Wertschätzung, Respekt und Buh-Rufe – Wenn Diversität kippt…


Liebe Menschen da draußen,

Jeder Fan des Eurovision Song Contest schaut sicherlich auch in diesem Jahr auf eine spannende und aufregende Zeit zurück. Nach Monaten der Vorentscheidungen, zwei Semi-Finalen – Endlich der große Abschluss der ESC-Saison 2025 – das Finale in Basel.

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt zum Finale vor Ort war. Verändert hat sich aber nicht viel. Naja, die Fans sind heute wesentlich jünger, so zumindest mein Eindruck. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich älter geworden bin.

Aufwendige Inszenierungen, ein Publikum so bunt wie sonst nirgendwo. Das gibt es bei keinem CSD. Eltern mit Kindern, Rentner, LGBTQIA+ und alles daneben, dazwischen und mittendrin. Der ESC ist der anerkannte Safe-Space aller Menschen, die einfach zusammenkommen und feiern möchten. Entspannt, freundlich, offen und gut gelaunt.

Und es ist schon fanszinierend, wie dort jeder Song gefeiert wird – egal aus welchem Land, in welcher Sprache… – und wie textsicher viele sind. Vor allem, weil die meisten Titel in diesem Jahr in den jeweiligen Landessprachen gesungen wurden. Plötzlich singen deutsche Fans finnisch, Italiener singen schwedisch, Schweizer singen albanisch… Bei diesem Event herrscht eben noch Toleranz, Wertschätzung, Respekt und Offenheit. Die pure Begeisterung für einander.

Zumindest so lange, bis die israelische Sängerin auf die Bühne kommt. Das selbe Prozedere wie bereits im Vorjahr. In der Fernsehübertragung hat man davon nichts mitbegkommen. Da werden Zuschauerreaktionen herausgefiltert, wenn sie nicht zum Konzept passen. Ich zumindest habe vor lauter Buh-Rufe nichts von dem Song hören können. Selbst bei der Punktevergabe Gebrüll und Geschrei, wenn Israel Punkte bekam.

Und ich muss zugeben: Auch ich bin hin- und hergerissen. Sollte Israel, aufgrund der aktuellen Greueltaten, an einem solchen Event teilnehmen dürfen? Ausgerechnet an diesem Abend wurden wieder neue Großoffensiven angekündigt. Und auch das gebe ich zu: Beim spannenden Finale ging mir nichts anderes durch den Kopf als „Lass blos Israel nicht diesen Song Contest gewinnen“.

Ich frage mich nur, was in diesem Moment mit unserem Diversity-Gedanken passiert, wenn Künstler:innen und Sportler:innen aus Israel, aufgrund Ihrer Herkunft, ausgebuht werden. Sicher, man kann sagen: Die wissen ja, worauf sie sich einlassen. Aber auch für diese Menschen ist so ein Event vielleicht der Höhepunkt ihres Schaffens und Ihrer Leidenschaft. Die Leistung wird belohnt – begleitet von Buh-Rufen. Die Magie des Erfolges wird getrübt – die harte Arbeit endet in einer Atmosphäre aus Zorn, Wut und Verachtung.

Leider hat sich auch das nicht verändert. 2014 in Dänemark wurde das Zwillingspaar aus Russland gnadenlos ausgebuht. 2025 versuchten, palästinensische Fans während des Auftrittes von Yuval Raphael aus Israel die Bühne zu stürmen – 2014 waren es russische Fans, die den Auftritt von Mariya Yaremchuk aus der Ukraine zu stören versuchten.

Bei aller gerechtfertigten Kritik an dem Treiben der Politiker in den jweiligen Ländern, sollten wir vielleicht nicht vergessen, dass die Künstler:innen Menschen, wie Du und Ich sind, die wir hier aufgrund ihrer Herkunft diskiminieren, anschreien und Ihrer Magie berauben.

