Die Zeit des „woken Schwachsinns“

Ein Vortrag zwischen Cancel Culture, Kulturkampftaktik und kollektiver Verwirrung

Mancheine:r mag sich fragen: Wie konnte es nur soweit kommen?
In den 1930igern und 1960igern noch als „Aufschrei“ gegen Rassimus verstanden, hat heute alles rund um die Begrifflichkeit Wokeness einen eher verwirrenden Beigeschmack. Manchmal löst alleine der Gedanke daran, dass „etwas woke“ sein könnte, Panikattaken oder sogar Agressionen aus.

Aber – Wer ist eigentlich woke, wer nicht und warum?
Und vor allem: Was bedeutet es, woke zu sein und welche Folgen hat es, Wokeness zu canceln? Was hat die heutige Debatte noch mit Rassismus zu tun?
Und wer profitiert von dieser oftmals inszenierten Debatte?

„Woke“ war ursprünglich ein Weckruf – heute ist es oft ein Aufreger…

Vom solidarischen Appell zur Wachsamkeit zum ideologisch aufgeladenen Kampfbegriff. Geht es womöglich schon lange nicht mehr „nur“ um Empathie, Achtsamkeit und Gerechtigkeit?

In diesem Vortrag schauen wir mit Humor, Ironie und einer gehörigen Portion kritischer Neugier auf eine Debatte, die mehr über uns aussagt, als es auf den ersten Blick scheint.

Wir machen den Selbsttest, prüfen wer Opfer und Nutznießer dieser Debatte sind und geben Tipps, wie wir mit „zuviel Wokeness“ umgehen können.

Das wird spannend!

Liebe Grüße
Euer Wolli (he/him)
ZAI-Trainer / Referent / Coach

Diversity nervt!

Meine Diversität

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Warum soll ich mir Gedanken darüber machen, welches Geschlecht oder welche sexuelle Identität jemand hat. Interessiert mich doch gar nicht. Soll doch jeder so machen, wie er will. Geht mich doch gar nichts an.

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Haben wir vielleicht doch etwas falsch gemacht? Mit erhobenem Zeigefinger und mit provokanten Aktionen auf unsere Ideologien hingewiesen. Versucht, andere von unseren Ideologien mit Nachdruck zu überzeugen?

Die militante Veganerin, das halbnackte Schwulenpärchen auf dem CSD, oder auch die Aktivisten, die sich auf der Straße festkleben und Kunstgegenstände verschandeln. Und die Genderextremisten, die nicht müde werden, mich immer wieder zu korrigieren und darauf hinzuweisen, wenn ich mal nicht gegendert habe? Oder die Feministin, die alle Männer nieder machen möchte, weil jetzt „die Frauen mal dran sind“?

Diversity ist unangenehm. Da geht es nämlich darum, Defizite unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und auf Menschen hinzuweisen, die nicht die gleichen Möglichkeiten und Rechte haben, wie die meisten anderen von uns. Das kann man nun sinnvoll finden oder nicht. Das blöde ist nur: Alles und Jeder, der nicht der „Norm entspricht“, findet sich früher oder später in der Kategorie „divers“ wieder. Ganz abhängig davon, wen wir diese „Norm“ definieren lassen.

Wir müssten gar nicht über Diversity diskutieren, würden wir die Fähigkeit mitbringen, Menschen, die wir nicht in den uns bekannten Schubladen unterbringen können, wertfrei, interessiert und entspannt zu begegnen. Das liegt allerdings nicht in unserer Natur, denn alles, was wir nicht kennen, nicht nachvollziehen können, riecht zunächst einmal nach Gefahr. Und genau diese Erkenntnis macht uns Menschen schwach und verletzbar. Klar, das ist frustrierend. Dann doch lieber „weg damit“. Die gute Nachricht: Wr können das lernen. Wir haben die Möglichkeit, die Genzen zu sprengen.

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Darum ist es einfacher, die Regenbogenfahnen langsam abzuhängen – Amerika macht es vor – viele in Deutschland aktive Unternehmen machen es nach.

