Wichtige Änderung der Betriebsordnung

Liebe Leser:innen,

am kommenden Mittwoch, dem 25.03.2026 ist Anti-Jammer-Tag.

Wir gönnen unserem Gehirn einen kleinen Perspektivwechsel
und schauen, was passiert, wenn wir Probleme nicht größer reden,
als sie ohnehin schon sind. Keine Sorge – Gefühle bleiben selbstverständlich erlaubt. Lediglich das manchmal spontan auftretende Dauer-Nörgeln bekommt an diesem Tag mal frei.

Stattdessen gilt:
Lösungsmodus an
Humor an
Miteinander an

Und wer merkt, dass es doch raus muss –
keine Panik:
Dafür gibt es den offiziellen Jammer-Slot von 13:30 bis 14:00 Uhr.

In diesem Zeitfenster ist alles erlaubt.
Hier darf sich jeder nach Herzenslust beschweren:
über das Wetter,
über zu viele E-Mails,
über zu wenig E-Mails,
über den Drucker, der nicht druckt,
über den Drucker, der plötzlich alles gleichzeitig druckt.

Auch Klassiker sind ausdrücklich zugelassen:
„Früher war alles besser.“
„Warum muss ich das immer machen …?“
„Das kann ja nur mir passieren.“
Dreißig Minuten lang darf das innere Meckermonster also so richtig Auslauf bekommen.

Sobald die Uhr 14:00 Uhr schlägt, ist damit wieder Schluss. Der Termin ist beendet.
Das Jammern wird wieder ordentlich eingepackt und bis zum nächsten Tag archiviert. Wer danach weiter meckert, bekommt einen freundlichen Hinweis: „Tut mir leid – der Jammer-Slot ist leider schon vorbei. Bitte versuchen Sie es morgen noch einmal.“

Bitte beachtet unbedingt die geänderte Betriebsordnung für diesen Tag:

Betriebsordnung 2.0
– Sonderregelung für Mittwoch, den 25.03.2026

Zur Optimierung der Stimmungslage im Unternehmen
tritt am Mittwoch folgende Regelung in Kraft:

§1 Grundsatz
Jammern ist grundsätzlich erlaubt.
Dauerjammern jedoch nicht wirtschaftlich sinnvoll.

§2 Umgang mit Problemen
Probleme dürfen geäußert werden –
idealerweise mit mindestens einem Lösungsansatz im Gepäck.

§3 Energieeinsatz
Die verfügbare Energie ist begrenzt.
Sie wird bevorzugt investiert in:
✔ Lösungen
✔ Humor
✔ konstruktive Gespräche

§4 Historische Vergleiche
Sätze wie
„Früher war alles besser“
werden aus Gründen der Effizienz nicht weiterverarbeitet.

§5 Sonderzone
Für akuten Jammerdruck steht ein
offizieller Jammer-Slot von 13:30 bis 14:00 Uhr zur Verfügung.
Dort darf kurz und intensiv gejammert werden –
danach wird wieder gearbeitet (mental und real und mit Freude).

§6 Zielsetzung
Wir prüfen, wie sich Zusammenarbeit verändert,
wenn weniger geklagt und mehr gestaltet wird.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Umsetzung und bin gespannt auf Eure Erfahrungsberichte.

Liebe Grüße
Wolfgang Boy
ZAI-Trainer / Referent / systemischer Coach / MHFA Ersthelfer für psychische Gesundheit

Tanzen lernen ?

Du möchtest eine gute Zeit haben und lernen, wie man tanzt?
Dann geh in eine Tanzschule…

Du möchtest eine gute Zeit haben und lernen, wie Du mehr Humor und Leichtigkeit in Deinen beruflichen und privaten Alltag bringst? Erleben, wie Du ganz einfach Verbindungen schaffst und Herausforderungen mit einem Lächeln begegnest?
Dann komm zu mir…

#ErlebnisWorkShop kann er – Tanzen nicht

Wolfgang Boy (he/him)
ZAI-Trainer / Referent / Coach / MHFA Ersthelfer für psychische Gesundheit
www.erlebnisworkshops.com
Wolfgang-Boy@erlebnisworkshops.com
Wolfgang.Boy@familienservice.de

Nur Mut Knut – Die Serie

Ja, wir können uns entspannen. Nach der ersten Unsicherheit, ob unser neues Format „funktionieren“ würde – holen wir jetzt mal tief Luft und gehen in die nächste Runde.