Naja, am Ende wurde die aufgeladene Situation durch das etwas undurchsichtige (aber durchaus spannende) Punktesystem aus Jury-Punkten und Televoting entschärft. Österreich gewinnt den Gesamtwettbwerb – Israel bekam allerdings im Televoting mit Abstand die meisten Stimmen (warum immer). Der EBU wird ein Stein vom Herzen gefallen sein. Nun muss sich niemand Gedanken darüber machen, ob der ESC im kommenden Jahr in Israel stattfindet.

Am Ende bleibt ein schaler Geschmack zurück nach einem wunderbaren Erlebnis. Und wiedereinmal hat sich der Mensch ein kleines Stück Magie selbst zerstört.

Liebe Grüße
Wolli

    Empathie fängt da an, wo Bewertung endet…

    … war sicherlich eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten vier Webinare.

    Stellen wir uns für einen Moment eine Welt vor, in der wir nur einige der Basics gelungener Kommunikation leben würden: Offenheit, Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Neugierde, Wohlwollen, Empathie… Es ist kaum vorstellbar, welche Energie wir gemeinsam entwickeln und wie viele Herausforderungen an Macht und Schrecken verlieren würden. Kaum vorstellbar, wie sich der Druck, unsere Ängste, unsere Unsicherheiten in positive Energie wandeln und Raum für Verbindung, Kreativität, Motivation und gute Laune schaffen würde.

    Wir könenn bei uns anfangen… in ganz kleinen Schritten. Indem wir unsere Sprache reflektieren, unsere Wertschätzung nach innen und außen tragen und, indem wir Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir gewollt oder ungewollt ausösen. Und dabei muss man noch nicht einmal perfekt sein – vermeidliche Fehler zu machen ist normal – ja, sogar gewünscht. Denn das macht uns Menschen aus, so bleiben wir authentisch.

    Meine letzten vier Webinare haben gezeigt, dass das Bedürfnis vorhanden ist und hoffentlich haben sie auch gezeigt, dass dieses Vorhaben von Gelassenheit und Humor geprägt ist. Also, dass gelungene Kommunikation Spaß macht.

    In Zeiten des „woken Schwachsinns“ – Wie woke bin ich wirklich?
    Neben einem Test zu Bestimmung der eigenen Workeness (selbstverständlich mit einigen Augenzwinkern), haben wir WOKO, den lautstarken und polternden Wokeness-Kontrollverlierer, also quasi den Master der Empörung kennengelernt. Der leise seufzende Defensiv-Kritiker alter Ordnung, auch DEKA genannt, kam ebenso zu Wort, wie selbsternannte und echte Opfer der Wokeness. Und am Ende die Frage: Was passiert, wenn Wokeness aus unserem Verständnis verschwindet. Und glaubt mir: In einer solchen Welt möchtet Ihr nicht leben…

    In meiner Reihe „Mehr als nur ein Trauerkloß“ zum Thema Umgang mit Depressionen, wurden Hintergründe der Krankheit beleuchtet und zahlreiche Kommunikationstipps, die Druck abbauen und Offenheit signalisieren, diskutiert. Wie kann ich signalisieren, dass ich da bin und immer ein offenes Ohr und Herz habe. Und selbstverständlich ging es auch darum, wie wir uns selbst stärken können, um Betroffene zu unterstützen.

    Eine ganz besondere Fahrt mit einem Fahrstuhl der Emotionen des beruflichen Alltags habe wir in „Cool bleiben, auch wenn´s kocht“ durch die Welt der emotionalen Intelligenz gemeinsam unternommen. Anhand des Modells von Daniel Goleman gab es Tipps, Hintergrundinformationen, Übungen, Denkanregungen und Reflektionsfragen zu den einzelnen Säule. Und es gab erstmalig zu Beginn und zum Ende kleine Poetry-Slam-Blöcke zum Thema. Ob das jemand bemerkt hat?

    Gewohnt bunt ging es in meiner Reihe „#communicate fresh 2025“ zu. Diesmal zum Thema „Nix darf man mehr sagen“. Heißt diskutiert und nicht „ganz ohne“. Das Thema erregt aktuell die Gemüter. Ich hoffe, ich konnte auch hier ein bischen zur Gelassenheit aufrufen und Humor ins Spiel bringen.

