Zwischen Schweigen und Stolpern…

… Kommunikation bei psychischen Belastungen


Hallo Ihre Lieben,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu.
Und bekanntlich kommt ja das beste zum Schluß. Mal sehen, ob das in diesem Jahr so ein wird. Am kommenden Freitag gibt es bei mir mal wieder ein bisschen Kontrastprogramm. Zunächst ist ein witziger Impro-Work-Shop angesagt und im Anschluß:

VA_99009 Zwischen Schweigen und Stolpern
– Kommunikation bei psychischen Belastungen
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Freitag, 12.12.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM beim pme Familienservice

Wenn es um Gespräche im Zusammenhang mit pychischen Belastungen geht, stehen wir oft ratlos vor einer riesigen Mauer. Warum wir uns damit so schwertun und wie wir diese Mauer einreißen und die Türe für einen sicheren Raum öffnen, klären wir in diesem Vortrag.

– Wie sehen die Warnsignale aus?
– Was können wir tun?
– Was sollten wir nicht tun?
– Wann werden wir aktiv?
– Wie kommen wir ins Gespräch?
– Wie unterstützen wir?
– Warum sollten wir unterstützend aktiv sein?


Mehr Infos gibt es hier:

Meldet Euch gerne noch an. Wenn Ihr nicht wisst, ob Ihr den Service des pme Familienservice nutzen könnt, meldet Euch einfach per E-Mail: Wolfgang.Boy@familienservice.de .

Wenn Worte Brücken sein können, muss niemand alleine kämpfen.

Ich freue mich auf Euch.
Liebe Grüße
Wolfgang Boy

ZAI-Trainer – Referent – Coach – Ersthelfer für psychische Gesundheit

Mehr als nur ein Trauerkloß – Über den Umgang mit Depressionen

Hallo Ihr Lieben,
morgen, am Dienstag, bietet der pme Familienservice einen weiteren Vortrag zum Thema „Umgang mit Depressionen“ an.
Unsere Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ wirft diesmal einen Blick auf die positiven Veränderungen, die Menschen mit Depressionen durchmachen und auf die Goldmomente zwischen Menschen, die mit Depressionen leben und den Menschen, die sie begleiten.
Unser Ziel ist es, zu informieren, mit Vorurteilen aufzuräumen, Unsicherheiten und Berührungsängste aufzulösen sowie Verbundenheit zu stärken.

VA_99360 Mehr als nur ein “Trauerkloß“ – Über den Umgang mit Depressionen
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Dienstag, 02.12.2025 von 17:00 bis 18:00 Uhr
Virtuell über ZOOM
Mehr Infos: https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_99360

Jetzt noch schnell anmelden. Es gibt noch einige, wenige freie Plätze.
Wenn Ihr unsicher seid, ob Ihr den Service des pme Familienservice nutzen könnt, schreibt mir gerne eine kurze E-Mail: Wolfgang.Boy@familienservice.de .

Ich freue mich auf Euch.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
Trainer – Coach – Referent

Pimp Deine Komfortzone auf

Hallo Ihr Lieben,
Vorweihnachtszeit: Überfüllte Fußgängerzonen, Gedränge vor dem Glühweinstand und wieder kein Schnee (bis jetzt). Das ist die Zeit der Erwartungen, Verpflichtungen und vollen Terminkalendern.

Keine Lust drauf?

Dann nutze jetzt noch die Möglichkeit, im Sinneswald Deine „Komfortzone aufzupimpen“.

Mit einem ErlebnisWorkShop für die Sinne und einem entspannten kleinen Spaziergang durch den Sinneswald, werden wir an diesem Tag Gedanken und Gefühle fließen lassen und uns stärken für die bevorstehenden Festtage.

Lasst uns gemeinsam den Dezember zum Wohlfühlmonat ernennen, damit wir die bevorstehenden Feiertage mit Freude und mit allen Sinnen genießen können:

Jetzt noch schnell bei der wunderbaren Erika Moser anmelden :
kontakt@erika-moser.de
oder bei mir:
Wolfgang-Boy@erlebnisworkshops.com

Ich freue mich auf einen humorvollen und stärkenden ErlebnisWorkShop mit Euch.