Aber, was bedeutet das eigentlich, wenn Homosexuelle, Transmenschen, Frauenrechte, Behinderte, Religionsfreiheit, alte Menschen, Ausländer etc. langsam aus unserem Bewusstsein verschwinden? Müssen wir dann zukünftig alle so sein – so leben – so aussehen wie Trump, Vance, Urban und Weidel? Müssen wir hinnehmen, dass Menschen in der Gesellschaft oder auch im Job ungerecht behandelt werden, weil eben diese Typen die Normen für uns festlegen? Oder geht es darum, dass wir divers oder nicht, einfach die Klappe halten und Missstände hinnehmen sollen?

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Andererseits können wir überall dort, wo über Diverstiy gesprochen wird – wo Diversity gelebt wird, einfach so ein, wie wir sind – solange wir andere Menschen nicht schädigen. Wir können uns geben, wie wir sind. Wir können sagen, was wir wollen. Wir können unser Potential ausschöpfen. Überall dort, wie über Diversity gesprochen wird, finden wir einen Safe-Space für unsere inneren Werte.

Nimmt das nicht jedem von uns wahnsinnig viel Druck?
Wäre es nicht wunderbar, seine eigene Verletzbarkeit nicht mehr verstecken zu müssen?
Wäre es nicht befreiend, in einer Gemeinschaft stark sein zu dürfen, ohne dieses „verkrampfte Anpassen“ um jeden Preis – damit man gefällt? Könnten wir diese Enegie, die es braucht, sich zu verbiegen, nicht sinnvoller einsetzen?

Lasst uns doch einfach mal wieder miteinander reden, verschiedene Lebensweise akzeptieren und vielleicht sogar Anregungen für uns selbst aus dieser Offenheit ziehen. Das wäre doch richtig cool!

Ich möchte nicht, dass Frauen sich Gedanken darüber machen müssen, ob sie genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte nicht, dass Homosexuelle Angst vor einem Outing der Kolleg:innen haben – schließlich arbeiten die als Menschen im Unternehmen. Ich möchte, dass Gefühl haben, dass ich über alles reden kann, ohne verurteilt zu werden.

Ich möchte nicht über Diversität sprechen.
Ich möchte über Freundlichkeit, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung sprechen.
Ich möchte über ein WIR sprechen, damit wir Herausforderungen gemeinsam meistern und Probleme gemeinsam aus der Welt schaffen können.
Ihr auch?

Liebe Grüße
Euer Wolli (he/him)

Resilienz hat gerockt!

Liebe Leser:innen,

gestern hat Resilienz (mal wieder) gerockt.

Eine spannende Reise lag hinter mir, bevor ich gestern diesen Vortrag gehalten habe. Es war der Versuch, Resilienz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
„Resilienz rockt“ hatte nicht den Anspruch, mit Lösungen und Übungen aufzuwarten. Vielmehr war mein Ziel, Impulse und Denkanstöße zu geben, damit wir zwischendurch auch einmal in die Reflektion kommen.

Gestartet sind wir mit einem Songext zum Webinar, den ChatGPT geschrieben hat. Zugegeben, an der ein oder anderen Stelle ein wenig verwirrend, zeigte dieses Experiment einmal mehr, dass eine KI unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht so in Worte fassen kann, dass es der Individualität unserer Persönlichkeiten gerecht wird.

Neben vielen Gedanken zur kontextspezifischen Selbstwirksamkeit, habe ich das Resilienzdreieck, die verschiedenen Variationen der Dankbarkeit und die Positive Grundeinstellung noch einmal vorgestellt.


Alles mit den Fragen verbunden,
– in welche „Rolle“ wollen wir schlüpfen?
– Privat authentisch – im Job funktional?
– Was macht Erwartungshaltung mit uns und anderen?
– Wie kommen wir da hin: Bye bye Erwartungsdruck – hallo innere Freiheit?
– Wie können wir unseren Körper nutzen, wenn uns das Lampenfieber packt?
– Wie schaffen wir einen Raum für unsere Kompetenzen und Ressourcen?
– Wie entwickeln wir Mut zu „Unperfektheit“

Aufgrund der aktuellen Diskussionen haben wir die Bands Dankbarkeit und Positive Grundeinstellung in ein Battle geschickt. Wer hat wohl gewonnen?