    Wie Ihr seht, liegen wieder turbulente Tage hinter mir. Einen herzlichen Dank an alle, die diese Webinare besucht haben, für die tolle Unterstützung im technischen und seelischen Support sowie an den pme Familienservice, der mir die Möglichkeit gibt, über Herzensthemen zu sprechen.

    Ich freue mich schon auf die nächste Runde.

    Bleibt gelassen, bleibt optimistisch und bleibt freundlich…
    Liebe Grüße
    Wolli (he/him)
    ZAI-Tainer, Referent, Coach


    Resilienz hat gerockt!

    Liebe Leser:innen,

    gestern hat Resilienz (mal wieder) gerockt.

    Eine spannende Reise lag hinter mir, bevor ich gestern diesen Vortrag gehalten habe. Es war der Versuch, Resilienz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
    „Resilienz rockt“ hatte nicht den Anspruch, mit Lösungen und Übungen aufzuwarten. Vielmehr war mein Ziel, Impulse und Denkanstöße zu geben, damit wir zwischendurch auch einmal in die Reflektion kommen.

    Gestartet sind wir mit einem Songext zum Webinar, den ChatGPT geschrieben hat. Zugegeben, an der ein oder anderen Stelle ein wenig verwirrend, zeigte dieses Experiment einmal mehr, dass eine KI unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht so in Worte fassen kann, dass es der Individualität unserer Persönlichkeiten gerecht wird.

    Neben vielen Gedanken zur kontextspezifischen Selbstwirksamkeit, habe ich das Resilienzdreieck, die verschiedenen Variationen der Dankbarkeit und die Positive Grundeinstellung noch einmal vorgestellt.


    Alles mit den Fragen verbunden,
    – in welche „Rolle“ wollen wir schlüpfen?
    – Privat authentisch – im Job funktional?
    – Was macht Erwartungshaltung mit uns und anderen?
    – Wie kommen wir da hin: Bye bye Erwartungsdruck – hallo innere Freiheit?
    – Wie können wir unseren Körper nutzen, wenn uns das Lampenfieber packt?
    – Wie schaffen wir einen Raum für unsere Kompetenzen und Ressourcen?
    – Wie entwickeln wir Mut zu „Unperfektheit“

    Aufgrund der aktuellen Diskussionen haben wir die Bands Dankbarkeit und Positive Grundeinstellung in ein Battle geschickt. Wer hat wohl gewonnen?

    Resilienz rockt:

    „Resilienz ist wie ein guter Song: Du kannst nicht jede Note kontrollieren – aber du entscheidest, wie du spielst.“
    „Resilienz ist der innere Beat, der dich weiterspielen lässt, selbst wenn das Leben den Takt ändert.“
    „Resilienz ist wie Improvisation auf der Bühne: Du stolperst übers Kabel – und machst ’ne Show draus.“
    „Resilienz ist keine harte Schale, sondern die Fähigkeit, auch schiefe Töne in eine neue Melodie zu verwandeln.“
    „Resilienz ist die Kunst, aus jedem Rückschlag eine Zugabe zu machen.“
    „Resilienz ist nicht, wenn alles perfekt läuft – sondern wenn du trotzdem die Bühne rockst.“

    … und darum : Resilienz rockt

    Liebe Grüße
    Wolli (he/him)

    Heute bleibt die Küche kalt – wir gehen in den Sinneswald…

    Zu meinen ganz persönlichen ErlebnisWorkShopHighlights 2023 zählen eindeutig die pme-Events im Sinneswald in Leichlingen. Kommunikations– und Resilienztraining in dem wunderbaren Ambiente der Alten Spinnerei – verbunden mit der Ausstellung im Sinneswald „MUT“.


    Am 05.05.2024 wird die neue Ausstellung im Sinneswald eröffnet. Der Titel passt zu meinen Formaten wie das verloren geblaubte letzte Puzzleteil: HUMOR.