Liebe Grüße
Wolfgang Boy (he/his)
Trainer – Coach – Referent

#communicate fresh 2025

Endlich. Knut und Frida sind in Köln angekommen. Die beiden haben eine lange Reise hinter sich und werden mich bei meinem ErlebnisVortrag unterstützen:

VA_98928 Nur Mut, Knut… – Mutige Kommunikation nicht nur für Mutige
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Donnerstag, 14.08.2025 von 15:00 bis 16:00 Uhr
virtuell über ZOOM beim pme Familienservice

Wir begleiten Knut auf seinem Weg ins Mut-Trainings-Center, wo der Mut-Muskel mit kommunikativen Mitteln gestärkt wird und erleben Knuts Veränderung. Du wirst erstaunt sein!

Wir schauen uns die 3 Kommunikationswerkzeuge gegen Angst und Selbstzweifel an,
zeigen, wie Smalltalk zum positiven Erlebnis wird und geben Tipps zum wertschätzenden „Nein“ sagen.

Erlebe diesen kommunikativen Mut-Booster. Entdecke, wie Du Deine innere Stimme und Dein Kopfkino positiv nutzen kannst.

Mit den Tipps von Knut wirst Du zum kommunikativen Alltagshelden jedes Meetings… oder eben zum Partykönig bzw. zur Partykönigin.

Mehr Infos gibt es hier:

Ich freue mich auf Dich!
Wolfgang Boy (he/him)
ZAI-Trainer – Referent – Coach

Wertschätzung, Respekt und Buh-Rufe – Wenn Diversität kippt…


Liebe Menschen da draußen,

Jeder Fan des Eurovision Song Contest schaut sicherlich auch in diesem Jahr auf eine spannende und aufregende Zeit zurück. Nach Monaten der Vorentscheidungen, zwei Semi-Finalen – Endlich der große Abschluss der ESC-Saison 2025 – das Finale in Basel.

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt zum Finale vor Ort war. Verändert hat sich aber nicht viel. Naja, die Fans sind heute wesentlich jünger, so zumindest mein Eindruck. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich älter geworden bin.

Aufwendige Inszenierungen, ein Publikum so bunt wie sonst nirgendwo. Das gibt es bei keinem CSD. Eltern mit Kindern, Rentner, LGBTQIA+ und alles daneben, dazwischen und mittendrin. Der ESC ist der anerkannte Safe-Space aller Menschen, die einfach zusammenkommen und feiern möchten. Entspannt, freundlich, offen und gut gelaunt.

Und es ist schon fanszinierend, wie dort jeder Song gefeiert wird – egal aus welchem Land, in welcher Sprache… – und wie textsicher viele sind. Vor allem, weil die meisten Titel in diesem Jahr in den jeweiligen Landessprachen gesungen wurden. Plötzlich singen deutsche Fans finnisch, Italiener singen schwedisch, Schweizer singen albanisch… Bei diesem Event herrscht eben noch Toleranz, Wertschätzung, Respekt und Offenheit. Die pure Begeisterung für einander.

Zumindest so lange, bis die israelische Sängerin auf die Bühne kommt. Das selbe Prozedere wie bereits im Vorjahr. In der Fernsehübertragung hat man davon nichts mitbegkommen. Da werden Zuschauerreaktionen herausgefiltert, wenn sie nicht zum Konzept passen. Ich zumindest habe vor lauter Buh-Rufe nichts von dem Song hören können. Selbst bei der Punktevergabe Gebrüll und Geschrei, wenn Israel Punkte bekam.

Und ich muss zugeben: Auch ich bin hin- und hergerissen. Sollte Israel, aufgrund der aktuellen Greueltaten, an einem solchen Event teilnehmen dürfen? Ausgerechnet an diesem Abend wurden wieder neue Großoffensiven angekündigt. Und auch das gebe ich zu: Beim spannenden Finale ging mir nichts anderes durch den Kopf als „Lass blos Israel nicht diesen Song Contest gewinnen“.

Ich frage mich nur, was in diesem Moment mit unserem Diversity-Gedanken passiert, wenn Künstler:innen und Sportler:innen aus Israel, aufgrund Ihrer Herkunft, ausgebuht werden. Sicher, man kann sagen: Die wissen ja, worauf sie sich einlassen. Aber auch für diese Menschen ist so ein Event vielleicht der Höhepunkt ihres Schaffens und Ihrer Leidenschaft. Die Leistung wird belohnt – begleitet von Buh-Rufen. Die Magie des Erfolges wird getrübt – die harte Arbeit endet in einer Atmosphäre aus Zorn, Wut und Verachtung.

