Sie dumme Sau, Sie…

Duzen und Siezen hat in Deutschland eine lange Tradition. Seit mehr als 200 Jahren unterscheiden wir in der deutschen Sprache zwischen Du und Sie.

Laut dem aktuellen Knigge steht uns das SIE mit Vollendung des 18. Lebensjahr zu. Yes! Gesiezt werden ranghöhere und ältere Menschen. Das gegenseitige Duzen darf nur von dem*der Ranghöheren angeboten werden. Das wird dann natürlich in dem Moment schwierig, wo nicht mehr eindeutig erkennbar ist, wer der ältere ist. Das kann dann dauern, bis eine Regelung gefunden wird.

Im Duden heißt es: Kommt man als neuer Kollege in eine Abteilung, in der es üblich ist, sich zu duzen, sollte man dennoch nicht gleich mitduzen, sondern zunächst warten, bis das Du angeboten wird. Im Berufsleben bestimmt sich der Rang nach der betrieblichen Hierarchie, d. h., das Du wird von oben nach unten angeboten, der Chef bietet es dem Mitarbeiter an, die ältere Kollegin der jüngeren.


Das macht schon mehr Sinn. Blos nicht auf Augenhöhe begegnen. Und neue Mitarbeiter*innen erst einmal ausschließen. Die müssen sich den Platz im Team ja erst einmal erkämpfen. Immer hübsch von oben nach unten…


Naja, Gott sei Dank leben wir nicht mehr im 16. Jahrhundert. Damals mussten ranghörere Personen noch mit Ihr angesprochen werden. Das heißt, wenn man sie überhaupt ansprechen durfte.


Wenn Kinder und Jugendliche ihre Lehrer*innen mit Sie ansprechen, dann hat das mit Respekt zu tun. Wenn Lehrer*innen Kinder und Jugendliche duzen hat das mit…. ach ja mit dem Alter zu tun. Ab 18 dürfen sie dann Horrofilme schauen, käuflichen Sex und Alkohol erwerben, und – vor allem – gesiezt werden. Und, als wäre das nicht schon Lebensziel genug, dürfen sie dann jüngere und rangniedrigere duzen, während die dann… Ach, herrlich!

Chef*in also immer erst mal siezen. Zugegeben, es gibt sicher einige Chef*innen bei denen man sich das wünscht. Allerdings nicht aus Respekt – eher um eine große – eine ganz große Distanz aufzubauen.
Wie ist das überhaupt? Wenn jetzt eine ranghöhere Person das Du anbietet – darf man dann auch freundlich ablehnen? Und was, wenn Chef*in jünger ist als ich? Muss ich dann das Du anbieten? Und wie ist das bei Jugendlichen? Woher weiß ich denn, dass die schon 18 sind? Die sehen heute doch immer schon so erwachsen aus… Am besten immer erst den Ausweis zeigen lassen bevor man sie anspricht….
Wo bitte steht dazu etwas im Knigge?

Fazit: Also, bitte grundsätzlich daran denken: Wenn Du ältere oder ranghöhere Menschen beschimpfen möchtest, dann gehört ein freundliches und respektvolles Sie immer dazu. In solchen Fällen ist das Siezen unumgänglich. Leider steht auch davon weder etwas im Knigge noch im Duden.

Stellt man sich nun einfach einmal eine Welt ohne die Sie-Form vor.
Was würde passieren?
Wahrscheinlich würden wir uns eher auf Augenhöhe und mit Offenheit begegnen.
Wahrscheinlich würden wir viel schneller eine Verbindung zueinander aufbauen.
Wahrscheinlich kämen wir viel schneller in einen gemeinsamen Flow.
Oh je – undenkbar!

Lasst uns lieber weiter denken und lehren, dass das Siezen ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung nach oben ist. Das ist viel einfacher und wir müssen uns nicht damit auseinandersetzen, was wertschätzendes und respektvolles Verhalten wirklich beinhaltet.

Ich allerdings ziehe auch weiterhin ein freundliches, wertschätzendes Du einem distanzierten Sie vor.
Auf jeden Fall!
Und daran wird sich auch nichts ändern.
Es sei denn
– na klar –
ein rangniederer oder untergebener Mensch würde mich mit Du blöde Sau, Du ansprechen…
Dann würde ich schon auf das SIE bestehen.

Mit wohlwollenden Grüßen
Ihr wertschätzender Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation


pme4DIVERSITY – Gib mir mal die Hautfarbe

Zum Diversity-Tag 2021 hat sich der pme Familienservice etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Wir möchten deutlich machen, dass DIVERSITY ein fester Bestandteil unserer Firmenkultur ist.

Und das nicht nur am Diversity-Day.

Mit vier ganz unterschiedlichen Webinaren werden wir das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchten.

Teilnehmen kann jede*r – Die Teilnahme ist kostenlos.

Den Anfang macht unser Webinar zum Thema „Alltagsdiskriminierung“
Gib mir mal die Hautfarbe

Am Donnerstag, 08. Juli 2021 von 18:00 bis 19:00 Uhr sprechen wir über diskriminierende Werbung, die uns täglich begegnet und fragen uns: Wie „witzig“ darf Werbung sein.

Wir werfen einen Blick auf eine Jugendsprache, die ungewollt an Wertschätzung verliert. Wir berichten über gut gemeinte Komplimente, die gerne mal nach hinten los gehen.

Und wir werden einen überraschenden Faktencheck durchführen, der noch einmal deutlich machen wird, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Schnappatmung an der ein oder anderen Stelle garantiert…



Gib mir mal die Hautfarbe
Webinar zum Thema Alltagsdiskriminierung
Referent*in: Wolfgang Boy
Donnerstag, 08.07.2021 von 18:00 bis 19:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.