    Entsprechend happy bin ich, denn ich darf Euch heute die ersten 3 Formate und Termine für dieses Jahr im Sinneswald vorstellen:

    VA_90072 Akademie im Grünen:
    Mach Dich mal Locker – HUMOR als Resilienzfaktor
    Mit einem Lächeln das Leben meistern. Wie das funktioniert, zeigen wir in dieser Kombination aus Impulsen, Übungen, Coaching und Austausch in Verbindung mit Natur und Kunst. Ein humorvoller Workshop für alle, die mit mehr Gelassenheit, Humor und Stärke durchs Leben gehen möchten.
    Samstag, 22.06.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    VA_90851 Akademie im Grünen:
    Feel your BEAT – Finde Deinen eigenen Rhythmus
    mit HUMOR und Angewandter Improvisation
    Finde Deinen Rhythmus und verbinde ihn mit dem Rhythmus der anderen. Ein spannender Workshop mit viel Musik, leichten Bewegungen und ganz viel HUMOR in Verbindung mit Kunst und Natur. Ein Erlebnis für alle, die Selbst- und Fremdwahrnehmung und die eigenen Selbstwirksamkeit stärken möchten.
    Samstag, 31.08.2024 von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    VA_90082 Akademie im Grünen:
    Wie von Sinnen – Schlagfertige und HUMORvolle Kommunikation
    Spontanität, Schlagfertigkeit und HUMORvolle Kommunikation trainieren im inspirierenden Ambiente der Alten Spinnerei und des SinnesWaldes. Ein Workshop für alle, die etwas nehr Leichtigkeit und HUMOR in Ihre Kommunikation bringen möchten und nie mehr „sprachlos“ sein wollen.
    Samstag, 26.10.2024 von 11:00 bis 16:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    Ich verspreche wunderbare Wohlfühltage mit einer einmaligen Kombination aus Impulsen, humorvollen Übungen, kollegialem Austausch – in einem magischen und inspirierenden Ambiente. Selbstverständlich gehört auch in diesem Jahr ein Spaziergang und Gedankenaustausch zur aktuellen Ausstellung HUMOR im Sinneswald dazu. Also: Bitte festes Schuhwerk einpacken. Und für Euer leibliches Wohl wird natürlich auch gesorgt. Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), Obst, Nervennahrung und ein gemeinsamer Snack stehen zur Verfügung.

    Weitere Infos gibt es hier:

    Noch Fragen?
    Dann sprecht mich gerne an:

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    Vielen Dank für deine Antwort. ✨

    Ich freue mich schon riesig auf Euch!

    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Boy (he/him)
    ZAI®-Trainer – Coach – Referent
    Wolfgang.Boy@familienservice.de

    … und hier gibt es mehr Infos zum SinnesWald:

    Die Lauten sind die coolen und die Leisen sind die starken…

    … was nicht heißten soll, dass die Leisen nicht cool sein können…

    Ich sitze in einem Coaching.
    Oder besser: Ich befinde mich bei der Veranstaltung eines selbsternannenten Coaches.

    So richtig wohl fühle ich mich nicht.
    Mir ist es hier zu voll. Mir ist es hier zu laut. Mir ist es hier zu bunt.
    Naja, ich habe es ja nicht anders gewollt.
    Der Mann auf der Bühne schreit. Die Massen gröhlen. Die Musik ist viel zu bumbum.

    Und es kommt, wie es kommen muss:
    Der laute Mann in dem schicken Anzug mit den gegelten Haaren zeigt auf mich und bittet – oder besser schreit mich nach Vorne.

    „Wie ist Dein Name?“
    „Wolli“
    Ich spüre die Blicke der gröhlenden Masse im Rücken und bin überraschend entspannt. Behutsam, aber mit Nachdruck, dreht mich der Mann zum Publikum.
    „Wolli, was ist Deine größte Schwäche?“, schreit er.
    „Ach herrje…“, sage ich um ein wenig Zeit zu schinden.
    „Deine größte Angst…“
    „Was meinen Sie? Meine größte Schwäche oder meine größte Angst?“ rufe ich und benühe mich vergebens seine simmtliche Lautstärke zu erreichen.
    „Deine größte Ängst ist Deine größte Schwäche“
    Ein erstauntes „Ach was!“ rutscht mir raus, und ich muss mal wieder innerlich grinsen bei dem Gedanken an Loriot.