Der Mix aus Impulsen, Alltagsbeispielen und Austausch mit ganz viel Humor und Wertschätzung scheint einen Nerv zu treffen: Wir brauchen mehr Leichtigkeit – Wir möchten wieder miteinander kommunizieren. Auch, wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind.
Auch, wenn die Welt um uns herum den Verstand verlieren zu scheint.

Begleitet Knut, Frida, Hein und mich in das KMTC – das Kommunikations-Mut-Trainings-Center.
Wir trainieren Kommunikation, die uns gut tut und Verbindung schafft.

Im Juni gibt es beim pme Familienservice 2 neue Fachvorträge und 2 bunte Gruppencoachings. Für das Gruppencoaching ab 19.02.2026 gibt es noch einige, wenige Plätze.
Hier sind die Termine:

VA_100974 Nur Mut, Knut… – Das Gruppencoaching für angehende kommunikative Alltagshelden
Schwerpunkte: Smalltalk, positive & wertschätzendeKommunikation
Gruppencoaching mit Wolfgang Boy
Ab Donnerstag, 19.02.2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr (3xDonnerstags)
Virtuell über ZOOM


VA_102601 Nur Mut, Knut – Schlagfertig und spontan statt sprachlos
Schwerpunkte: Spontanität, Schlagfertigkeit und Humor
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Montag, 08.06.2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM


VA_104470 Nur Mut, Knut – Feedback ohne Scherben
Schwerpunkte: Kritik, Feedback, Beschwerden ohne Drama und Bauchschmerzen
Fachvortrag mit Wolfgang Boy
Montag, 15.06.2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr
Virtuell über ZOOM


VA_104489 Nur Mut Knut – Das Gruppencoaching für angehende kommunikative Alltagshelden
Schwerpunkte: Spontanität, Schlagfertigkeit und Humor
Gruppencoaching mit Wolfgang Boy
Montag, 22.06.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
Montag, 29.06.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
plus Einzelcoaching (optional)
Virtuell über ZOOM


VA_104492 Nur Mut Knut – Das Gruppencoaching für angehende kommunikative Alltagshelden
Schwerpunkte: Kritik, Feedback, Beschwerden ohne Drama und Bauchschmerzen
Gruppencoaching mit Wolfgang Boy
Montag, 13.07.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
Montag, 20.07.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
plus Einzelcoaching (optional)
Virtuell über ZOOM


Alle Formate können auch individuell für Euer Team gebucht werden.

Du bist unsicher, ob Du den Service des pme Familienservice nutzen darfst?
Dann melde Dich bei mir: wolfgang.boy@familienservice.de .

Begleitet uns auf dieser spannenden, witzigen und entlastenden Reise.
Für mehr Leichtigkeit
Für mehr Humor
Für mehr Souveränität
Für stärkere Verbindungen…

Ich freue mich schon… und zwar riesig.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy

ZAI-Trainer / Referent / Coach / MHFA Ersthelfer für psychische Gesundheit

Guten Rutsch ins Neue Jahr

Zum Jahresende darf man kurz stehen bleiben. Durchatmen.
Dieses Jahr hatte Tempo. Es hatte Kurven. Es war spannend – und manchmal schlicht anstrengend.
Wir haben gelernt, gelacht, gezweifelt, weitergemacht. Nicht immer elegant, aber meist mutig.

Jetzt darf 2025 den Mantel ablegen und sich verabschieden.
Und 2026 klopft schon an – mit neuen Abenteuern im Gepäck, ungeplanten Begegnungen, kleinen Umwegen und großen Geschichten.

Lass uns neugierig bleiben. Gelassen, wo es möglich ist. Humorvoll, wo es nötig ist.
Und bereit, wieder loszugehen – nicht perfekt, aber lebendig.

Auf ein neues Jahr voller Menschlichkeit, Leichtigkeit und dem Mut, das Leben nicht zu ernst zu nehmen.