Zugangslink:
https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_NjExY2NkZTktNDJhOS00ZTdhLWFlNGItMTliMjljNmU3ZjA0%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22c229483e-2fbc-4888-bc7b-a6b78eb4a7de%22%2c%22Oid%22%3a%22780d6b0c-149b-4f37-a376-97f673476c3d%22%7d

Wir freuen uns auf Euch.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

pme4DIVERSITY – Gib mir mal die Hautfarbe

Zum Diversity-Tag 2021 hat sich der pme Familienservice etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Wir möchten deutlich machen, dass DIVERSITY ein fester Bestandteil unserer Firmenkultur ist.

Und das nicht nur am Diversity-Day.

Mit vier ganz unterschiedlichen Webinaren werden wir das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchten.

Teilnehmen kann jede*r – Die Teilnahme ist kostenlos.

Den Anfang macht unser Webinar zum Thema „Alltagsdiskriminierung“
Gib mir mal die Hautfarbe

Am Donnerstag, 08. Juli 2021 von 18:00 bis 19:00 Uhr sprechen wir über diskriminierende Werbung, die uns täglich begegnet und fragen uns: Wie „witzig“ darf Werbung sein.

Wir werfen einen Blick auf eine Jugendsprache, die ungewollt an Wertschätzung verliert. Wir berichten über gut gemeinte Komplimente, die gerne mal nach hinten los gehen.

Und wir werden einen überraschenden Faktencheck durchführen, der noch einmal deutlich machen wird, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Schnappatmung an der ein oder anderen Stelle garantiert…



Gib mir mal die Hautfarbe
Referent*in: Wolfgang Boy
Donnerstag, 08.07.2021 von 18:00 bis 19:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.


Zugangslink:
https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_NjExY2NkZTktNDJhOS00ZTdhLWFlNGItMTliMjljNmU3ZjA0%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22c229483e-2fbc-4888-bc7b-a6b78eb4a7de%22%2c%22Oid%22%3a%22780d6b0c-149b-4f37-a376-97f673476c3d%22%7d

Wir freuen uns auf Euch.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

Wertschätzung – oder wie man gut gelaunt verkehrt herum in die Einbahnstrasse fährt…

Wertschätzung – Was ist das?
Fragen wir doch einmal jemanden, der im Internet alles weiß: Wikipedia…

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf einer inneren allgemeinen Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Zugegeben, der Text geht noch weiter. Denn dieser Satz ist eben nur die halbe Wahrheit. Mitarbeiter*innen, die sich darüber beklagen, dass ihre Arbeit zu wenig wert geschätzt wird. Die Arbeit im Haushalt, die oftmals nicht ausreichend wert geschätzt wird. Ein Gefallen, der nicht erwiedert wird. Alles Beispiele, in denen unser typisches Verständnis von Wertschätzung in Schieflage gerät.

Andererseits heißt es, dass wir für unser Glück und unser Wohlbefinden selbst verantwortlich sind. Warum also machen wir uns bei dem Gefühl Wertschätzung zu erfahren, so stark von anderen abhängig?

Es steht außer Frage, dass ein Lob, ein nettes Wort, ein Hervorheben der Leistungen und Eigenschaften gut tun. Aber, ist das wirklich so wichtig?

Wenn wir einmal einen Blick in die sozialen Medien werfen und nach wertschätzender Kommunikation suchen, werden wir recht schnell genervt aufgeben. Beschimpfungen, Beleidigungen – ja selbst Drohungen – scheinen mittlerweile Einkehr in die Normalität gefunden zu haben. Wenn man im Internet aktiv unterwegs ist, sollte man sich schnell ein dickes Fell anschaffen.

Manch einer hat sich mit diesem rüden Umgangston bereits abgefunden. Man gewöhnt sich eben an alles. Wenn es aber daraum geht, Wertschätzung von Freunden, vom Chef, in der Partnerschaft etc. zu erhalten… Ja, da bleiben wir standhaft. Die muss sein. Komme was wolle – auf Biegen und Brechen.

Und soll diese Wertschätzung denn nun aussehen? Na, das mag jeder ganz gerne für sich selbst entscheiden. Den einen reicht ein freundlicher Händedruck – andere wiederrum hätten es gerne schriftlich. Mein ehemaliger Chef hat mir in einem Gespräch über Wertschätzung und Motiviation einmal gesagt, dass die Zahlung des Gehalts Wertschätzung und Motivation genug seien. Nun, das kann man so sehen, muss man aber nicht und dürfte langfristig nicht wirklich die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen erfüllen.

Die Sucht nach Wertschätzung kann mitunter für alle Beteiligten sehr anstrengend werden.
Und die Befriedigung erst! Da gehört der Druck rausgenommen!

Warum also nicht einmal verkehrt herum in die Einbahnstrasse fahren?
Wenn wir für unser Glück – für unser Wohlbefinden selbst verantwortlich sind, dann sollten wir auch im Bereich der Wertschätzung bei uns selbst anfangen. Das kann unglaublich entspannend und gleichzeitig belebend sein. Wer sich selbst, seine Leistungen und das, was er tut wert schätzt, der wird auch mit einer unglaublichen Gelassenheit Wertschätzung nach außen leben und geben. Hat man gelernt, sich selbst wert zu schätzen, bekomt der wertschätzende Umgang mit anderen eine dynamische Leichtigkeit.