Resilienz rockt:

„Resilienz ist wie ein guter Song: Du kannst nicht jede Note kontrollieren – aber du entscheidest, wie du spielst.“
„Resilienz ist der innere Beat, der dich weiterspielen lässt, selbst wenn das Leben den Takt ändert.“
„Resilienz ist wie Improvisation auf der Bühne: Du stolperst übers Kabel – und machst ’ne Show draus.“
„Resilienz ist keine harte Schale, sondern die Fähigkeit, auch schiefe Töne in eine neue Melodie zu verwandeln.“
„Resilienz ist die Kunst, aus jedem Rückschlag eine Zugabe zu machen.“
„Resilienz ist nicht, wenn alles perfekt läuft – sondern wenn du trotzdem die Bühne rockst.“

… und darum : Resilienz rockt

Liebe Grüße
Wolli (he/him)

Resilienz rockt!

Wie Dankbarkeit und Selbstwirksamkeit dich unkaputtbar machen…

Mentale Gesundheit, Motivation und Erfolg durch individuelle Resilienz und gestärkter Selbstwirksamkeit. Ein Fachvortrag über eine bunte Reise vom Resilienzdreieck zur Dankbarkeit.

Wie wir wissen, ist Individuelle Resilienz das Wundermittel vor, während und nach der Begegnung mit herausfordernden Situationen.

Es heißt: Wenn Dankbarkeit ins Spiel kommt, erreichen wir unsere Ziele schneller und mit Leichtigkeit. „Erfolgreiche“ Menschen machen es vor.

Oder ist es doch besser, Optimismus und eine positive Grundeinstellung zu pflegen?

Das schauen wir uns gemeinsam an:
Montag, 24.03.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
live beim pme Familienservice
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_94246

Lasst uns gemeinsam Resilienz rocken!
Ich freue mich drauf!

Liebe Grüße
Wolli (he/him)

Ein Raum für Konflikte beim pme Familienservice

Halli Hallo,

In der kommenden Woche startet das Gruppencoaching mit der wunderbaren Yvonne Hayward zum Umgang mit Konflikten beim pme Familienservice.

Ein Thema, dass aktuell immer wichtiger wird.

Ich durfte beim letzen Mal dabei sein und war begeistert (und das soll echt was heißen…) 🙂
Das Gruppencoaching ist humorvoll, praxisnah, einfühlsam und bietet überraschende Perspektiven. Das ganze findet in einem wertschätzenden und sicheren Rahmen statt. Der Wohlfühlfaktor wird hier groß geschrieben.

3 Räume, die unsere innere Kraft und den Umgang mit Konflikten stärken.

VA_96004 Ein Raum für Konflikte
Gruppencoaching mit Yvonne Hayward
Dienstag, 11.03.2025 von 15:30 bis 17:15 Uhr
Dienstag, 18.03.2025 von 15:30 bis 17:00 Uhr
Dienstag, 25.03.2025 von 15:30 bis 17:00 Uhr
virtuell über ZOOM

Raum 1
Hier nimmst Du Deinen persönlichen Umgang mit Konflikten intensiv wahr kreierst einen Konflikt-Rahmen.

Raum 2
Anhand von praktischen Beispielen aus Deinem Alltag, erfährst Du, Konflikt als ein positives Werkzeug für Veränderungen und Vertrauen zu nutzen.

Raum 3
Dieser Termin dient dazu eine Konflikt-Kultur in Deiner Abteilung, Deinem Unternehmen, Deinem Leben zu kreieren und zu etablieren.

Begleite unsere mehrfach ausgezeichnete Reiki Großmeisterin und Heilpraktikerin (Psychotherapie) Yvonne Hayward auf dem Weg zum physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Einklang, der die Basis für den Raum für Konflikte bildet.

Es gibt noch freie Plätze!
Meldet Euch an – es lohnt sich.