Viel Spaß und Liebe Grüße
Wolfgang Boy
ZAI-Trainer / Referent / Coach / MHFA Ersthelfer für psychische Gesundheit

Fröhliche Weihnachten

Ich sage von Herzen Danke.

Danke für magische ErlebnisWorkShops, in denen aus Mut Begegnung wurde, aus Spiel Erkenntnis und aus Lachen echte Verbindung.

Danke an Euch – die magischen Teilnehmenden –, die mit Offenheit, Neugier und Menschlichkeit jeden Raum zum Leuchten gebracht haben.

Gemeinsam haben wir erlebt:
Wenn Menschen sich zeigen, entsteht etwas, das größer ist als jedes Konzept.

Frohe Weihnachten, lichtvolle Tage und ein neues Jahr voller Spielfreude, Vertrauen und gemeinsamer Magie.

Weihnachtliche Grüße
Euer Wolli
ZAI®-Trainer – Coach – ReferentMHFA®-Ersthelfer für psychische Gesundheit


P.S. Alles Liebe selbstverständlich auch von Knut, Frida und Hein…

Ein Rückblick

Hallo Ihr Lieben,

Zum Ende des Jahres reflektieren wir ja gerne, was das Jahr alles so mit sich gebracht hat. Und ich kann nur sagen: Puh – Das war einiges…

Als ich 2018, während meiner Ausbildung zum ZAI-Trainer, der Vertriebstätigkeit den Rücken gekehrt habe, hatte ich nur eine sehr wage und verschwommene Vorstellung von dem, was da kommen sollten.

Die letzten Jahren kommen mir machmal wie eine spannende TV-Serie vor.

2019 bin ich mit Impro-Work-Shops gestartet und habe meine Homepage ErlebnisWorkShops gegründet. Kurz darauf kam Corona. 2020 lief dann fast alles online, virtuell – anfangs über GoToWebinar und GoToMeeting, später über Zoom und Teams. In dieser Zeit drehte sich thematisch alles um Positive Grundeinstellung, Diversity und Angewandte Improvisation.

2021 folgten die ersten Kommunikationworshops und die begleiteten Entspannungs- und Motivationsreisen „Power Break“ und „Happiness Anchor“, inspiriert vom NLP Ankern. Wertschätzung und das „Hier und Jetzt“ wurden große Themen, pme4Diversity und immer wieder Positive Grundeinstellung.

2022 ergänzten Vorträge und Workshops zum Thema Resilienz und die intensive Auseinandersetzung mit Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven mein Repertoire. Und endlich: Teambuilding mit Angewandter Improvisation und ein kurzer Abstecher in die Welt des Kinder-Ferienprogramms. Ach ja, und es war der Start in eine ganz neue Richtung: Tagesseminare – ErlebnisWorkShops für Angestellte in der Pflege. Bis heute bin ich regelmäßig mit Teamresilienz und Alltagskommunikation in Pflegeeinrichtungen unterwegs. Der erste Halt war damals,übrigens Castrop-Rauxel.

2023 Mindset, Ausbau meiner Resilienz-Reihe, die ersten Führungskräftetrainings, Stressmanagement und „Schlaf“. Höhepunkt waren sicherlich die Live-Seminare im Sinneswald in Leichlingen.

2024 wurde der Happiness Anchor durch die „Wellness Hour“ in Zusammenarbeit mit der wunderbaren Yvonne Hayward ersetzt. Neu war auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Komfortzone“. Und erstmal das Thema „Depressionen“. Ach, und „nebenbei“ noch die Ausbildung zum systemischen Coach. Und immer mehr Teamresilienz und Alltagskommunikation im Pflegebereich – Eine Reise quer durch NRW – von Hofgeismar, über Bochum nach Klein-Lengden. Introversion und Extraversion kamen als Thema hinzu – Schlagfertigkeit und Unconscious Bias. Ach ja, und der Abstecher nach Rheinland-Pfalz zur Aktion 7 Tage – 7 Kommunen…