Und der Nebenefefekt? Wenn ich mich selbst wert schätze und Wertschätzung lebe, löse ich mich leicht von der Abhängigkeit „Wertschätzung durch andere“. Wer etwas tut, um Wertschätzung oder Anerkennung von außen zu ernten, hat auf halbem Wege bereits verloren.

So geht es auf Wikepedia übrigens auszugweise weiter: Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Menschen mit hohem Selbstwert haben öfter eine wertschätzende Haltung anderen gegenüber, werden öfter von anderen wertgeschätzt, wohingegen Personen die zum aktiven Mobbing neigen, häufig ein eher geringes Selbstvertrauen damit kompensieren. Empfangene und gegebene Wertschätzung vergrößern das Selbstwertgefühl sowohl beim Empfänger als auch beim Geber. Wertgeschätzte Personen sind, wenn sie ein offenes Wesen haben und kontaktfreudig sind, oft auch beliebt.

Sich selbst wert zu schätzen ist leider für viele Menschen gar nicht so einfach. Werden Menschen aufgefordert, über ihre positiven Eigenschaften zu sprechen, tun sie sich oft schwer. Warum? Lasst uns doch stolz sein auf unsere Fähigkeiten, unsere Fehler, unsere Eigenschaften. Schließlich machen die uns ja aus.

Ähnlich schwierig ist es für viele, Komplimente anzunehmen. Ich beispielsweise reagiere dann oft mit: Ja, aber ich hätte vielleicht doch noch mehr… TRÖÖÖÖÖÖÖÖT!
Falscher Weg!
Kompliment annehmen und genießen!

Und wenn wir ein Kompliment machen möchten, dann bitte nicht so: „Ich glaube, Du könntest gegebenenfalls…“. Nein! Raus damit! Überzeugt davon sein, es ehrlich meinen und eine Freude machen!

Wertschätzung ist die Basis jeder lebendigen und erfolgreichen Kommunikation. Der wertschätzende Umgang miteinander ist die Würze jeder zwischenmenschlicher Beziehung.

Wer einmal erleben möchte, wie Wertschätzung nach Innen funktioniert und wie sich Wertschätzung von außen anfühlt und „aushalten lässt“, dem lege ich den aktuellen pme ErlebnisWorkShop ans Herz:

VA_67486 #wertschaetzung
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Ein aktiver und humorvoller Abend mit Tipps, Austausch und Übungen aus der Angewandten Improvisation zum Thema „Wertschätzung nach Innen und Außen“

Montag, 21.06.2021 von 18:30 bis 20:30 Uhr

Anmeldung über die pme Seite:
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_67486

Ich freue mich auf viele humorvolle Begegnungen in einem wertschätzenden Rahmen.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

ja, und dann was???

Eines der ersten Dinge, die man bei der Improvisation lernt ist, ja… und dann zu sagen. Schnell wird aus diesem ja… und dann ein Mittel, um Geschichten und Kommunikation am Laufen zu halten, einen Flow mit Spiel- oder Kommunikationspartner*in herzustellen. Das heißt aber auch, dass man vorab geschmiedete Pläne über den Haufen werfen muss. Ziel ist es immer, die Impulse des anderen aufzunehmen, aktiv einzubauen und zu ergänzen. Den Verlauf einer Geschichte oder einer Kommunikation im Vorfeld detailliert zu planen ist ein No-Go.

Auf der Bühne merkt der Zuschauer recht schnell, ob zwischen den Spieler*innen ein Flow entsteht. Geplante Geschichten wirken verkrampft – konstruiert – ihnen fehlen Entwicklungsmöglichkeit, Überraschungseffekt und Natürlichkeit. Das gleiche gilt für den Versuch „eigene Ideen mit Nachdruck durchzusetzen“.

Im privaten Umfeld ist es sehr ähnlich. Du kennst das sicher auch. Du führst ein Gespräch und Gesprächspartner*innen hüpfen verbal von einem Thema zum anderen ohne Dir wirklich zuzuhören. Ähnlich verhält sich das in Situationen, in denen Gesprächspartner*innen von dem erzählten immer einen Bezug zu sich selbst finden und eine Art Monolog entsteht.

Ich unterscheide hier gerne (und ganz grob) unter 4 verschiedenen Grundhaltungen.
1. Ja… und dann – wir nehmen wertfrei an und agieren bzw. ergänzen.
2. NEIN – Wir blockieren und nehmen Ideen, Impulse und das Gesagte nicht an. Übrigens eine der Grundlagen jeden „richtig guten“ Konflikt.
3. Ja, aber – Wir greifen die Idee des anderen auf und zerschmettern sie. Das ist in etwa so, als würden wir einem Gast die Türe einen Spalt öffnen, freundlich lächeln und dann dem Gast die Türe mit voller Wucht vor der Nase wieder zuknallen.
4. Ja, egal – Unser Fokus liegt nicht auf Gesprächspartner*in – wir sind nebenbei mit anderen Dingen beschäftigt und hören nur mit maximal einem Ohr zu.

Und? Bemerkt?
Ich habe „4 verschiedene Grundhaltungen“ geschrieben.
Im Gegensatz zu den Übungen geht es nämlich gar nicht so sehr darum, den nächsten Satz mit „Ja… und dann“ zu beginnen. Vielmehr geht es um eine positive Grundeinstellung, die uns dazu bringt, mit Offenheit, Interesse, Motivation und Wertschätzung in eine Geschichte – in eine Kommunikation zu gehen.