    „Nun gut. Ich habe Höhenangst. Richtig üble Höhenangst.“, sage ich.
    „Und weiß Du was? Wolli, wir beide gehen zusammen Bungee Jumping, und ich verspreche Dir, Deine Höhenangst löst sich in Luft auf.“
    Kurz denke ich „Was das wohl wieder kosten wird“, äußere aber ein überzeugtes „Auf gar keinen Fall!“ und lache gequält.

    „Du must raus aus Deiner Komfortzone. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen.“
    Und wieder: „Ach was!“
    „Ja, trete Deinen Ängsten in den Arsch.“
    „In den … was?“
    „Du hast mich schon verstanden!“

    „Warum sollte ich das tun?“
    Der Mann lacht… viel zu laut… „Damit Du Deine Ziele erreichst.“
    „Äh, sorry… aber Sie kennen doch meine Ziele gar nicht.!
    „Du wirst Deine Ziele nicht erreichen, wenn Du nicht aus Deiner Komfortzone raus kommst und Dich Deinen Ängsten stellst.“
    Ich denke kurz darüber nach, wie es sich wohl anfühlt, 50 Meter in die Höhe zu klettern und mich dann runterfallen zu lassen, und ich merke, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und sich eine Art schleichende Panik in mir bildet.
    „Und?“, schreit der Typ ins Publikum.
    „Ich denke, ich bleibe bei meinem – Auf gar keinen Fall – „

    Irgendwie wir der Mann jetzt ein wenig ungeduldig mit mir. Vielleicht habe ich ihn auch aus dem Konzept gebracht. Er wird ein wenig nervös, irgendwie hibbelig… und er wird etwas lauter.
    „Du musst…“
    Ach egal, ich greife mir einfach mal sein Mikrofon.
    „Ich würde es einmal so formulieren. Ich muss erstmal gar nix. Ich habe dazu einfach keine Lust…“
    „Aber, Du willst doch…“
    „Außerdem verstehe ich nicht, wie mich so ein Sprung aus 50 Metern Höhe meinem Ziel, dass wir überigens immer noch nicht einhellig definiert haben, näher bringen soll. Ich wollte mir wohl eher Gedanken darüber machen, welche Stärken ich habe, die ich einsetzen kann. Und an welchen Schwächen ich vielleicht arbeiten könnte.“
    „Du könntest…“
    „Ja ich weiß. Ich könnte Fotos davon machen lassen und sie bei Instagram reinsetzen. Ganz nach dem Motto: Für seinen Erfolg musste er erst einmal ganz tief fallen…“
    Der Mann sagt nix – er seufzt nur.
    „Ja genau. Tief durch die Nase einatmen und höhrbar durch den Mund ausatmen. Das entspannt und löst die Verkrampfungen.
    Der Mann schaut verzweifelt ins Publikum, schaut mich an und hat anscheinend begriffen, dass ich ein „hoffnungsloser Fall“ bin bzw. irgendwie nicht in sein Beuteschema passe.

    Jetzt holt er seinen letzten Trumpf raus. Er schreit ins Publikum: „Was meint Ihr?“
    Die Menge gröhlt und schreit: „Springen! Springen! Springen! „.
    Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber in diesem Moment bekomme ich einen unglaublich befreienden Lachflash.

    “ Okay. Okay. Okay. Ich denke, ich möchte eher daran arbeiten, dass meine Werte gefestigt werden. Dass ich empathisch und wertschätzend bleibe. Menschen ein gutes Gefühl gebe – Menschen unterstütze. Ihr wisst schon. All diese langweiligen Sachen eben. Ihr könnt gerne springen, wenn ihr Spaß daran habt. Ich schau mir dann auch die Fotos auf Inster an.“
    Der Mann schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank.