Hier gibt es mehr Infos:
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_96004

Bei Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung:
Wolfgang.Boy@familienservice.de

Liebe Grüße
Wolli


Mehr als nur ein Trauerkloß

Die Veranstaltungsreihe zum Thema „Depressionen“

Liebe Leser:innen,

im vergangenen Jahr hatte ich im Rahmen eines Workshops zum Thema Unconscious Bias eine Begegnung, die ich heute mit Euch teilen möchte.
Im Rahmen der Selbstreflexion wurde folgende Frage diskutiert:
„Du weißt von Deinem Kollegen, dass er unter Depressionen leidet. Heute Abend findet Eure Firmenfeier statt, und dieser Kollege hat sein Kommen angekündigt. Was ist Dein erster Gedanke?“
Die Antwort einer Teilnehmerin:
„Hoffentlich bleibt der zuhause. Der vermiest uns ja allen die Stimmung.“

Ich möchte diese spontante Aussage nicht bewerten oder gar verurteilen. Auch möchte ich sie nicht pauschalisieren. Wir wissen alle: Umso weiter wir von Themen entfernt sind, umso abenteuerlicher werden unsere Assoziationen und Gedanken zu diesen Themen. Alles, was wir nicht kennen schreit „Gefahr!“ – mal lauter – mal leiser.

Und, wenn ich mir die politische Landschaft in Deutschland aktuell betrachte, ist da – nach meinem Empfinden – in den kommenden Jahren eher ein Rückgang an einem wertschätzenden Miteinander zu erwarten.

Darum ist es heute wichtiger denn je, sich anhand seriöser Quellen zu informieren und Stellung zu beziehen. Auch auf die Gefahr hin, dass man als woke beschimpft wird. Und auch darüber sollten wir einmal nachdenken: Was sagt es über Menschen aus, wenn sie über woken Schwachsinn sprechen? Woke bedeutet wachsames Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit – für Diskriminierung und Missstände. Und dieses Bewusstsein kann irgendwie nicht schwachsinnig sein.

Um auf die Begegnung in diesem Workshop zurückzukommen. Mich hat die Aussage der Teilnehmerin nachdenklich gestimmt und mich noch einmal darin bestärkt, auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen rund um das Thema Depressionen anzubieten. Der pme Familienservice NRW unterstützt mich bei diesem Vorhaben.

Ich freue mich, dass ich Euch heute die ersten 3 Termine bekanntgeben darf:


VA_97022 Mehr als nur ein Trauerkloß – Umgang mit Depressionen
Fachvortrag mit Impulsen und Tipps rund um die Themen: „Wie begegne ich mit Menschen, die mit Depressionen leben. Wie kann ich sie unterstützen und was sollte ich generell über die Erkrankungn wissen“.
Mittwoch, 16.04.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM

Mehr Infos / zur Anmeldung:

https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_97022


VA_97023 Mehr als nur ein Trauerkloß – LEBEN mit Depressionen
Fachvortrag mit Impulsen, Gedanken und Tipps, die das Leben mit Depressionen ein wenig bunter gestalten können.
Freitag, 23.05.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM

Mehr Infos / zur Anmeldung:

https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_97023


VA_97024 Mehr als nur ein Trauerkloß – Der Austausch
Live-Austausch für Betroffene, Freunde, Kolleg:innen, Vorgesetze und Interessierte in einem sicheren, wertschätzenden und sichtbaren Rahmen.
Freitag, 06.06.2025 von 15:00 bis 16:30 Uhr
Freitag, 13.06.2025 von 15:00 bis 16:30 Uhr
Freitag, 20.06.2025 von 15:00 bis 16:30 Uhr

Virtuell über ZOOM

Mehr Infos / zur Anmeldung:

https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_97024


Ziel ist es, Berührungsängste, Hemmungen, Vorurteile abzubauen und den wertschätzenden Umgang zu stärken. Lasst uns mit alten Stigmen aufräumen und lasst uns Menshen unterstützen, die mit diesem Thema zutun haben. Lasst uns wieder ein bisschen zusammenrücken und die Menschlichkeit feiern!

Ich freue mich auf Euch.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy (he/him)

What´s up next? – 7 Tage – 7 Kommunen

Themen, Trends und Angebote für die Generation 50+ sowie Seniorinnen und Senioren bietet die Aktionswoche Senioren in der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Der BürgerSTÜTZPUNKT+ der VG Weißenthurm und der Pflegestützpunkt haben gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern ein umfangreiches, informativ-unterhaltsames Programm für die Woche zwischen dem 2. und dem 8. November 2024 zusammengestellt. Das Besondere: Die Aktionswoche ist an jedem Tag in einer anderen Kommune zu Gast.