Jeder von uns hat Geschichten zu erzählen. Und eben diese Geschichten wollen raus. Daran ist nichts unnatürliches. Einen Raum für die eigenen Gedanken und Geschichten in Anspruch zu nehmen und gleichzeitig dem anderen ausreichend Raum für seine Gedanken und Geschichten zu lassen, ist manchmal nicht einfach. Aber, es ist machbar – es ist sinnvoll – es ist notwendig. Und vor allem zeugt es von Wertschätzung. Verbundenheit, Inspiration und das Bedürfnis, die eigene Geschichte zu erzählen, lassen sich nur auf diesem Wege realisieren. Und dieser Weg ist motivierend, bereichernd und wohltuend. Wenn ein Flow entsteht ist die Magie der Kommunikation nicht weit.

Übungen zu ja… und dann sind selbstverständlich Standard in meinen WorkShops und ich konnte in den letzten gut 2 Jahren eine interessante Entwicklung feststellen. Während in der Anfangsphase kaum jemand Schwierigkeiten mit diesen Übungen hatte und wir regelmäßig den magischen Flow feiern konnten, fällt es Teilnehmer*innen immer schwerer, sich auf diesen Grundgedanken einzulassen.

Zum Einen höre ich oft den Einwand:
„Ja, soll ich jetzt zu allem Ja und Amen sagen?“
„Nein, sollst du natürlich nicht!“
Es geht hier lediglich darum, eine offene und wertfreie Einstellung zu entwickeln mit der wir in Kommunikation treten. Und zu erleben, welche Kreativität, Zuversicht, die erwähnte Verbundenheit und vor allem die Bereicherung des Perspektivenwechsel entstehen. Ja und dann ist mehr als ein Kommunikationsmittel oder ein Mittel, Geschichten zu entwickeln. Vielmehr ist es eine Lebenseinstellung, die uns offen, tolerant, gelassen und humorvoll begegnen lässt.

Zum Anderen fällt es vielen Teilnehmer*innen aktuell anscheinend immer schwerer in kurzen Sätzen zu sprechen. Ich erlebe immer wieder, dass Aussagen ergänzt werden mit dem Warum – Woher – Wohin… Das mag teilweise daran liegen, dass es aktuell schwierig ist, ein wenig an Kontrolle abzugeben und dürfte eine der vielen Nachwirkungen der letzten 1,5 Jahre mit Carola Corona sein. Ich bemerke es ja an mir selbst: Umso länger ich isoliert agiere, um so größer wird mein Bedürfnis, mich mitzuteilen. Andere reden gar nicht mehr (oder wenig), weil sie es nicht mehr gewohnt sind, in die tägliche Kommunikation zu treten. Und, mal ganz ehrlich: Wir haben ja alle in den vergangenen Monaten sehr viel Eigenkontrolle abgeben müssen – umso schwerer fällt es nun, da – wo es sinnvoll ist – Kontrolle abzugeben.

Wir dürfen nie vergessen, dass dieses Ja! ein Symbol für die Wertschätzung ist, die Basis jeder erfolgreichen und vor allem lebendigen Kommunikation ist. Das „… und dann“ wiederum gibt uns die Möglichkeit, Situationen nach unseren Bedürfnissen zu beeinflussen und uns selbst auf einfache, kooperative Weise zu verwirklichen.

Machen wir uns nichts vor. Auch, wenn jetzt so eine Art Normalität in unser Leben tritt, werden wir noch sehr lange mit den Nachwirkungen dieser Pandemie zu kämpfen haben. Und gerade jetzt sind lebhafte Kommunikation und das offene aufeinander zugehen ohne Vorbehalte wichtig. Wir haben jetzt einmal mehr die Chance, unsere Kommunikation und den Umgang miteinander zu überdenken. Jetzt, da wir ins Team zurückkehren und uns im privaten Bereich wieder intensiver austauschen können und wollen. Machen wir das Beste daraus, damit die Zeit nach Carola Corona vielleicht sogar besser wird als die Zeit davor.

Abschließend der obligatorische Hinweis, dass in den WorkShops mit Angewandter Improvisation genau das trainiert wird. Positive, humorvolle, inspirierende Kommunikation voller Offenheit, Wertschätzung und Verbundenheit, damit wir Menschen, Situationen und Herausforderungen gelassen und motiviert begegnen können.

Wer „Ja… und dann…“ kennen lernen und/oder trainieren möchte, ist herzlichst eingeladen:

VA_62287 #feelgood – AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation
Thema der Woche: Ja und dann… – wertschätzende Kommunikation
In dieser Woche werfen wir einen Blick auf die goldene Regel der Improvisation: Ja, und dann… Welche positiven Auswirkungen hat sie auf uns und unsere Kommunikation?
Donnerstag, 24.06.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
virtuell

Hier geht es zur Anmeldung über den pme Familienservice:
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62287

Ich freue mich schon auf die nächsten Termine.
Und? Wann sehe ich Dich online?

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

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Die Mär vom Multi-Tasking

Kennt Ihr das auch?


Manchmal bin ich Abends völlig K.O. und gerädert und frage mich: Was habe ich eigentlich den ganzen Tag über getan, dass ich so dermaßen kaputt bin?

Wenn ich dann den Tag Revue passieren lasse, komme ich in der Regel zu der Erkenntnis: „Naja, habe mal wieder versucht auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.“

Multi-Tasking nennen wir diesen Volkssport. Mitte der 80iger Jahre wurde der Begriff geprägt und hat recht schnell Einzug in viele Bereiche unseres Berufslebens gefunden. Ursprünglich wird Multi-Tasking mit der Optimierung der Auslastung – und jetzt kommt es – bei Computern gleichgesetzt. Ich denke, das sagt schon alles.