    „Ach so. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Manchmal ist weniger mehr. Ein bischen weniger laut, ein bischen weniger bunt, ein bischen weniger Gel – das würde vielleicht ein bisschen authentischer wirken. Beim Coaching sollten die Teilnehmenden im Vordergrund stehen – nicht der Coach. Sorry, meine Meinung! Muss aber jeder selbst wissen. Ich weiß, krass langweilig, ne? Aber irgendwie auch cool!“

    Liebe Grüße
    Euer Wolli





    Kommunikation, Kunst, Natur im Sinneswald

    Gelungene Kommunikation ist immer auch eine Frage der eigenen Grundeinstellung.
    Und wo könnten wir Kommunikation voller Wertschätzung, Gelassenheit, Spontanität und Humor nicht besser trainieren als in einem inspirierenden Ambiente.

    Erlebt die einzigartige Kombination aus Impulsen, Übungen, kollegialem Austausch, Coching in Verbindung mit Natur und Kunst in der Alten Spinnerei und dem Sinneswald in Leichlingen.

    VA_84694 „MUT zur humorvollen Kommunikation“
    im Sinneswald, Leichlingen
    Trainer: Wolfgang Boy
    Samstag, 30.09.2023 von 11:00 bis 16:00 Uhr
    Spinnerei Braun + Brudes – SinnesWald, Wietsche 1, 42799 Leichlingen

    Alle Infos findet Ihr hier:


     Zur Anmeldung über den pme Familienservice geht es hier:
    https://www.familienservice.de/veranstaltungen?bnr=VA_84694

    Ich freue mich auf einen weiteren, inspirierenden Tag mit Euch im Sinneswald !

    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Boy
    ZAI®-Trainer – Coach – Referent

    News 4U

    Es gibt Neuigkeiten!

    Meine ErlebnisWorkShops kombinieren themenbezogene Informationen, Impulse, Austausch und Coaching in einem sehr humorvollen und wertschätzenden Rahmen.

    Die Übungen sind leicht verständlich, unterhaltsam, erlebbar und im beruflichen sowie privaten Kontext sofort anwendbar.

    Die ErlebnisWorkShops basieren auf Erkenntnissen aus den Bereichen Kommunikationswissenschafen, Neurologie und positiver Psychologie.

    Die Übungen sind inspiriert durch

    • Angewandte Improvisation nach Keith Johnstone,
    • TCM – Traditionelle Chinesische Medizin,
    • Life Kinetik nach Horst Lutz,
    • NLP nach Richard Bandler und John Grinder,
    • BrainGym – Kinesiologie,
    • gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg,
    • Progressiver Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson…

    Ich möchte Euch heute zwei neue Formate vorstellen, die ab sofort für Euer Team buchbar sind.

    Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme:

    ← Zurück

    Vielen Dank für deine Antwort. ✨


    Hier kommen die Neuen:

    C.O.N.N.E.C.T.E.D.

    Positve,Kommunikation (er) leben.

    Gelungene Kommunikation ist auch immer eine Frage der persönlichen Grundeinstellung.

    Goodbye Unsicherheit, Nervosität und Null-Bock-Stimmung und Herzlich Willkommen im neuen Kommunikationszeitalter…

    Hier gibt es mehr Infos

    Your Safety-Zone

    Deine Komfort-Zone ist Deine Stärke!

    Raus aus der Komfortzone?
    Oder möchtest Du lieber Deine Komfortzone erweitern und die Stärke Deiner Wohlfühl-Zone nutzen, wenn Du den alltäglichen Herausforderungen, Begegnungen und Veränderungen begegnest?

    Hier gibt es mehr Infos


    … und für Kund:innen des pme Familienservice:

    Formate beim pme Familienservice

    Aktuelle Gruppencoachings, Workshops und Vorträge beim pme Familienservice. Alle Formate und Themen sind auch individuell buchbar. Wir erstellen Euch gerne ein attraktives Angebot: Kontakt.

    Hier gibt es mehr Infos

    MUT zur humorvollen Kommunikation

    Einmalige Kombination aus Impulsen, Informationen, Übungen, kollegialem Austausch, Natur und Kunst im wunderbaren Ambiente von Sinneswald und Alter Spinnerei in Leichlingen.

    Hier gibt es mehr Infos


    Ich freue mich auf Euch!

    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Boy
    ZAI:Trainer – Coach – Referent