Und, wisst Ihr was?
Ich bin auch dabei!

ErlebnisWorkShops mit hohem Wohlfühlfaktor, viel Humor und ganz viel positiver Energie. Konzipiert für alle über 50, die gerne lachen, Ihre Fantasie aktivieren, sich fit halten und anderen Menschen in einem wertschätzenden Rahmen begegnen möchten.

Ganz nach dem Motto „Wer nicht rastet, der rostet auch nicht…“, haben wir ein Training speziell für die Bedürfnisse von Senioren erstellt.

Lachen, Bewegungen, Begegnungen – und das alles mit dem Anspruch eines hohen Wohlfühlfaktors:
– Wir bleiben in Bewegung
– Wir bleiben optimistisch
– Wir bleiben neugierig
– Wir bleiben gelassen und entspannt
– Wir bleiben gesellig
– Wir lachen und haben Spaß

Mit humorvollen Elementen aus den Bereichen Life Kinetik, Brain-Gym und Angewandter Improvisation sorgen wir für positive Stimmung. Und „ganz nebenbei“ aktivieren und verbessern wir auf spielerische Weise unsere Leistungsfähigkeit.

Brain-Gym – Durch körperliche Bewegungsabläufe Konzentrationfähigkeit und Gehirnaktivitäten steigern

Life-Kinetik – Leichte Übungen zur sanften und effektiven Auflösung von Blockaden, Ängsten, Sorgen, Schlafstörungen

Humorvolle Kommunikationsübungen zur Festigung der Selbstwirksamkeit

Anregung der Fantasie und Stärkung der Identifikation durch leichte, humorvolle Szenenübungen und Rollenspielen.

Mehr Infos und zur Anmeldung geht es über die QR-Codes:


Es was der Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini
Eine humorvolle Reise in die Welt des deutschen Schlagers mit leichten Bewegungsübungen, einem Quiz, improvisierten Szenen, vielen positiven Erinnerungen und einer Menge Musik.


Lachen ist die beste Medizin
Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen einem herzhaften Lachen und einem künstlichen Lachen. Wie wir positive Signale an unser Gehirn senden und unsere Stimmung aufhellen, zeigen wir in diesem Workshop. Von den neusten Erkenntnissen der Neurologie bis zum Lach Yoga. Hier wird gelacht, bis sich die Balken biegen.


Mach Dich mal locker
Entspannung, Achtsamkeit, Konzentration und stimmungsaufhellende Übungen stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. Einfache Übungen mit großer Wirkung in einem sicheren, humorvollen und wertschätzenden Rahmen.

Ich freue mich auf viele humorvolle Begegnungen.

Mit besten Grüßen
Wolfang Boy (he/him)
ZAI-Trainer / Referent / Coach

Heute bleibt die Küche kalt – wir gehen in den Sinneswald…

Zu meinen ganz persönlichen ErlebnisWorkShopHighlights 2023 zählen eindeutig die pme-Events im Sinneswald in Leichlingen. Kommunikations– und Resilienztraining in dem wunderbaren Ambiente der Alten Spinnerei – verbunden mit der Ausstellung im Sinneswald „MUT“.


Am 05.05.2024 wird die neue Ausstellung im Sinneswald eröffnet. Der Titel passt zu meinen Formaten wie das verloren geblaubte letzte Puzzleteil: HUMOR.

Entsprechend happy bin ich, denn ich darf Euch heute die ersten 3 Formate und Termine für dieses Jahr im Sinneswald vorstellen:

VA_90072 Akademie im Grünen:
Mach Dich mal Locker – HUMOR als Resilienzfaktor
Mit einem Lächeln das Leben meistern. Wie das funktioniert, zeigen wir in dieser Kombination aus Impulsen, Übungen, Coaching und Austausch in Verbindung mit Natur und Kunst. Ein humorvoller Workshop für alle, die mit mehr Gelassenheit, Humor und Stärke durchs Leben gehen möchten.
Samstag, 22.06.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