Mein virtuelles Jahr 2025

2025 sollte ein ruhiges Jahr werden…. Na, von wegen! Intensiver Einstieg in das Führungskräftetraining, die Reise durch die Pflegeeinrichtungen in NRW ging weiter, leider kein Sinneswald in diesem Jahr, dafür ganz viele Veranstaltungen in den Bereichen Depressionen und psychische Belastungen. „Nebenbei“ die Ausbildung zum Ersthelfer für psychische Gesundheit. Das Geburtsjahr von Knut, Frida und Hein im Rahmen des Projekts #communicate fresh. Resilienz wurde aufgepimpt: Mal als Menü-Karte mit passenden Kochrezepten „Resilienz à la carte – Das 7-Gänge-Menue für die Seele„ – mal als Rock-Konzert „Resilienz rockt!“ Achtsamkeit und Entspannung für Skeptiker und Alles rund um die Emotionale Intelligenz kamen genauso hinzu wie Change Management. Ein bisschen provokant und nicht überraschend kontrovers diskutiert: Die Vorträge über Wokeness und „Nichts darf man mehr sagen…“. Der Kampf gegen die Schlafblindheit ging weiter. Empathie, Erwartungshaltung, Intuition… Abstecher zur Diakonie in Koblenz. Ach ja… und mein Auftritt in der Westfalenhalle… (okay war lediglich in einem Messeraum – liest sich aber doch super, oder?)

Ich habe bestimmt etwas vergessen…

Hätte man mich vor 8 Jahren gefragt, was ich alles „nicht so gut“ bei meinem Job finde, wäre ein kleines Büchlein dabei herausgekommen. Am Ende dieses Jahres habe ich mich gefragt: Was stört Dich aktuell an Deinem Job? Und ich komme auf nur zwei Punkte:

  1. Die Deutsche Bundesbahn mit ihren Ausfällen und Verspätungen (gefühlt bei jeder Reise)
  2. Anonym desktruktives Feedback, was allerdings ein Zeichen unserer Zeit ist. (Kommt natürlich nicht oft vor)

An dem zweiten Punkt arbeite ich noch. Schließlich ist es ganz natürlich, dass nicht jeder meine Formate, meine Art der Präsentationen und meinen Humor mag. Ich bin eben weder ein Oberschullehrer noch ein Professor. Meine Formate agieren von Mensch zu Mensch und sind aus dem Alltag gegriffen. Das schlimmste Feedback, dass ich mir vorstellen kann? Dass sich jemand bei meinen Formaten gelangweilt hat oder, dass jemand meine Formate nicht als authentisch empfindet.

Das, was ich mache, soll zum Erlebnis werden:
Für die Teilnehmenden und für mich auch. Sonst wäre es ja der langweilige Einheitsbrei.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich genau das heute machen kann. Ich bin stolz auf meinen Mut, meine Neugier und meine Power, die mich zwar zwischendurch mal verlässt, aber immer dann da ist, wenn ich sie brauche. Und ich bin dankbar für all die tollen Menschen, die ich durch diese Aufgabe kennenlernen darf. Das war in diesem Jahr echt crazy. Wenn Du 8 x beim gleichen Kunden bist und hörst, dass sich die Mitarbeitenden auf und über Deinen Besuch freuen. Das kann mir auch die Deutsche Bundesbahn nicht nehmen. Danke! Danke! Danke!

Am Ende dieser 7. Staffel unserer Fernsehserie komme ich auf rund 530 Veranstaltungen, und ich bin total gespannt auf den Cliffhanger und die Fortsetzung im kommenden Jahr.

Ich hoffe, Ihr seid dabei.

Liebe Grüße
Wolfgang Boy
ZAI-Trainer – Coach – Referent – Ersthelfer

2026 – Fly with me

Empathie fängt da an, wo Bewertung endet…

… war sicherlich eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten vier Webinare.

Stellen wir uns für einen Moment eine Welt vor, in der wir nur einige der Basics gelungener Kommunikation leben würden: Offenheit, Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Neugierde, Wohlwollen, Empathie… Es ist kaum vorstellbar, welche Energie wir gemeinsam entwickeln und wie viele Herausforderungen an Macht und Schrecken verlieren würden. Kaum vorstellbar, wie sich der Druck, unsere Ängste, unsere Unsicherheiten in positive Energie wandeln und Raum für Verbindung, Kreativität, Motivation und gute Laune schaffen würde.

