BEAT – Finde Deinen eigenen Rhythmus
mit HUMOR und Angewandter Improvisation
Finde Deinen Rhythmus und verbinde ihn mit dem Rhythmus der anderen. Ein spannender Workshop mit viel Musik, leichten Bewegungen und ganz viel HUMOR in Verbindung mit Kunst und Natur. Ein Erlebnis für alle, die Selbst- und Fremdwahrnehmung und die eigenen Selbstwirksamkeit stärken möchten.
Samstag, 31.08.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

VA_90082 Akademie im Grünen:
Wie von Sinnen – Schlagfertige und HUMORvolle Kommunikation
Spontanität, Schlagfertigkeit und HUMORvolle Kommunikation trainieren im inspirierenden Ambiente der Alten Spinnerei und des SinnesWaldes. Ein Workshop für alle, die etwas nehr Leichtigkeit und HUMOR in Ihre Kommunikation bringen möchten und nie mehr „sprachlos“ sein wollen.
Samstag, 26.10.2024 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

Ich verspreche wunderbare Wohlfühltage mit einer einmaligen Kombination aus Impulsen, humorvollen Übungen, kollegialem Austausch – in einem magischen und inspirierenden Ambiente. Selbstverständlich gehört auch in diesem Jahr ein Spaziergang und Gedankenaustausch zur aktuellen Ausstellung HUMOR im Sinneswald dazu. Also: Bitte festes Schuhwerk einpacken. Und für Euer leibliches Wohl wird natürlich auch gesorgt. Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), Obst, Nervennahrung und ein gemeinsamer Snack stehen zur Verfügung.

Weitere Infos gibt es hier:

Noch Fragen?
Dann sprecht mich gerne an:

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Warnung!

Ich freue mich schon riesig auf Euch!

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy (he/him)
ZAI®-Trainer – Coach – Referent
Wolfgang.Boy@familienservice.de

… und hier gibt es mehr Infos zum SinnesWald:

Die Lauten sind die coolen und die Leisen sind die starken…

… was nicht heißten soll, dass die Leisen nicht cool sein können…

Ich sitze in einem Coaching.
Oder besser: Ich befinde mich bei der Veranstaltung eines selbsternannenten Coaches.

So richtig wohl fühle ich mich nicht.
Mir ist es hier zu voll. Mir ist es hier zu laut. Mir ist es hier zu bunt.
Naja, ich habe es ja nicht anders gewollt.
Der Mann auf der Bühne schreit. Die Massen gröhlen. Die Musik ist viel zu bumbum.

Und es kommt, wie es kommen muss:
Der laute Mann in dem schicken Anzug mit den gegelten Haaren zeigt auf mich und bittet – oder besser schreit mich nach Vorne.

„Wie ist Dein Name?“
„Wolli“
Ich spüre die Blicke der gröhlenden Masse im Rücken und bin überraschend entspannt. Behutsam, aber mit Nachdruck, dreht mich der Mann zum Publikum.
„Wolli, was ist Deine größte Schwäche?“, schreit er.
„Ach herrje…“, sage ich um ein wenig Zeit zu schinden.
„Deine größte Angst…“
„Was meinen Sie? Meine größte Schwäche oder meine größte Angst?“ rufe ich und benühe mich vergebens seine simmtliche Lautstärke zu erreichen.
„Deine größte Ängst ist Deine größte Schwäche“
Ein erstauntes „Ach was!“ rutscht mir raus, und ich muss mal wieder innerlich grinsen bei dem Gedanken an Loriot.

„Nun gut. Ich habe Höhenangst. Richtig üble Höhenangst.“, sage ich.
„Und weiß Du was? Wolli, wir beide gehen zusammen Bungee Jumping, und ich verspreche Dir, Deine Höhenangst löst sich in Luft auf.“
Kurz denke ich „Was das wohl wieder kosten wird“, äußere aber ein überzeugtes „Auf gar keinen Fall!“ und lache gequält.

„Du must raus aus Deiner Komfortzone. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen.“
Und wieder: „Ach was!“
„Ja, trete Deinen Ängsten in den Arsch.“
„In den … was?“
„Du hast mich schon verstanden!“

„Warum sollte ich das tun?“
Der Mann lacht… viel zu laut… „Damit Du Deine Ziele erreichst.“
„Äh, sorry… aber Sie kennen doch meine Ziele gar nicht.!
„Du wirst Deine Ziele nicht erreichen, wenn Du nicht aus Deiner Komfortzone raus kommst und Dich Deinen Ängsten stellst.“
Ich denke kurz darüber nach, wie es sich wohl anfühlt, 50 Meter in die Höhe zu klettern und mich dann runterfallen zu lassen, und ich merke, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und sich eine Art schleichende Panik in mir bildet.
„Und?“, schreit der Typ ins Publikum.
„Ich denke, ich bleibe bei meinem – Auf gar keinen Fall – „

Irgendwie wir der Mann jetzt ein wenig ungeduldig mit mir. Vielleicht habe ich ihn auch aus dem Konzept gebracht. Er wird ein wenig nervös, irgendwie hibbelig… und er wird etwas lauter.
„Du musst…“
Ach egal, ich greife mir einfach mal sein Mikrofon.
„Ich würde es einmal so formulieren. Ich muss erstmal gar nix. Ich habe dazu einfach keine Lust…“
„Aber, Du willst doch…“
„Außerdem verstehe ich nicht, wie mich so ein Sprung aus 50 Metern Höhe meinem Ziel, dass wir überigens immer noch nicht einhellig definiert haben, näher bringen soll. Ich wollte mir wohl eher Gedanken darüber machen, welche Stärken ich habe, die ich einsetzen kann. Und an welchen Schwächen ich vielleicht arbeiten könnte.“
„Du könntest…“
„Ja ich weiß. Ich könnte Fotos davon machen lassen und sie bei Instagram reinsetzen. Ganz nach dem Motto: Für seinen Erfolg musste er erst einmal ganz tief fallen…“
Der Mann sagt nix – er seufzt nur.
„Ja genau. Tief durch die Nase einatmen und höhrbar durch den Mund ausatmen. Das entspannt und löst die Verkrampfungen.
Der Mann schaut verzweifelt ins Publikum, schaut mich an und hat anscheinend begriffen, dass ich ein „hoffnungsloser Fall“ bin bzw. irgendwie nicht in sein Beuteschema passe.

Jetzt holt er seinen letzten Trumpf raus. Er schreit ins Publikum: „Was meint Ihr?“
Die Menge gröhlt und schreit: „Springen! Springen! Springen! „.
Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber in diesem Moment bekomme ich einen unglaublich befreienden Lachflash.

“ Okay. Okay. Okay. Ich denke, ich möchte eher daran arbeiten, dass meine Werte gefestigt werden. Dass ich empathisch und wertschätzend bleibe. Menschen ein gutes Gefühl gebe – Menschen unterstütze. Ihr wisst schon. All diese langweiligen Sachen eben. Ihr könnt gerne springen, wenn ihr Spaß daran habt. Ich schau mir dann auch die Fotos auf Inster an.“
Der Mann schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank.

„Ach so. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Manchmal ist weniger mehr. Ein bischen weniger laut, ein bischen weniger bunt, ein bischen weniger Gel – das würde vielleicht ein bisschen authentischer wirken. Beim Coaching sollten die Teilnehmenden im Vordergrund stehen – nicht der Coach. Sorry, meine Meinung! Muss aber jeder selbst wissen. Ich weiß, krass langweilig, ne? Aber irgendwie auch cool!“

Liebe Grüße
Euer Wolli