Leider hat sich auch das nicht verändert. 2014 in Dänemark wurde das Zwillingspaar aus Russland gnadenlos ausgebuht. 2025 versuchten, palästinensische Fans während des Auftrittes von Yuval Raphael aus Israel die Bühne zu stürmen – 2014 waren es russische Fans, die den Auftritt von Mariya Yaremchuk aus der Ukraine zu stören versuchten.

Bei aller gerechtfertigten Kritik an dem Treiben der Politiker in den jweiligen Ländern, sollten wir vielleicht nicht vergessen, dass die Künstler:innen Menschen, wie Du und Ich sind, die wir hier aufgrund ihrer Herkunft diskiminieren, anschreien und Ihrer Magie berauben.

Naja, am Ende wurde die aufgeladene Situation durch das etwas undurchsichtige (aber durchaus spannende) Punktesystem aus Jury-Punkten und Televoting entschärft. Österreich gewinnt den Gesamtwettbwerb – Israel bekam allerdings im Televoting mit Abstand die meisten Stimmen (warum immer). Der EBU wird ein Stein vom Herzen gefallen sein. Nun muss sich niemand Gedanken darüber machen, ob der ESC im kommenden Jahr in Israel stattfindet.

Am Ende bleibt ein schaler Geschmack zurück nach einem wunderbaren Erlebnis. Und wiedereinmal hat sich der Mensch ein kleines Stück Magie selbst zerstört.

Liebe Grüße
Wolli

    Diversity nervt!

    Meine Diversität

    Warum nervt mich das Thema Diversity?
    Warum soll ich mir Gedanken darüber machen, welches Geschlecht oder welche sexuelle Identität jemand hat. Interessiert mich doch gar nicht. Soll doch jeder so machen, wie er will. Geht mich doch gar nichts an.

    Warum nervt mich das Thema Diversity?
    Haben wir vielleicht doch etwas falsch gemacht? Mit erhobenem Zeigefinger und mit provokanten Aktionen auf unsere Ideologien hingewiesen. Versucht, andere von unseren Ideologien mit Nachdruck zu überzeugen?

    Die militante Veganerin, das halbnackte Schwulenpärchen auf dem CSD, oder auch die Aktivisten, die sich auf der Straße festkleben und Kunstgegenstände verschandeln. Und die Genderextremisten, die nicht müde werden, mich immer wieder zu korrigieren und darauf hinzuweisen, wenn ich mal nicht gegendert habe? Oder die Feministin, die alle Männer nieder machen möchte, weil jetzt „die Frauen mal dran sind“?

    Diversity ist unangenehm. Da geht es nämlich darum, Defizite unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und auf Menschen hinzuweisen, die nicht die gleichen Möglichkeiten und Rechte haben, wie die meisten anderen von uns. Das kann man nun sinnvoll finden oder nicht. Das blöde ist nur: Alles und Jeder, der nicht der „Norm entspricht“, findet sich früher oder später in der Kategorie „divers“ wieder. Ganz abhängig davon, wen wir diese „Norm“ definieren lassen.

    Wir müssten gar nicht über Diversity diskutieren, würden wir die Fähigkeit mitbringen, Menschen, die wir nicht in den uns bekannten Schubladen unterbringen können, wertfrei, interessiert und entspannt zu begegnen. Das liegt allerdings nicht in unserer Natur, denn alles, was wir nicht kennen, nicht nachvollziehen können, riecht zunächst einmal nach Gefahr. Und genau diese Erkenntnis macht uns Menschen schwach und verletzbar. Klar, das ist frustrierend. Dann doch lieber „weg damit“. Die gute Nachricht: Wr können das lernen. Wir haben die Möglichkeit, die Genzen zu sprengen.

    Diversity ist unangenehm und anstrengend.
    Darum ist es einfacher, die Regenbogenfahnen langsam abzuhängen – Amerika macht es vor – viele in Deutschland aktive Unternehmen machen es nach.

    Aber, was bedeutet das eigentlich, wenn Homosexuelle, Transmenschen, Frauenrechte, Behinderte, Religionsfreiheit, alte Menschen, Ausländer etc. langsam aus unserem Bewusstsein verschwinden? Müssen wir dann zukünftig alle so sein – so leben – so aussehen wie Trump, Vance, Urban und Weidel? Müssen wir hinnehmen, dass Menschen in der Gesellschaft oder auch im Job ungerecht behandelt werden, weil eben diese Typen die Normen für uns festlegen? Oder geht es darum, dass wir divers oder nicht, einfach die Klappe halten und Missstände hinnehmen sollen?