Wir könenn bei uns anfangen… in ganz kleinen Schritten. Indem wir unsere Sprache reflektieren, unsere Wertschätzung nach innen und außen tragen und, indem wir Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir gewollt oder ungewollt ausösen. Und dabei muss man noch nicht einmal perfekt sein – vermeidliche Fehler zu machen ist normal – ja, sogar gewünscht. Denn das macht uns Menschen aus, so bleiben wir authentisch.

Meine letzten vier Webinare haben gezeigt, dass das Bedürfnis vorhanden ist und hoffentlich haben sie auch gezeigt, dass dieses Vorhaben von Gelassenheit und Humor geprägt ist. Also, dass gelungene Kommunikation Spaß macht.

In Zeiten des „woken Schwachsinns“ – Wie woke bin ich wirklich?
Neben einem Test zu Bestimmung der eigenen Workeness (selbstverständlich mit einigen Augenzwinkern), haben wir WOKO, den lautstarken und polternden Wokeness-Kontrollverlierer, also quasi den Master der Empörung kennengelernt. Der leise seufzende Defensiv-Kritiker alter Ordnung, auch DEKA genannt, kam ebenso zu Wort, wie selbsternannte und echte Opfer der Wokeness. Und am Ende die Frage: Was passiert, wenn Wokeness aus unserem Verständnis verschwindet. Und glaubt mir: In einer solchen Welt möchtet Ihr nicht leben…

In meiner Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ zum Thema Umgang mit Depressionen, wurden Hintergründe der Krankheit beleuchtet und zahlreiche Kommunikationstipps, die Druck abbauen und Offenheit signalisieren, diskutiert. Wie kann ich signalisieren, dass ich da bin und immer ein offenes Ohr und Herz habe. Und selbstverständlich ging es auch darum, wie wir uns selbst stärken können, um Betroffene zu unterstützen.

Eine ganz besondere Fahrt mit einem Fahrstuhl der Emotionen des beruflichen Alltags habe wir in „Cool bleiben, auch wenn´s kocht“ durch die Welt der emotionalen Intelligenz gemeinsam unternommen. Anhand des Modells von Daniel Goleman gab es Tipps, Hintergrundinformationen, Übungen, Denkanregungen und Reflektionsfragen zu den einzelnen Säule. Und es gab erstmalig zu Beginn und zum Ende kleine Poetry-Slam-Blöcke zum Thema. Ob das jemand bemerkt hat?

Gewohnt bunt ging es in meiner Reihe „#communicate fresh 2025“ zu. Diesmal zum Thema „Nix darf man mehr sagen“. Heißt diskutiert und nicht „ganz ohne“. Das Thema erregt aktuell die Gemüter. Ich hoffe, ich konnte auch hier ein bischen zur Gelassenheit aufrufen und Humor ins Spiel bringen.

Wie Ihr seht, liegen wieder turbulente Tage hinter mir. Einen herzlichen Dank an alle, die diese Webinare besucht haben, für die tolle Unterstützung im technischen und seelischen Support sowie an den pme Familienservice, der mir die Möglichkeit gibt, über Herzensthemen zu sprechen.

Ich freue mich schon auf die nächste Runde.

Bleibt gelassen, bleibt optimistisch und bleibt freundlich…
Liebe Grüße
Wolli (he/him)
ZAI-Tainer, Referent, Coach


Diversity nervt!

Meine Diversität

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Warum soll ich mir Gedanken darüber machen, welches Geschlecht oder welche sexuelle Identität jemand hat. Interessiert mich doch gar nicht. Soll doch jeder so machen, wie er will. Geht mich doch gar nichts an.

Warum nervt mich das Thema Diversity?
Haben wir vielleicht doch etwas falsch gemacht? Mit erhobenem Zeigefinger und mit provokanten Aktionen auf unsere Ideologien hingewiesen. Versucht, andere von unseren Ideologien mit Nachdruck zu überzeugen?