Und doch übertragen wir diese Computerfähigkeit noch heute auf die menschliche Arbeits- und Aktionsweise. Multi-Tasking wird oftmals als besondere Fähigkeit eingestuft.
„Ach herrlich, ich bin ja so unglaublich Multi-Tasking-Fähig.
„Sorry, aber nein, das bist Du nicht!“

Das menschliche Gehirn ist in der heutigen Zeit nämlich nicht mehr dafür konzipiert, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Sicher, dem einen fällt die permanente Springerei zwischen Themen- und Aufgabenbereichen leichter als anderen. Aber so wirklich gleichzeitig erledigen wir Aufgaben in der Regel nicht.

Unzählige Studien belegen, dass die Mär vom Multi-Tasking zu Erschöpfungszuständen, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhten Fehlerquoten und starkem Stressempfinden führt. Hinzu kommt, dass Multi-Tasking auf Dauer unglücklich macht. Kein Wunder, denn wer versucht, auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, der tanzt auf keiner der Hochzeiten so wirklich und vor allem mit Begeisterung.

Wer beim Dart wirklich gewinnen möchte, schmeißt ja auch nicht seine Pfeile blind, unkontrolliert und in hoher Geschwindigkeit auf die Scheibe.

Mach doch einmal den Test: Nimm Dir, wenn Du Dich gestresst und ausgepowert fühlst, einen Moment Zeit und versucht, die letzten 30 Minuten rückwärts zu rekonstruieren. Was hast Du in den letzten 30 Minuten im Detail gemacht? In der Regel wird Dir das nach einer gefühlten Stressphase nicht im Detail gelingen.

Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass Multi-Tasking in vielen Situationen ein Zeichen für mangelnde Wertschätzung sein kann. Nehmen wir das Beispiel eines Kundengesprächs. Wenn ich ein Gespräch mit Kund*innen oder Teilnehmer*innen führe, liegt mein Fokus ausschließlich auf dieser Person und das aktuelle Gespräch. Und das ist wichtig. Zum Einen, weil meine Gesprächspartner*innen einen Anspruch darauf haben, dass ich Ihnen zuhöre. Und zum anderen, weil ich nur beim aktiven Zuhören die Anliegen meiner Gesprächspartner*innen wirklich verstehe. Das hat den Effekt, dass dieses Gespräch zu einem „Erlebnis“ wird, an das ich mich auch später noch im Detail erinnern kann. Das ganze funktioniert allerdings nicht im Multi-Tasking-Szenarium mit klingelndem Handy, dem verstohlenen Blick aufs Dislplay und parallel zur Planung des Mittagessens oder des nächsten Workshops.

Wenn wir uns von dem Druck des Multi-Taskings verabschieden, haben wir die Möglichkeit, durch bewusstes Erleben von Begegnungen, Situationen, Aufgaben in die „Tiefe der Materie“ einzudringen. Eintauchen ist auf Dauer interessanter und befriedigender als immer nur hektisch an der Oberfläche zu schwimmen. Die lauten, störenden Geräusche um uns verschwinden und wir sehen phantastische Dinge, die uns an der Oberfläche entgangen wären.
Achtsames, fokussiertes Erleben – damit wir unsere wertvolle Energie nicht verpuffen lassen.

Der pme ErlebnisWorkShop „Willkommen im Hier und Jetzt“ dreht sich genau um dieses Thema. Lernen, zur Ruhe zu kommen, den Fokus zu stärken, an Aufgaben zu wachsen und die Freude, für das, was wir tun, neu zu entfachen. Damit wir uns wohl fühlen, unsere Energie sinnvoll einteilen und Begegnungen wie Herausforderungen gelassen, motiviert und produktiv erleben.

Ich freue mich auf die nächsten Termine.
Und, wann sehe ich Dich online?

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

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Angewandte Improvisation beim pme Familienservice

Die Übungen der Angewandten Improvisation eignen sich hervorragend, um Hemmungen – Ängste zu reduzieren und die eigene Positiven Grundeinstellung zu stärken, damit wir Menschen, Situationen und Herausforderungen wertfrei, offen, kreativ und motiviert begegnen können.

Hier wird gelacht – Hier werden Verbindungen geschaffen!
Wir erweitern unsere Komfortzonen und nutzen unsere Ressourcen !
Hier werden Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein gestärkt !

In allen Formaten stehen Humor, Wertschätzung und Wohlbefinden im Vordergrund !

Schon ausprobiert?
Die Angewandte Improvisation macht Menschen stark.

Hier kommen die nächsten Termine beim pme Familienservice:

VA_62285 #feelgood
– virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Thema der Woche: Magische Kommunikation und Storytelling
In dieser Woche werfen wir einen Blick auf spannende und phantasievolle Kommunikation. Lasst uns verrückte Geschichten erzählen.
Donnerstag, 10.06.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr

Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62285

VA_67709 Willkommen im Hier und Jetzt
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Einen kühlen Kopf bewahren! – Klare Gedanken fassen! – Den Moment genießen!
Montag, 14.06.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_67709

VA_68147 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 17.06.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68149)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68147

VA_62286 #feelgood
– virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Thema der Woche: Verbindungen schaffen
In dieser Woche werden wir Verbindungen schaffen und schauen, wie wir einfach und motiviert ins Gespräch kommen. Lasst uns humorvoll kommunizieren.
Donnerstag, 17.06.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_67709

VA_67486 #wertschaetzung
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation
Ein aktiver und humorvoller Abend mit Tipps, Austausch und Übungen aus der Angewandten Improvisation zum Thema „Wertschätzung nach Innen und Außen“
Montag, 21.06.2021 von 18:30 bis 20:30 Uhr

Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_67486

VA_62287 #feelgood
virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation
Thema der Woche: Ja und dann…
In dieser Woche werfen wir einen Blick auf die goldene Regel der Improvisation: Ja, und dann… Welche positiven Auswirkungen hat sie auf uns und unsere Kommunikation?
Donnerstag, 24.06.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62287

VA_68318 Happiness Anchor
– Eine Fantasiereise in die Welt unserer positiven Gefühle

Inspiriert durch das NLP Ankern gehen wir mit den Mitteln der Angewandten Improvisation auf eine Reise zu unseren positiven Erinnerungen, Wohlfühlmomenten und Lieblingsmenschen.
Montag, 28.06.2021 von 19:00 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68318

VA_62281 #feelgood
– virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Thema der Woche: … let´s scheiter heiter…
In dieser Woche werden wir „heiter scheitern“. Wie wir „vermeidlichem Scheitern“ den Schrecken nehmen und gestärkt daraus hervorgehen.
Donnerstag, 01.07.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62281

VA_68448 #communicate fresh
– Spontanität und Schlagfertigkeit mit Angewandter Improvisation

Nie mehr sprachlos: In diesem humorvollen AktivWorkShop werfen wir einen Blick auf unsere kommunikativen und kreativen Ressourcen
Montag, 05.07.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68448

„Gib mir mal die Hautfarbe“
Das Webinar zum Thema Alltagsdiskriminierung im Rahmen der pme Akltion pme4diversity.
Donnerstag, 08.07.2021 von 18:30 bis 19:30 Uhr
Format: Webinar / Vortrag
Referent*in: Linda Kiryakos / Wolfgang Boy
– Zugangsdaten folgen in Kürze –

VA_68989 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 08.07.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68990)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68989

VA_62295 Happiness Reminder 4.0
– Mit einfachen Mitteln zur positiven Grundeinstellung

Begleitet unseren pme Roboter Happy auf seiner Suche nach der positiven Grundeinstellung.
Donnerstag, 15.07.2021 von 19:00 bis 20:00 Uhr
Format: Webinar / Vortrag
Referent: Wolfgang Boy
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62295

VA_68449 #communicate fresh
– Spontanität und Schlagfertigkeit mit Angewandter Improvisation

Nie mehr sprachlos: In diesem humorvollen AktivWorkShop werfen wir einen Blick auf unsere kommunikativen und kreativen Ressourcen
Montag, 19.07.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68449

VA_68992 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 22.07.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68993)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68992

VA_62284 #feelgood
– virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Thema der Woche: … und jetzt nochmal mit Gefühl …
In dieser Woche wird es emotional – allerdings auf humorvolle Weise. Lasst uns mit Gefühlsnoten in der Kommunikation spielen.
Donnerstag, 22.07.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62284

VA_68986 Team(re)building
– virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Willkommen (zurück) im Team. Wie wir mit Offenheit, Wertschätzung und Humor den Teamgedanken (neu) definieren.
Montag, 26.07.2021 von 15:00 bis 17:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop

VA_68992 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 29.07.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68994)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68992

VA_68319 Happiness Anchor – Eine Fantasiereise in die Welt unserer positiven Gefühle
Inspiriert durch das NLP Ankern gehen wir mit den Mitteln der Angewandten Improvisation auf eine Reise zu unseren positiven Erinnerungen, Wohlfühlmomenten und Lieblingsmenschen.
Donnerstag, 29.07.2021 von 19:00 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68319

VA_68450 #communicate fresh
– Spontanität und Schlagfertigkeit mit Angewandter Improvisation

Nie mehr sprachlos: In diesem humorvollen AktivWorkShop werfen wir einen Blick auf unsere kommunikativen und kreativen Ressourcen
Montag, 12.08.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68450

VA_68452 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 02.09.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68453)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68452

VA_68343 Angewandte Improvisation
– Der Weg zur positiven Grundeinstellung

Lernt die Magie der angewandten Improvisation kennen…
Donnerstag, 02.09.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: Webinar / Vortrag
Referent*in: Wolfgang Boy
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68343

VA_68328 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 06.09.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68328

VA_68452 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 09.09.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68454)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68452

VA_68329 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 13.09.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68329

VA_68455 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 16.09.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68456)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68455

VA_68336 The Magic of Teamwork
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Lernt mit Angewandter Improvisation die magische Energie kennen, die durch (Re)Teamwork auf Basis von Wertschätzung, Akzeptanz und Achtsamkeit entsteht.
Donnerstag, 16.09.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68336

VA_68330 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 20.09.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68330

VA_68338 #wertschaetzung
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Ein aktiver und humorvoller Abend mit Tipps, Austausch und Übungen aus der Angewandten Improvisation zum Thema „Wertschätzung nach Innen und Außen“
Donnerstag, 23.09.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68338

VA_68455 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 23.09.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68457)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68455

VA_68331 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 27.09.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68331

VA_68458 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 30.09.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68459)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68458

VA_68341 Willkommen im Hier und Jetzt
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Einen kühlen Kopf bewahren! – Klare Gedanken fassen! – Den Moment genießen!
Donnerstag, 30.09.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68341

VA_68332 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 04.10.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68332

VA_68458 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 07.10.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68460)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68458

VA_68987 Team(re)building
– virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Willkommen (zurück) im Team. Wie wir mit Offenheit, Wertschätzung und Humor den Teamgedanken (neu) definieren.
Donnerstag, 07.10.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Format: virtueller ErlebnisWorkShop

VA_68333 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 11.10.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68333

VA_68461 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 14.10.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68462)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68461