    Diversity ist unangenehm und anstrengend.
    Andererseits können wir überall dort, wo über Diverstiy gesprochen wird – wo Diversity gelebt wird, einfach so ein, wie wir sind – solange wir andere Menschen nicht schädigen. Wir können uns geben, wie wir sind. Wir können sagen, was wir wollen. Wir können unser Potential ausschöpfen. Überall dort, wie über Diversity gesprochen wird, finden wir einen Safe-Space für unsere inneren Werte.

    Nimmt das nicht jedem von uns wahnsinnig viel Druck?
    Wäre es nicht wunderbar, seine eigene Verletzbarkeit nicht mehr verstecken zu müssen?
    Wäre es nicht befreiend, in einer Gemeinschaft stark sein zu dürfen, ohne dieses „verkrampfte Anpassen“ um jeden Preis – damit man gefällt? Könnten wir diese Enegie, die es braucht, sich zu verbiegen, nicht sinnvoller einsetzen?

    Lasst uns doch einfach mal wieder miteinander reden, verschiedene Lebensweise akzeptieren und vielleicht sogar Anregungen für uns selbst aus dieser Offenheit ziehen. Das wäre doch richtig cool!

    Ich möchte nicht, dass Frauen sich Gedanken darüber machen müssen, ob sie genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte nicht, dass Homosexuelle Angst vor einem Outing der Kolleg:innen haben – schließlich arbeiten die als Menschen im Unternehmen. Ich möchte, dass Gefühl haben, dass ich über alles reden kann, ohne verurteilt zu werden.

    Ich möchte nicht über Diversität sprechen.
    Ich möchte über Freundlichkeit, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung sprechen.
    Ich möchte über ein WIR sprechen, damit wir Herausforderungen gemeinsam meistern und Probleme gemeinsam aus der Welt schaffen können.
    Ihr auch?

    Liebe Grüße
    Euer Wolli (he/him)

    Resilienz hat gerockt!

    Liebe Leser:innen,

    gestern hat Resilienz (mal wieder) gerockt.

    Eine spannende Reise lag hinter mir, bevor ich gestern diesen Vortrag gehalten habe. Es war der Versuch, Resilienz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
    „Resilienz rockt“ hatte nicht den Anspruch, mit Lösungen und Übungen aufzuwarten. Vielmehr war mein Ziel, Impulse und Denkanstöße zu geben, damit wir zwischendurch auch einmal in die Reflektion kommen.

    Gestartet sind wir mit einem Songext zum Webinar, den ChatGPT geschrieben hat. Zugegeben, an der ein oder anderen Stelle ein wenig verwirrend, zeigte dieses Experiment einmal mehr, dass eine KI unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht so in Worte fassen kann, dass es der Individualität unserer Persönlichkeiten gerecht wird.

    Neben vielen Gedanken zur kontextspezifischen Selbstwirksamkeit, habe ich das Resilienzdreieck, die verschiedenen Variationen der Dankbarkeit und die Positive Grundeinstellung noch einmal vorgestellt.


    Alles mit den Fragen verbunden,
    – in welche „Rolle“ wollen wir schlüpfen?
    – Privat authentisch – im Job funktional?
    – Was macht Erwartungshaltung mit uns und anderen?
    – Wie kommen wir da hin: Bye bye Erwartungsdruck – hallo innere Freiheit?
    – Wie können wir unseren Körper nutzen, wenn uns das Lampenfieber packt?
    – Wie schaffen wir einen Raum für unsere Kompetenzen und Ressourcen?
    – Wie entwickeln wir Mut zu „Unperfektheit“

    Aufgrund der aktuellen Diskussionen haben wir die Bands Dankbarkeit und Positive Grundeinstellung in ein Battle geschickt. Wer hat wohl gewonnen?