Die militante Veganerin, das halbnackte Schwulenpärchen auf dem CSD, oder auch die Aktivisten, die sich auf der Straße festkleben und Kunstgegenstände verschandeln. Und die Genderextremisten, die nicht müde werden, mich immer wieder zu korrigieren und darauf hinzuweisen, wenn ich mal nicht gegendert habe? Oder die Feministin, die alle Männer nieder machen möchte, weil jetzt „die Frauen mal dran sind“?

Diversity ist unangenehm. Da geht es nämlich darum, Defizite unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und auf Menschen hinzuweisen, die nicht die gleichen Möglichkeiten und Rechte haben, wie die meisten anderen von uns. Das kann man nun sinnvoll finden oder nicht. Das blöde ist nur: Alles und Jeder, der nicht der „Norm entspricht“, findet sich früher oder später in der Kategorie „divers“ wieder. Ganz abhängig davon, wen wir diese „Norm“ definieren lassen.

Wir müssten gar nicht über Diversity diskutieren, würden wir die Fähigkeit mitbringen, Menschen, die wir nicht in den uns bekannten Schubladen unterbringen können, wertfrei, interessiert und entspannt zu begegnen. Das liegt allerdings nicht in unserer Natur, denn alles, was wir nicht kennen, nicht nachvollziehen können, riecht zunächst einmal nach Gefahr. Und genau diese Erkenntnis macht uns Menschen schwach und verletzbar. Klar, das ist frustrierend. Dann doch lieber „weg damit“. Die gute Nachricht: Wr können das lernen. Wir haben die Möglichkeit, die Genzen zu sprengen.

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Darum ist es einfacher, die Regenbogenfahnen langsam abzuhängen – Amerika macht es vor – viele in Deutschland aktive Unternehmen machen es nach.

Aber, was bedeutet das eigentlich, wenn Homosexuelle, Transmenschen, Frauenrechte, Behinderte, Religionsfreiheit, alte Menschen, Ausländer etc. langsam aus unserem Bewusstsein verschwinden? Müssen wir dann zukünftig alle so sein – so leben – so aussehen wie Trump, Vance, Urban und Weidel? Müssen wir hinnehmen, dass Menschen in der Gesellschaft oder auch im Job ungerecht behandelt werden, weil eben diese Typen die Normen für uns festlegen? Oder geht es darum, dass wir divers oder nicht, einfach die Klappe halten und Missstände hinnehmen sollen?

Diversity ist unangenehm und anstrengend.
Andererseits können wir überall dort, wo über Diverstiy gesprochen wird – wo Diversity gelebt wird, einfach so ein, wie wir sind – solange wir andere Menschen nicht schädigen. Wir können uns geben, wie wir sind. Wir können sagen, was wir wollen. Wir können unser Potential ausschöpfen. Überall dort, wie über Diversity gesprochen wird, finden wir einen Safe-Space für unsere inneren Werte.

Nimmt das nicht jedem von uns wahnsinnig viel Druck?
Wäre es nicht wunderbar, seine eigene Verletzbarkeit nicht mehr verstecken zu müssen?
Wäre es nicht befreiend, in einer Gemeinschaft stark sein zu dürfen, ohne dieses „verkrampfte Anpassen“ um jeden Preis – damit man gefällt? Könnten wir diese Enegie, die es braucht, sich zu verbiegen, nicht sinnvoller einsetzen?

Lasst uns doch einfach mal wieder miteinander reden, verschiedene Lebensweise akzeptieren und vielleicht sogar Anregungen für uns selbst aus dieser Offenheit ziehen. Das wäre doch richtig cool!

Ich möchte nicht, dass Frauen sich Gedanken darüber machen müssen, ob sie genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte nicht, dass Homosexuelle Angst vor einem Outing der Kolleg:innen haben – schließlich arbeiten die als Menschen im Unternehmen. Ich möchte, dass Gefühl haben, dass ich über alles reden kann, ohne verurteilt zu werden.

Ich möchte nicht über Diversität sprechen.
Ich möchte über Freundlichkeit, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung sprechen.
Ich möchte über ein WIR sprechen, damit wir Herausforderungen gemeinsam meistern und Probleme gemeinsam aus der Welt schaffen können.
Ihr auch?