VA_68337 The Magic of Teamwork
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Lernt mit Angewandter Improvisation die magische Energie kennen, die durch (Re)Teamwork auf Basis von Wertschätzung, Akzeptanz und Achtsamkeit entsteht.
Donnerstag, 14.10.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68337

VA_68334 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation
Der positive Start in die Woche…
Montag, 18.10.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller AktivWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68334

VA_68461 PowerBreak – Gut gelaunt in den Nachmittag starten
Die wahrscheinlich witzigste Mittagspause der Welt…
Donnerstag, 21.10.2021 von 13:00 bis 13:30 (VA_68463)
Format: virtuelle Mittagspause
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68461

VA_68342 Willkommen im Hier und Jetzt
– Ein virtueller ErlebnisWorkShop mit Angewandter Improvisation

Einen kühlen Kopf bewahren! – Klare Gedanken fassen! – Den Moment genießen!
Donnerstag, 21.10.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68342

VA_68335 #cheer up
– Ein humorvoller virtueller AktivWorkShop mit Angewandter Improvisation

Der positive Start in die Woche…
Montag, 25.10.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Format: virtueller ErlebnisWorkShop
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_68335

VA_62360 Da bin ich wieder ! – Goodbye Loneliness
Jeder Mensch fühlt sich von Zeit zu Zeit einsam. Was wir dagegen tun können und wie unser Leben wieder Fahrt aufnimmt.
Montag 08.11.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Format: Webinar / Vortrag
Referent*in: Julia Stoller / Wolfgang Boy
https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_62360

Ausprobieren lohnt sich!

Für Kunden und Mitarbeiter des pme Familienservice ist die Teilnahme kostenlos, wenn die Nutzungsvoraussetzungen erfüllt sind. Eine externe Teilnahme sowie die individuelle Buchung dieses Formats sind auf Anfrage möglich. Sprecht mich gerne an:
Wolfgang.Boy@familienservice.de

Und?
Wann sehe ich Dich online?

Ich freue mich schon auf viele interessante Begegnungen.

Euer Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

#thinkpositive RELOADED 2.0
… kommt am 07. September zurück: Jeden Dienstag ab 18:30 Uhr ….

… jetzt schon vormerken! ….

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

pme 4 Diversity

Unternehmen und Institutionen werden durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten erst lebendig. Wenn Anerkennung und Wertschätzung, unabhängig der sozialen Herkunft, Religion, geschlechtlicher Identität, Nationalität oder Alter, gelebt wird, wird diese Lebendigkeit sichtbar.

Die Charta der Vielfalt macht sich stark für die Förderung von Diversity in der Arbeitswelt und setzt sich damit für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.

Der pme Familienservice unterstützt dieses Bündnis schon seit den frühen Jahren und ist bereits zum 9. Mal dabei.

In diesem Jahr ist der pme Familienservice mit dem Projekt pme 4 Diversity dabei.

pme 4 Diversity soll zeigen, dass das Thema Vielfalt nicht nur an einem Tag im Jahr relevant ist. Wir leben es nachhaltig: 365 Tage im Jahr!

Mit verschiedenen Aktionen und 4 virtuellen Veranstaltungen setzen wir Highlights für 2021 und rufen Tolerenz und Offenheit immer wieder ins Bewusstsein.

Erlebt über das gesamte Jahr verteilt verschiedene Inputs und Aktionen:

Gibt mir mal die Hautfarbe…
Donnerstag, 08.07.2021
Thema: Alltagsdiskriminierung

Wir lernen eine neue Sprache…
Donnerstag, 16.09.2021
Thema: Gendern

Welche Schublade bediene ich heute?
Donnerstag, 14.10.2021
Thema: Pädagogik / Vorurteilsbewusste Erziehung

Alters unterschiedlich?
Donnerstag 18.11.2021
Thema: Generationen

Am Diversity-Tag stellen wir unser Konzept und unsere Aktionen vor:

pme 4 Diversity
Dienstag, 18.05.2021
Von 18:30 bis 19:00 Uhr

Über folgendem Link könnt Ihr an der Informationsveranstaltung kostenlos teilnehmen:

https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_MGZiNjJkYjktMjIzNy00NGI2LWI5YjUtMjk3N2FmYjY4ZjAw%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22c229483e-2fbc-4888-bc7b-a6b78eb4a7de%22%2c%22Oid%22%3a%22780d6b0c-149b-4f37-a376-97f673476c3d%22%7d

Wählt Euch ein!
Wir freuen uns auf Euch!

Mit bunten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

Diversity 2021

Diversity – Was soll das?

Zugegeben, das habe ich mich auch oft gefragt.

Ich für meinen Teil habe mich bereits in ganz jungen Jahren dazu entschlossen, offen homosexuell zu leben – was immer das heißt. Zum Einen, weil ich im Privat- und Berufsleben keine Rolle spielen wollte und, weil ich immer dachte, ich würde mich nicht über meine Sexualität definieren. (Was ich übrigens heute noch denke).

Und ich hatte Glück. Mein Umfeld hat auf mein Outing mit Offenheit reagiert, und ich habe jahrzehnte lang keine Diskriminierung erfahren – zumindest nicht bewusst. Okay, die Schwulenwitze auf einigen Betriebsfeiern waren oftmals recht nervig, aber ich habe sie nie persönlich genommen.

Ich habe die Menschen eigentlich immer nur in zwei Kategorien unterteilt: nett oder nicht nett. Mein Kriterium hatte also immer etwas mit meinem Wohlbefinden zu tun, und das ist eben unabhängig von Geschlecht, Herkuft, Alter, sexueller Orientierung etc.