    Resilienz rockt:

    „Resilienz ist wie ein guter Song: Du kannst nicht jede Note kontrollieren – aber du entscheidest, wie du spielst.“
    „Resilienz ist der innere Beat, der dich weiterspielen lässt, selbst wenn das Leben den Takt ändert.“
    „Resilienz ist wie Improvisation auf der Bühne: Du stolperst übers Kabel – und machst ’ne Show draus.“
    „Resilienz ist keine harte Schale, sondern die Fähigkeit, auch schiefe Töne in eine neue Melodie zu verwandeln.“
    „Resilienz ist die Kunst, aus jedem Rückschlag eine Zugabe zu machen.“
    „Resilienz ist nicht, wenn alles perfekt läuft – sondern wenn du trotzdem die Bühne rockst.“

    … und darum : Resilienz rockt

    Liebe Grüße
    Wolli (he/him)

    What´s up next? – 7 Tage – 7 Kommunen

    Themen, Trends und Angebote für die Generation 50+ sowie Seniorinnen und Senioren bietet die Aktionswoche Senioren in der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Der BürgerSTÜTZPUNKT+ der VG Weißenthurm und der Pflegestützpunkt haben gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern ein umfangreiches, informativ-unterhaltsames Programm für die Woche zwischen dem 2. und dem 8. November 2024 zusammengestellt. Das Besondere: Die Aktionswoche ist an jedem Tag in einer anderen Kommune zu Gast.

    Und, wisst Ihr was?
    Ich bin auch dabei!

    ErlebnisWorkShops mit hohem Wohlfühlfaktor, viel Humor und ganz viel positiver Energie. Konzipiert für alle über 50, die gerne lachen, Ihre Fantasie aktivieren, sich fit halten und anderen Menschen in einem wertschätzenden Rahmen begegnen möchten.

    Ganz nach dem Motto „Wer nicht rastet, der rostet auch nicht…“, haben wir ein Training speziell für die Bedürfnisse von Senioren erstellt.

    Lachen, Bewegungen, Begegnungen – und das alles mit dem Anspruch eines hohen Wohlfühlfaktors:
    – Wir bleiben in Bewegung
    – Wir bleiben optimistisch
    – Wir bleiben neugierig
    – Wir bleiben gelassen und entspannt
    – Wir bleiben gesellig
    – Wir lachen und haben Spaß

    Mit humorvollen Elementen aus den Bereichen Life Kinetik, Brain-Gym und Angewandter Improvisation sorgen wir für positive Stimmung. Und „ganz nebenbei“ aktivieren und verbessern wir auf spielerische Weise unsere Leistungsfähigkeit.

    Brain-Gym – Durch körperliche Bewegungsabläufe Konzentrationfähigkeit und Gehirnaktivitäten steigern

    Life-Kinetik – Leichte Übungen zur sanften und effektiven Auflösung von Blockaden, Ängsten, Sorgen, Schlafstörungen

    Humorvolle Kommunikationsübungen zur Festigung der Selbstwirksamkeit

    Anregung der Fantasie und Stärkung der Identifikation durch leichte, humorvolle Szenenübungen und Rollenspielen.

    Mehr Infos und zur Anmeldung geht es über die QR-Codes:


    Es was der Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini
    Eine humorvolle Reise in die Welt des deutschen Schlagers mit leichten Bewegungsübungen, einem Quiz, improvisierten Szenen, vielen positiven Erinnerungen und einer Menge Musik.


    Lachen ist die beste Medizin
    Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen einem herzhaften Lachen und einem künstlichen Lachen. Wie wir positive Signale an unser Gehirn senden und unsere Stimmung aufhellen, zeigen wir in diesem Workshop. Von den neusten Erkenntnissen der Neurologie bis zum Lach Yoga. Hier wird gelacht, bis sich die Balken biegen.


    Mach Dich mal locker
    Entspannung, Achtsamkeit, Konzentration und stimmungsaufhellende Übungen stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. Einfache Übungen mit großer Wirkung in einem sicheren, humorvollen und wertschätzenden Rahmen.

    Ich freue mich auf viele humorvolle Begegnungen.

    Mit besten Grüßen
    Wolfang Boy (he/him)
    ZAI-Trainer / Referent / Coach

    Heute bleibt die Küche kalt – wir gehen in den Sinneswald…

    Zu meinen ganz persönlichen ErlebnisWorkShopHighlights 2023 zählen eindeutig die pme-Events im Sinneswald in Leichlingen. Kommunikations– und Resilienztraining in dem wunderbaren Ambiente der Alten Spinnerei – verbunden mit der Ausstellung im Sinneswald „MUT“.