VA_90851 Akademie im Grünen:
Feel your BEAT – Finde Deinen eigenen Rhythmus
mit HUMOR und Angewandter Improvisation
Finde Deinen Rhythmus und verbinde ihn mit dem Rhythmus der anderen. Ein spannender Workshop mit viel Musik, leichten Bewegungen und ganz viel HUMOR in Verbindung mit Kunst und Natur. Ein Erlebnis für alle, die Selbst- und Fremdwahrnehmung und die eigenen Selbstwirksamkeit stärken möchten.
Samstag, 31.08.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

VA_90082 Akademie im Grünen:
Wie von Sinnen – Schlagfertige und HUMORvolle Kommunikation
Spontanität, Schlagfertigkeit und HUMORvolle Kommunikation trainieren im inspirierenden Ambiente der Alten Spinnerei und des SinnesWaldes. Ein Workshop für alle, die etwas nehr Leichtigkeit und HUMOR in Ihre Kommunikation bringen möchten und nie mehr „sprachlos“ sein wollen.
Samstag, 26.10.2024 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

Ich verspreche wunderbare Wohlfühltage mit einer einmaligen Kombination aus Impulsen, humorvollen Übungen, kollegialem Austausch – in einem magischen und inspirierenden Ambiente. Selbstverständlich gehört auch in diesem Jahr ein Spaziergang und Gedankenaustausch zur aktuellen Ausstellung HUMOR im Sinneswald dazu. Also: Bitte festes Schuhwerk einpacken. Und für Euer leibliches Wohl wird natürlich auch gesorgt. Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), Obst, Nervennahrung und ein gemeinsamer Snack stehen zur Verfügung.

Weitere Infos gibt es hier:

Noch Fragen?
Dann sprecht mich gerne an:

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Ich freue mich schon riesig auf Euch!

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy (he/him)
ZAI®-Trainer – Coach – Referent
Wolfgang.Boy@familienservice.de

… und hier gibt es mehr Infos zum SinnesWald:

Die Lauten sind die coolen und die Leisen sind die starken…

… was nicht heißten soll, dass die Leisen nicht cool sein können…

Ich sitze in einem Coaching.
Oder besser: Ich befinde mich bei der Veranstaltung eines selbsternannenten Coaches.

So richtig wohl fühle ich mich nicht.
Mir ist es hier zu voll. Mir ist es hier zu laut. Mir ist es hier zu bunt.
Naja, ich habe es ja nicht anders gewollt.
Der Mann auf der Bühne schreit. Die Massen gröhlen. Die Musik ist viel zu bumbum.

Und es kommt, wie es kommen muss:
Der laute Mann in dem schicken Anzug mit den gegelten Haaren zeigt auf mich und bittet – oder besser schreit mich nach Vorne.

„Wie ist Dein Name?“
„Wolli“
Ich spüre die Blicke der gröhlenden Masse im Rücken und bin überraschend entspannt. Behutsam, aber mit Nachdruck, dreht mich der Mann zum Publikum.
„Wolli, was ist Deine größte Schwäche?“, schreit er.
„Ach herrje…“, sage ich um ein wenig Zeit zu schinden.
„Deine größte Angst…“
„Was meinen Sie? Meine größte Schwäche oder meine größte Angst?“ rufe ich und benühe mich vergebens seine simmtliche Lautstärke zu erreichen.
„Deine größte Ängst ist Deine größte Schwäche“
Ein erstauntes „Ach was!“ rutscht mir raus, und ich muss mal wieder innerlich grinsen bei dem Gedanken an Loriot.

„Nun gut. Ich habe Höhenangst. Richtig üble Höhenangst.“, sage ich.
„Und weiß Du was? Wolli, wir beide gehen zusammen Bungee Jumping, und ich verspreche Dir, Deine Höhenangst löst sich in Luft auf.“
Kurz denke ich „Was das wohl wieder kosten wird“, äußere aber ein überzeugtes „Auf gar keinen Fall!“ und lache gequält.