Liebe Grüße
Euer Wolli (he/him)

Die Lauten sind die coolen und die Leisen sind die starken…

… was nicht heißten soll, dass die Leisen nicht cool sein können…

Ich sitze in einem Coaching.
Oder besser: Ich befinde mich bei der Veranstaltung eines selbsternannenten Coaches.

So richtig wohl fühle ich mich nicht.
Mir ist es hier zu voll. Mir ist es hier zu laut. Mir ist es hier zu bunt.
Naja, ich habe es ja nicht anders gewollt.
Der Mann auf der Bühne schreit. Die Massen gröhlen. Die Musik ist viel zu bumbum.

Und es kommt, wie es kommen muss:
Der laute Mann in dem schicken Anzug mit den gegelten Haaren zeigt auf mich und bittet – oder besser schreit mich nach Vorne.

„Wie ist Dein Name?“
„Wolli“
Ich spüre die Blicke der gröhlenden Masse im Rücken und bin überraschend entspannt. Behutsam, aber mit Nachdruck, dreht mich der Mann zum Publikum.
„Wolli, was ist Deine größte Schwäche?“, schreit er.
„Ach herrje…“, sage ich um ein wenig Zeit zu schinden.
„Deine größte Angst…“
„Was meinen Sie? Meine größte Schwäche oder meine größte Angst?“ rufe ich und benühe mich vergebens seine simmtliche Lautstärke zu erreichen.
„Deine größte Ängst ist Deine größte Schwäche“
Ein erstauntes „Ach was!“ rutscht mir raus, und ich muss mal wieder innerlich grinsen bei dem Gedanken an Loriot.

„Nun gut. Ich habe Höhenangst. Richtig üble Höhenangst.“, sage ich.
„Und weiß Du was? Wolli, wir beide gehen zusammen Bungee Jumping, und ich verspreche Dir, Deine Höhenangst löst sich in Luft auf.“
Kurz denke ich „Was das wohl wieder kosten wird“, äußere aber ein überzeugtes „Auf gar keinen Fall!“ und lache gequält.

„Du must raus aus Deiner Komfortzone. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen.“
Und wieder: „Ach was!“
„Ja, trete Deinen Ängsten in den Arsch.“
„In den … was?“
„Du hast mich schon verstanden!“

„Warum sollte ich das tun?“
Der Mann lacht… viel zu laut… „Damit Du Deine Ziele erreichst.“
„Äh, sorry… aber Sie kennen doch meine Ziele gar nicht.!
„Du wirst Deine Ziele nicht erreichen, wenn Du nicht aus Deiner Komfortzone raus kommst und Dich Deinen Ängsten stellst.“
Ich denke kurz darüber nach, wie es sich wohl anfühlt, 50 Meter in die Höhe zu klettern und mich dann runterfallen zu lassen, und ich merke, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und sich eine Art schleichende Panik in mir bildet.
„Und?“, schreit der Typ ins Publikum.
„Ich denke, ich bleibe bei meinem – Auf gar keinen Fall – „

Irgendwie wir der Mann jetzt ein wenig ungeduldig mit mir. Vielleicht habe ich ihn auch aus dem Konzept gebracht. Er wird ein wenig nervös, irgendwie hibbelig… und er wird etwas lauter.
„Du musst…“
Ach egal, ich greife mir einfach mal sein Mikrofon.
„Ich würde es einmal so formulieren. Ich muss erstmal gar nix. Ich habe dazu einfach keine Lust…“
„Aber, Du willst doch…“
„Außerdem verstehe ich nicht, wie mich so ein Sprung aus 50 Metern Höhe meinem Ziel, dass wir überigens immer noch nicht einhellig definiert haben, näher bringen soll. Ich wollte mir wohl eher Gedanken darüber machen, welche Stärken ich habe, die ich einsetzen kann. Und an welchen Schwächen ich vielleicht arbeiten könnte.“
„Du könntest…“
„Ja ich weiß. Ich könnte Fotos davon machen lassen und sie bei Instagram reinsetzen. Ganz nach dem Motto: Für seinen Erfolg musste er erst einmal ganz tief fallen…“
Der Mann sagt nix – er seufzt nur.
„Ja genau. Tief durch die Nase einatmen und höhrbar durch den Mund ausatmen. Das entspannt und löst die Verkrampfungen.
Der Mann schaut verzweifelt ins Publikum, schaut mich an und hat anscheinend begriffen, dass ich ein „hoffnungsloser Fall“ bin bzw. irgendwie nicht in sein Beuteschema passe.