Charta der Vielfalt – Für Diversity in der Arbeitswelt


Diskriminierung hat in meinem Lebenslauf einen ganz anderen Verlauf genommen.
Vor vielen Jahren wurde ich im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs gefragt, ob ich keine Probleme damit hätte „für eine Frau zu arbeiten“. Zugegeben, ich war mit dieser Frage damals (wahrscheinlich sichtlich) überfordert. Ich hatte bereits in mehreren Firmen gearbeitet – mir aber nie Gedanken darüber gemacht, welches Geschlecht mein Chef oder meine Chefin hatte. Warum auch? Auf jeden Fall hat diese Situation ein mulmiges Gefühl bei mir hinterlassen.

Im privaten Umfeld ist es relativ einfach, vor dem Thema abzutauchen. Schließlich umgibt man sich privat in der Regel mit Menschen, die auf der gleichen „Wellenlänge“ schwimmen. Und in der Familie? Da findet man gerne Entschuldigungen wie „er/sie meint das ja nicht so“ – „ist halt eine andere Generation“.

Im Job gestaltet sich das ganze etwas schwieriger. Das habe ich gespürt, als ich in einem Unternehmen gelandet bin, in dem Klischees und sexualisierte Sprache an der Tagesordnung waren. Das hat mein Weltbild durcheinander geworfen. Jeder Mensch hat doch das Recht nicht diskrimiert und nicht durch beliebige Betrachter mutwillig auf irgend etwas reduziert zu werden. Es ist erstaunlich, welche „Rechte“ sich Menschen bei der Bewertung und Reduzierung von anderen Menschen herausnehmen.


Und darum ist Diversity auch so wichtig.
In einer immer globaler werdenden Welt begegnen wir den unterschiedlichsten Menschen.
Nutzen wir die Chance auf das Arbenteuer, uns zu öffnen – unseren Horizont zu erweitern!
Räumen wir die alten Schubladen auf!

Und darum ist auch das Gendern so wichtig.
Ja, es nervt mich, ständig sprachlich demonstrieren zu müssen, dass ich niemanden ausschließe. Aber, wir müssen uns für das Thema sensibilisieren, weil Diskriminierung, Vorurteile und das Ausschließen von Menschen „normal“ ist und täglich praktiziert wird. Und unsere Sprache ist unsere positivste Waffe.

Ganz egal, ob es darum geht, dass Schwule bis heute kein Blut spenden dürfen, die Grundrechte von Kindern nicht im Gesetz verankert sind, Frauen nicht selbst über Ihren Körper bestimmen dürfen, Rassisten immer noch denken, ihre Hautfarbe würde sie in irgend einer Form für irgend etwas privilegieren.

Seid dabei ! Lasst uns aktiv aufräumen mit den verstaubten Ansichten und der Gleichgültigkeit.
Lasst uns Menschen aufgrund Ihres Wesens – ihrer Qualitäten wertschätzen – mögen. Dabei spielen Geschlecht, Aussehen, Hautfarbe, Herkunft, Religion, Alter, sexuelle Orientierung etc. überhaupt keine Rolle. Das macht das Leben leichter, positiver und bunter.

Mit bunten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation




SONDERAKTION: #thinkpositive RELOADED 2.0

Unser virtueller Impro-Zug fährt weiter.

Jeden Dienstag, pünktlich um 18:30 Uhr, starten wir mit guter Laune. Der Zug fährt über die Haltestellen Achtsamkeit, Entspannung und Humor in Richtung Positiver Grundeinstellung.

Der Ein- und Ausstieg ist jederzeit möglich.

Tickets gibt es bis für kurze Zeit zum absoluten Hammerpreis von 15,00 € pro Monat.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • ideal zum Einsteigen
  • ideal zum Auffrischen
  • ideal zum Reinschnuppern
  • ideal zum Spaß haben

Lasst uns verrückte Dinge tun..

Möchtes Du:

  • Deine Spontanität und Deine Schlagfertigkeit verbessern?
  • gelassener auf Herausforderungen reagieren?
  • mehr Humor in Deinen Alltag bringen?
  • Deine Kommunikation fantasievoller gestalten?
  • mehr Wertschätzung leben?
  • Deine Achtsamkeit nach Innen und Außen stärken?
  • in einem sicheren Rahmen netten Menschen virtuell begegnen?
  • Verbindungen schaffen?
  • Deine Positive Grundeinstellung stärken?
  • … ganz viel lachen?

Dann bis Du bei unserem wöchentlichen Improtreffen genau richtig!


Mit Übungen aus den Bereichen Entspannung, Achtsamkeit und Improvisation 90 Minuten abschalten – lachen und neue Energie tanken.

Bei uns wird gespielt und gelacht bis sich die virtuellen Balken biegen.


Und wie jeder weiß: Die Übungen der Improvisation reduzieren Ängste und Hemmungen, schaffen motivierend euphorische Zustände und stärken Achtsamkeit, Residenz und Positive Grundeinstellung.
In dieser virtuellen ErlebnisWorkShopReihe werden wir die Übungen der Angewandten Improvisation nach Keith Johnstone auf den Bildschirm holen. Wir werden spielen, Geschichten erzählen und mit viel Humor unsere Positive Grundeinstellung stärken.


Denn die ist gerade aktuell besonders wichtig!
Wer seine Positive Grundeinstellung stärkt, der ist auch gegen Burnout, Mobbing, Stress und schlechter Laune gewappnet. Plötzlich werden Herausforderungen und Begegnungen zu Abenteuern. Wir kommunizieren im Flow und unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Und? Wann sehen wir Dich online?
Ich freue mich schon.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Boy
ZAI®-Trainer für Angewandte Improvisation

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