„Du must raus aus Deiner Komfortzone. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen.“
Und wieder: „Ach was!“
„Ja, trete Deinen Ängsten in den Arsch.“
„In den … was?“
„Du hast mich schon verstanden!“

„Warum sollte ich das tun?“
Der Mann lacht… viel zu laut… „Damit Du Deine Ziele erreichst.“
„Äh, sorry… aber Sie kennen doch meine Ziele gar nicht.!
„Du wirst Deine Ziele nicht erreichen, wenn Du nicht aus Deiner Komfortzone raus kommst und Dich Deinen Ängsten stellst.“
Ich denke kurz darüber nach, wie es sich wohl anfühlt, 50 Meter in die Höhe zu klettern und mich dann runterfallen zu lassen, und ich merke, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und sich eine Art schleichende Panik in mir bildet.
„Und?“, schreit der Typ ins Publikum.
„Ich denke, ich bleibe bei meinem – Auf gar keinen Fall – „

Irgendwie wir der Mann jetzt ein wenig ungeduldig mit mir. Vielleicht habe ich ihn auch aus dem Konzept gebracht. Er wird ein wenig nervös, irgendwie hibbelig… und er wird etwas lauter.
„Du musst…“
Ach egal, ich greife mir einfach mal sein Mikrofon.
„Ich würde es einmal so formulieren. Ich muss erstmal gar nix. Ich habe dazu einfach keine Lust…“
„Aber, Du willst doch…“
„Außerdem verstehe ich nicht, wie mich so ein Sprung aus 50 Metern Höhe meinem Ziel, dass wir überigens immer noch nicht einhellig definiert haben, näher bringen soll. Ich wollte mir wohl eher Gedanken darüber machen, welche Stärken ich habe, die ich einsetzen kann. Und an welchen Schwächen ich vielleicht arbeiten könnte.“
„Du könntest…“
„Ja ich weiß. Ich könnte Fotos davon machen lassen und sie bei Instagram reinsetzen. Ganz nach dem Motto: Für seinen Erfolg musste er erst einmal ganz tief fallen…“
Der Mann sagt nix – er seufzt nur.
„Ja genau. Tief durch die Nase einatmen und höhrbar durch den Mund ausatmen. Das entspannt und löst die Verkrampfungen.
Der Mann schaut verzweifelt ins Publikum, schaut mich an und hat anscheinend begriffen, dass ich ein „hoffnungsloser Fall“ bin bzw. irgendwie nicht in sein Beuteschema passe.

Jetzt holt er seinen letzten Trumpf raus. Er schreit ins Publikum: „Was meint Ihr?“
Die Menge gröhlt und schreit: „Springen! Springen! Springen! „.
Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber in diesem Moment bekomme ich einen unglaublich befreienden Lachflash.

“ Okay. Okay. Okay. Ich denke, ich möchte eher daran arbeiten, dass meine Werte gefestigt werden. Dass ich empathisch und wertschätzend bleibe. Menschen ein gutes Gefühl gebe – Menschen unterstütze. Ihr wisst schon. All diese langweiligen Sachen eben. Ihr könnt gerne springen, wenn ihr Spaß daran habt. Ich schau mir dann auch die Fotos auf Inster an.“
Der Mann schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank.

„Ach so. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Manchmal ist weniger mehr. Ein bischen weniger laut, ein bischen weniger bunt, ein bischen weniger Gel – das würde vielleicht ein bisschen authentischer wirken. Beim Coaching sollten die Teilnehmenden im Vordergrund stehen – nicht der Coach. Sorry, meine Meinung! Muss aber jeder selbst wissen. Ich weiß, krass langweilig, ne? Aber irgendwie auch cool!“

Liebe Grüße
Euer Wolli





Kommunikation, Kunst, Natur im Sinneswald

Gelungene Kommunikation ist immer auch eine Frage der eigenen Grundeinstellung.
Und wo könnten wir Kommunikation voller Wertschätzung, Gelassenheit, Spontanität und Humor nicht besser trainieren als in einem inspirierenden Ambiente.

Erlebt die einzigartige Kombination aus Impulsen, Übungen, kollegialem Austausch, Coching in Verbindung mit Natur und Kunst in der Alten Spinnerei und dem Sinneswald in Leichlingen.

VA_84694 „MUT zur humorvollen Kommunikation“
im Sinneswald, Leichlingen
Trainer: Wolfgang Boy
Samstag, 30.09.2023 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

Alle Infos findet Ihr hier:


 Zur Anmeldung über den pme Familienservice geht es hier:
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_84694

Ich freue mich auf einen weiteren, inspirierenden Tag mit Euch im Sinneswald !

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer – Coach – Referent