    Am 05.05.2024 wird die neue Ausstellung im Sinneswald eröffnet. Der Titel passt zu meinen Formaten wie das verloren geblaubte letzte Puzzleteil: HUMOR.

    Entsprechend happy bin ich, denn ich darf Euch heute die ersten 3 Formate und Termine für dieses Jahr im Sinneswald vorstellen:

    VA_90072 Akademie im Grünen:
    Mach Dich mal Locker – HUMOR als Resilienzfaktor
    Mit einem Lächeln das Leben meistern. Wie das funktioniert, zeigen wir in dieser Kombination aus Impulsen, Übungen, Coaching und Austausch in Verbindung mit Natur und Kunst. Ein humorvoller Workshop für alle, die mit mehr Gelassenheit, Humor und Stärke durchs Leben gehen möchten.
    Samstag, 22.06.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    VA_90851 Akademie im Grünen:
    Feel your BEAT – Finde Deinen eigenen Rhythmus
    mit HUMOR und Angewandter Improvisation
    Finde Deinen Rhythmus und verbinde ihn mit dem Rhythmus der anderen. Ein spannender Workshop mit viel Musik, leichten Bewegungen und ganz viel HUMOR in Verbindung mit Kunst und Natur. Ein Erlebnis für alle, die Selbst- und Fremdwahrnehmung und die eigenen Selbstwirksamkeit stärken möchten.
    Samstag, 31.08.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    VA_90082 Akademie im Grünen:
    Wie von Sinnen – Schlagfertige und HUMORvolle Kommunikation
    Spontanität, Schlagfertigkeit und HUMORvolle Kommunikation trainieren im inspirierenden Ambiente der Alten Spinnerei und des SinnesWaldes. Ein Workshop für alle, die etwas nehr Leichtigkeit und HUMOR in Ihre Kommunikation bringen möchten und nie mehr „sprachlos“ sein wollen.
    Samstag, 26.10.2024 von 11:00 bis 16:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    Ich verspreche wunderbare Wohlfühltage mit einer einmaligen Kombination aus Impulsen, humorvollen Übungen, kollegialem Austausch – in einem magischen und inspirierenden Ambiente. Selbstverständlich gehört auch in diesem Jahr ein Spaziergang und Gedankenaustausch zur aktuellen Ausstellung HUMOR im Sinneswald dazu. Also: Bitte festes Schuhwerk einpacken. Und für Euer leibliches Wohl wird natürlich auch gesorgt. Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), Obst, Nervennahrung und ein gemeinsamer Snack stehen zur Verfügung.

    Weitere Infos gibt es hier:

    Noch Fragen?
    Dann sprecht mich gerne an:

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    Vielen Dank für deine Antwort. ✨

    Ich freue mich schon riesig auf Euch!

    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Boy (he/him)
    ZAI®-Trainer – Coach – Referent
    Wolfgang.Boy@familienservice.de

    … und hier gibt es mehr Infos zum SinnesWald:

    Die Lauten sind die coolen und die Leisen sind die starken…

    … was nicht heißten soll, dass die Leisen nicht cool sein können…

    Ich sitze in einem Coaching.
    Oder besser: Ich befinde mich bei der Veranstaltung eines selbsternannenten Coaches.

    So richtig wohl fühle ich mich nicht.
    Mir ist es hier zu voll. Mir ist es hier zu laut. Mir ist es hier zu bunt.
    Naja, ich habe es ja nicht anders gewollt.
    Der Mann auf der Bühne schreit. Die Massen gröhlen. Die Musik ist viel zu bumbum.

    Und es kommt, wie es kommen muss:
    Der laute Mann in dem schicken Anzug mit den gegelten Haaren zeigt auf mich und bittet – oder besser schreit mich nach Vorne.

    „Wie ist Dein Name?“
    „Wolli“
    Ich spüre die Blicke der gröhlenden Masse im Rücken und bin überraschend entspannt. Behutsam, aber mit Nachdruck, dreht mich der Mann zum Publikum.
    „Wolli, was ist Deine größte Schwäche?“, schreit er.
    „Ach herrje…“, sage ich um ein wenig Zeit zu schinden.
    „Deine größte Angst…“
    „Was meinen Sie? Meine größte Schwäche oder meine größte Angst?“ rufe ich und benühe mich vergebens seine simmtliche Lautstärke zu erreichen.
    „Deine größte Ängst ist Deine größte Schwäche“
    Ein erstauntes „Ach was!“ rutscht mir raus, und ich muss mal wieder innerlich grinsen bei dem Gedanken an Loriot.