Jetzt holt er seinen letzten Trumpf raus. Er schreit ins Publikum: „Was meint Ihr?“
Die Menge gröhlt und schreit: „Springen! Springen! Springen! „.
Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber in diesem Moment bekomme ich einen unglaublich befreienden Lachflash.

“ Okay. Okay. Okay. Ich denke, ich möchte eher daran arbeiten, dass meine Werte gefestigt werden. Dass ich empathisch und wertschätzend bleibe. Menschen ein gutes Gefühl gebe – Menschen unterstütze. Ihr wisst schon. All diese langweiligen Sachen eben. Ihr könnt gerne springen, wenn ihr Spaß daran habt. Ich schau mir dann auch die Fotos auf Inster an.“
Der Mann schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank.

„Ach so. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Manchmal ist weniger mehr. Ein bischen weniger laut, ein bischen weniger bunt, ein bischen weniger Gel – das würde vielleicht ein bisschen authentischer wirken. Beim Coaching sollten die Teilnehmenden im Vordergrund stehen – nicht der Coach. Sorry, meine Meinung! Muss aber jeder selbst wissen. Ich weiß, krass langweilig, ne? Aber irgendwie auch cool!“

Liebe Grüße
Euer Wolli





News 4U

Es gibt Neuigkeiten!

Meine ErlebnisWorkShops kombinieren themenbezogene Informationen, Impulse, Austausch und Coaching in einem sehr humorvollen und wertschätzenden Rahmen.

Die Übungen sind leicht verständlich, unterhaltsam, erlebbar und im beruflichen sowie privaten Kontext sofort anwendbar.

Die ErlebnisWorkShops basieren auf Erkenntnissen aus den Bereichen Kommunikationswissenschafen, Neurologie und positiver Psychologie.

Die Übungen sind inspiriert durch

  • Angewandte Improvisation nach Keith Johnstone,
  • TCM – Traditionelle Chinesische Medizin,
  • Life Kinetik nach Horst Lutz,
  • NLP nach Richard Bandler und John Grinder,
  • BrainGym – Kinesiologie,
  • gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg,
  • Progressiver Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson…

Ich möchte Euch heute zwei neue Formate vorstellen, die ab sofort für Euer Team buchbar sind.

Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme:

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨


Hier kommen die Neuen:

C.O.N.N.E.C.T.E.D.

Positve,Kommunikation (er) leben.

Gelungene Kommunikation ist auch immer eine Frage der persönlichen Grundeinstellung.

Goodbye Unsicherheit, Nervosität und Null-Bock-Stimmung und Herzlich Willkommen im neuen Kommunikationszeitalter…

Hier gibt es mehr Infos

Your Safety-Zone

Deine Komfort-Zone ist Deine Stärke!

Raus aus der Komfortzone?
Oder möchtest Du lieber Deine Komfortzone erweitern und die Stärke Deiner Wohlfühl-Zone nutzen, wenn Du den alltäglichen Herausforderungen, Begegnungen und Veränderungen begegnest?

Hier gibt es mehr Infos


… und für Kund:innen des pme Familienservice:

Formate beim pme Familienservice

Aktuelle Gruppencoachings, Workshops und Vorträge beim pme Familienservice. Alle Formate und Themen sind auch individuell buchbar. Wir erstellen Euch gerne ein attraktives Angebot: Kontakt.

Hier gibt es mehr Infos

MUT zur humorvollen Kommunikation

Einmalige Kombination aus Impulsen, Informationen, Übungen, kollegialem Austausch, Natur und Kunst im wunderbaren Ambiente von Sinneswald und Alter Spinnerei in Leichlingen.

Hier gibt es mehr Infos


Ich freue mich auf Euch!

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI:Trainer – Coach – Referent