    „Nun gut. Ich habe Höhenangst. Richtig üble Höhenangst.“, sage ich.
    „Und weiß Du was? Wolli, wir beide gehen zusammen Bungee Jumping, und ich verspreche Dir, Deine Höhenangst löst sich in Luft auf.“
    Kurz denke ich „Was das wohl wieder kosten wird“, äußere aber ein überzeugtes „Auf gar keinen Fall!“ und lache gequält.

    „Du must raus aus Deiner Komfortzone. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen.“
    Und wieder: „Ach was!“
    „Ja, trete Deinen Ängsten in den Arsch.“
    „In den … was?“
    „Du hast mich schon verstanden!“

    „Warum sollte ich das tun?“
    Der Mann lacht… viel zu laut… „Damit Du Deine Ziele erreichst.“
    „Äh, sorry… aber Sie kennen doch meine Ziele gar nicht.!
    „Du wirst Deine Ziele nicht erreichen, wenn Du nicht aus Deiner Komfortzone raus kommst und Dich Deinen Ängsten stellst.“
    Ich denke kurz darüber nach, wie es sich wohl anfühlt, 50 Meter in die Höhe zu klettern und mich dann runterfallen zu lassen, und ich merke, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und sich eine Art schleichende Panik in mir bildet.
    „Und?“, schreit der Typ ins Publikum.
    „Ich denke, ich bleibe bei meinem – Auf gar keinen Fall – „

    Irgendwie wir der Mann jetzt ein wenig ungeduldig mit mir. Vielleicht habe ich ihn auch aus dem Konzept gebracht. Er wird ein wenig nervös, irgendwie hibbelig… und er wird etwas lauter.
    „Du musst…“
    Ach egal, ich greife mir einfach mal sein Mikrofon.
    „Ich würde es einmal so formulieren. Ich muss erstmal gar nix. Ich habe dazu einfach keine Lust…“
    „Aber, Du willst doch…“
    „Außerdem verstehe ich nicht, wie mich so ein Sprung aus 50 Metern Höhe meinem Ziel, dass wir überigens immer noch nicht einhellig definiert haben, näher bringen soll. Ich wollte mir wohl eher Gedanken darüber machen, welche Stärken ich habe, die ich einsetzen kann. Und an welchen Schwächen ich vielleicht arbeiten könnte.“
    „Du könntest…“
    „Ja ich weiß. Ich könnte Fotos davon machen lassen und sie bei Instagram reinsetzen. Ganz nach dem Motto: Für seinen Erfolg musste er erst einmal ganz tief fallen…“
    Der Mann sagt nix – er seufzt nur.
    „Ja genau. Tief durch die Nase einatmen und höhrbar durch den Mund ausatmen. Das entspannt und löst die Verkrampfungen.
    Der Mann schaut verzweifelt ins Publikum, schaut mich an und hat anscheinend begriffen, dass ich ein „hoffnungsloser Fall“ bin bzw. irgendwie nicht in sein Beuteschema passe.

    Jetzt holt er seinen letzten Trumpf raus. Er schreit ins Publikum: „Was meint Ihr?“
    Die Menge gröhlt und schreit: „Springen! Springen! Springen! „.
    Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber in diesem Moment bekomme ich einen unglaublich befreienden Lachflash.

    “ Okay. Okay. Okay. Ich denke, ich möchte eher daran arbeiten, dass meine Werte gefestigt werden. Dass ich empathisch und wertschätzend bleibe. Menschen ein gutes Gefühl gebe – Menschen unterstütze. Ihr wisst schon. All diese langweiligen Sachen eben. Ihr könnt gerne springen, wenn ihr Spaß daran habt. Ich schau mir dann auch die Fotos auf Inster an.“
    Der Mann schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank.

    „Ach so. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Manchmal ist weniger mehr. Ein bischen weniger laut, ein bischen weniger bunt, ein bischen weniger Gel – das würde vielleicht ein bisschen authentischer wirken. Beim Coaching sollten die Teilnehmenden im Vordergrund stehen – nicht der Coach. Sorry, meine Meinung! Muss aber jeder selbst wissen. Ich weiß, krass langweilig, ne? Aber irgendwie auch cool!“

    Liebe Grüße
    Euer Wolli